Es ist wie beim Radio (ein Beitrag aus dem Jahr 2009)

 

Durch ein Gedicht, hier zu finden: https://gedankenimnebel.wordpress.com/2018/12/13/entschluesseln/ , wurde ich an mein altes Blog (siehe Beitragsbild ) und an Gedanken erinnert, die ich mir damals gemacht habe. Nun habe ich in meinen alten Archiven danach gesucht und ihn tatsĂ€chlich wiedergefunden. Dies war damals mein Beitrag zum Thema – am 22.12.2009:

Es ist wie beim Radio

Zuerst mĂŒssen Sender und EmpfĂ€nger auf die zueinander passende Frequenz eingestellt sein, damit es ĂŒberhaupt einen Empfang gibt!

Jeder hat seine Wellenmuster, eine Art „Wunschfrequenz“, auf der er sendet. Hin und wieder trifft er dabei auf einen („seinen“) EmpfĂ€nger, der sich gerade auf der gleichen Frequenz befindet. Die VerstĂ€ndigung dabei grenzt an ein „Wunder“ – das Wunder der ElektrizitĂ€t! Wunder jedoch nur deshalb, weil wir dieses „PhĂ€nomen“ immer noch nicht gĂ€nzlich erklĂ€ren können …  wie noch so viele andere PhĂ€nomene.

Doch es ist einfach so und die VerstĂ€ndigung klappt 
 bis die ersten „Funkpiraten“ dazwischenfunken. Die Funkverbindung wird gestört oder geht im schlimmsten Fall ganz in die BrĂŒche. Von da an herrscht die sogenannte „Funkstille“.

Der erste Gedanke, der da wohl durch den Kopf geht, ist:
„Jetzt störe ich den Störer einfach auch – mit meiner „Funkstation“ – !“
Das mag vielleicht die Dauer des Adrenalin-Ausstoßes verkĂŒrzen und kurzfristige seelische Linderung verschaffen, doch Stören ist nicht wirklich sinnvoll!

Nein – lieber zunĂ€chst zuhören als stören. Besser ist es, zuzuhören, zu notieren und wenn möglich, den Störer zu melden!

ErfahrungsgemĂ€ĂŸ genĂŒgt es wirklich nicht, einen Funkpiraten zu stören, meistens bringt es keinen Erfolg. Funkpiraten kommen immer wieder. Wenn nicht auf der alten, dann auf deiner neuen Wunschfrequenz. Deshalb musst du versuchen, solche störenden Funkpiraten durch Bekanntmachen/Melden aus dem Verkehr zu ziehen.

Dann mach weiter, suche dir eine neue Wunschfrequenz und sende. Von den vielen EmpfÀngern, die es gibt, wird einer auf deiner Frequenz bald antworten!

Ja, es ist wirklich wie beim Radio. Dort fĂŒhren mehrere verschiedene Frequenzen zu bösen Interferenzen, zu unerwĂŒnschten Überlagerungen von zwei oder mehr Wellen.
Löschen sich die Wellen dabei gegenseitig aus, so spricht man von destruktiver Interferenz. Ganz schön interessant, das Thema, nicht wahr?

Doch fĂŒr heute genug gesendet, das warÂŽs. Ihr fragt euch jetzt sicher, wie ich denn auf solche Gedanken komme. Ganz einfach, ich habe eine Ausbildung in Elektrotechnik, bin sozusagen im Radio-Fernseh-GeschĂ€ft meiner Eltern inmitten von ElektrizitĂ€t, Frequenzen und Wellen aufgewachsen. Schon damals haben mich diese ungeklĂ€rten PhĂ€nome „ElektrizitĂ€t, Gravitation und Magnetfeldresonanz“ fasziniert.
Und noch heute mache ich mir darĂŒber so meine Gedanken 

 denn,

„In unserem Leben sind Gedanken die Wunschfrequenz und GefĂŒhle die Wunschgeschwindigkeit. Wir streben den Gleichklang und so die Verbindung von Gedanken und GefĂŒhlen an!“.

Das habe ich mal irgendwo gelesen und fĂŒr glaubhaft befunden.

 

4 Gedanken zu “Es ist wie beim Radio (ein Beitrag aus dem Jahr 2009)

  1. Sehr beeindruckend. 🙂

    Die Metapher scheint wirklich sehr treffend zu sein. Und durch dein Fachwissen konntest du noch viel mehr Tiefe in das Thema bringen.

    Danke fĂŒr’s Teilen und Verlinken 🙂

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  2. Ist ja wieder sehr interessant zu lesen und auch wirklich beeindruckend durch dein fachliches Grundwissen liebe Christel.
    Liebs GrĂŒĂŸle von Hanne und hab noch einen schönen erholsamen Abend đŸŒŸđŸ’–đŸ’«

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