Schnell wie die Feuerwehr …

 

… er ist nun beides – schnell UND bei der Feuerwehr. Ich spreche von meinem 6-jährigen Enkelsohn  🙂
Am 02.09.2017 hat er in seinem Heimatort seinen Dienst aufgenommen und das Fernsehen war dabei … puuuhhh, seine Aktivitäten nehmen scheinbar kein Ende, denke ich. Motorradfahrer, Fussball-Torwart, aktiv in der Tanzgruppe in seinem Karnevalverein und nun noch Feuerwehrmann. Nun ja, die Woche hat sieben Tage und an jedem Tag wollen die Kleinen beschäftigt sein. „Er ist kaum zu bremsen und hat so viel Freude bei dem, was er tut“, erklärte mir mein Sohn. „Dann ist ja alles gut“, sagte ich, „er ist ein kleiner Wilder, wie du es warst. Immer auf Tour und alles ausprobieren, Grenzen ausloten.“

Ich erinnere mich und muss lächeln. „Vertrau mir, Mama!“, hat er immer gesagt und ist losgedüst. Natürlich vertraue ich ihm – noch immer. Er ist ein wundervoller Vater und begleitet seinen Sohn zu dessen Aktivitäten … aber trotzdem habe ich ein flaues Gefühl im Magen. Wahrscheinlich liegt es nicht nur daran, dass ich eine Frau bin, sondern auch Mutter … meine Güte, was machen doch Jungs für Sorgen! *seufz*

Wie der begeisterte Vater ….

so begeistert der Sohn …

und jetzt auch noch „im Dienst“ („möglich wurde die Kinderfeuerwehr durch eine Gesetzesänderung im Jahr 2015. Es wurde ein neues Gesetzt in Nordrhein-Westfalen für den Brandschutz eingeführt, welches es ermöglichte, bereits Kinder ab dem sechsten Lebensjahr in die Feuerwehr aufzunehmen. „).

Da steht er nun und hat mir stolz über Whats App ein Foto mit der Urkunde zukommen lassen, die jedes Feuerwehrmitglied erhalten hat. „Omi, freust du dich?“, hat er gefragt. 🙂  Nun ja, seine neuen Kameradinnen und Kameraden haben sich gefreut, dann tue ich es auch. Kinder, Kinder …

„Am 02.09.2017 war ein großer Tag für die Feuerwehr Niederzier und für die 25 neuen Kameradinnen und Kameraden der kürzlich gegründeten Kinderfeuerwehr, die feierlich von der Aktiven Einsatzabteilung und dem Bürgermeister der Gemeinde Niederzier, Hermann Heuser, begrüßt worden sind.“:

 

12 Gedanken zu “Schnell wie die Feuerwehr …

  1. „Gefährliche“ Aktivitäten der Kinder und Kindeskinder stellen einen immer vor zwiespältige Gefühle. Aber auch mit der Abwägung von Risiko/Gefahr müssen die Kids lernen umzugehen – wie besser als wenn sie es selbst tun.
    Und ja, selbst fahren ist anders, als wenn die Kids fahren. Diese Erfahrung habe ich auch gemacht.

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