Wenn ihr mir nicht glaubt, fragt das Universum!

Ich lese dieses Buch nochmal – nicht ganz, jedoch meine markierten Stellen.
Es sind Aussagen, die mich inspirieren, zum Denken anregen. Worte wie diese:

„Um zu schützen, muss man manchmal zerstören. Es war eine ganz einfache Mission – oder wäre es gewesen, wenn ich mich nicht hätte hineinziehen lassen.
Aber auch das ist eine alte Wahrheit: Alles ist irgendwie mit allem verbunden. Man kann diese Verbindungen manchmal ignorieren. Doch hin und wieder ziehen sie dich in ganz unerwarteter Weise hin zum Unmöglichen.
Zur Empathie.
Zur Liebe.
Und zu all den anderen schrecklichen Dingen, mit denen ich nichts zu tun haben wollte.“
Textauszug Pos. 162 🙂

… und weiter unten:

„Ich suchte nach Ähnlichkeiten mit meiner Welt. Ich hielt mir vor Augen, dass auch hier die Dinge aus Atomen bestanden und dass diese Atome hier genau so funktionierten wie Atome überall. Wenn Distanz zwischen ihnen war, bewegten sie sich aufeinander zu. Wenn keine Distanz zwischen ihnen war, stiessen sie einander ab. Das war das grundlegende Gesetz des Universums, und es traf auf alle Dinge zu, sogar hier. Die Vorstellung war tröstlich: dass sich die kleinen Dinge, egal wo im Universum man war, immer gleich verhielten. Anziehung und Abstossung. Nur wenn man nicht genau hinschaute, sah man Unterschiede.“
Textauszug Pos. 304 🙂

Und immer wenn ich etwas über das Universum lese, füllt sich meine Seele langsam mit Zufriedenheit und einer Art „Urvertrauen“ – alles ist gut oder wird es noch… so ähnlich jedenfalls.

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Wie öde, JEMAND zu sein! ;-)

 

Ein sehr guter Ratschlag, den ich in „Ich und die Menschen“ von Matt Haig gelesen habe:

„Lies Gedichte. Vor allem Gedichte von Emily Dickinson. Sie können dich retten. Anne Sexton weiss viel über den menschlichen Geist, Walt Whitman weiss viel über Gras, aber Emily Dickinson weiss alles!“ 🙂

Was tue ich also? Natürlich die guten Ratschläge prüfen und befolgen, sofern sie mir sinnvoll erscheinen. Ich lese Gedichte von ihr und bin berauscht und überwältigt … sooo wundervoll sind sie. Zum Beispiel hier, dieses:

 

I‘ m Nobody! Who are you? 
Are you – Nobody – too?     
Then there’s a pair of us!    
Dont tell! they’d advertise – you know!    

How dreary – to be – Somebody!   
How public – like a Frog –  
To tell ons’s name – the livelong June – 
To an admiring Bog!      

Emily Dickinson: GEDICHT Nr. 260