Das nennt man Ausgleich !

„Man muss in seinen Bestrebungen abwechseln zwischen spirituellen und materiellen Dingen, um das göttliche Wesen zu erfahren.“

„Es muss ein Gleichgewicht zwischen den spirituellen und materiellen Dingen geben.“

„Wenn wir bereit sind, etwas zu verlieren oder Dinge loszulassen, dann fällt es uns leichter, die Göttliche Quintessenz zu erfahren; wir sind dann bereit, uns von der weltlichen Seite zurückzuziehen. Was bedeutet es, seine Spiritualität loszulassen, seine Prinzipien fahren zu lassen? Die wahre Bedeutung des Loslassens der Spiritualität und des Verzichts auf Prinzipien ist das Vergeben demjenigen gegenüber, der uns betrogen hat; es besteht darin, den Frieden zu bewahren, wenn unsere Hoffnungen und Ziele zusammenbrechen. Man soll in der Lage sein, seine Wünsche bezüglich des Essens und anderer Dinge im Leben zu zügeln. Das heißt, die höheren Wünsche und Sehnsüchte müssen gewahrt werden, während die geschäftlichen Wünsche, die potentiell anderen schaden können, zurückgehalten werden müssen.
Wir müssen also lernen, den Zusammenbruch unserer Zukunft und unserer Tugenden, unseres Gerechtigkeitssinns, der Spiritualität, Hoffnungen, Ziel und Wünsche zu akzeptieren, während wir die Liebe und Freundlichkeit bewahren. Wenn unser Verständnis reift, dann werden wir einsehen, dass der Verlust immaterieller, spiritueller Dinge ebenso notwendig ist wie der Verlust von Geld und anderer materieller Werte. Wenn man all sein Hab und Gut verliert und niemals das Gefühl der Liebe, dann wird man allmählich unterscheiden können zwischen der Liebe als einer Realität und der Illusion der spirituellen und materiellen Werte.
Um diese Stufe der Wahrnehmung zu erlangen, ist es erforderlich, dass wir ständig zur Liebe und zu Gott streben. Wenn man dabei lediglich versucht, Rituale auszuführen oder auf angesammeltes Wissen zurückzugreifen, dann läuft man Gefahr, entweder in das eine oder andere Extrem zu verfallen. Die Liebe ist so beschaffen, dass es keine Rituale gibt, die geeignet sind, sie zu imitieren oder zu ersetzen. Wir können aber einen geeigneten Nährboden, ein sogenanntes Umfeld für die Liebe schaffen; und dennoch kann nur unsere persönliche Suche und unser inniges Verlangen uns die Erfahrung der Liebe in ihrer vollen Schönheit schenken.“

„In der heutigen Zeit muss man ein spiritueller Mensch sein, wenn man materielle Güter besitzen möchte; außerdem benötigt man Bildung, ein stabiles Nervensystem und Wissen. Früher brachte der Mensch all diese Dinge aus früheren Leben mit; heutzutage kann ein Mensch sich bilden, seinen Intellekt schulen sowie sein Potential erweitern und dann gutes Geld verdienen, um sich der Spiritualität zuzuwenden. Die beiden Konzepte “Spiritualität” und “Materialismus” sind im Gegensatz zu früher keine antagonistischen Gegensätze mehr. Wenn man für das Gehen zu Gott das Bild der Sinuskurve benutzt, beschreibt das sehr gut, dass der Mensch regelmäßig in das materielle menschliche Leben eintauchen muss, um es dann wieder loszulassen und sich dem spirituellen Leben zuzuwenden. Anders ausgedrückt soll der Mensch Gelegenheiten und Zeit finden, um sich dem spirituellen Leben zu widmen und dafür das entsprechende Umfeld zu schaffen; das beinhaltet Zurückgezogenheit, Fasten, die Nichtanerkennung und das Sich-Verschließen vor allen anstehenden Problemen.“
(aus einem Interview mit S.N. Lazarev:
http://www.jens-frank.de/lazarev/rami-bleckt-interview.html   )

… und genau das tue ich:

Regelmäßig in das materielle menschliche Leben eintauchen, um es dann wieder loszulassen und mich dem spirituellen Leben zuzuwenden.

Es geht um Weisheit und dabei denke ich auch an Hermann Hesse, der sagte:

Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.

Er hat es trotzdem versucht, uns seine erworbene Weisheit mitzuteilen und ich bin dafür dankbar.

Und nun lese ich S.N. Lazarev –   „Für den Wissenschaftler Sergej N. Lazarev ist es kein Widerspruch, Atheist zu sein und an Gott zu glauben. In seinen 25 Büchern – in deutscher Sprache erschienen bislang elf – beschreibt der Autor, warum und wie er dazu kam.“

http://www.jens-frank.de/lazarev/ueber-s-n-lazarev.html

Mehr über ihn auch hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Nikolajewitsch_Lasarew

Und hier erklärt er „Gott“ 🙂  –  ab 2:35 !  :

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