Ein schöner Augenblick nach dem anderen – einen ganzen Tag lang

 

…  und der Informationsaustausch war einfach perfekt.

Sie haben sich riesig über die Geschenkchen gefreut, die ich ihnen mitgebracht habe:

ein  XOOMY Girls für Leonie (5 J. ), die schon ein bisschen fortgeschrittene aktive Zeichenkünstlerin ….  :

…. und „Pelle“, einen kleinen Freund, für Elena (1 J.). Natürlich mit zwei entsprechenden Bilderbüchern von Pippa und Pelle – für kommende kalte Wintertage!

 

 

 

 

 

 

Außerdem das Portrait „Elena“, das ich für sie gemalt habe.

Sie nahm das Bild mit großen Augen in die Hände, zeigte drauf und dann zeigte sie auf sich selbst und lachte und rief: „ELA … ELA !!!“ (Elena kann sie noch nicht sagen). Jedenfalls hat sie sich gleich erkannt und war ganz aus dem Häuschen.

Ja, und dann überreichten sie mir ganz lieb ihre wunderschönen Weihnachts-Wunschzettel, damit ich mir einprägen kann, was noch alles fehlt, um ein glückliches Kind zu sein    

Elena, diese kleine Wilde, wünscht sich eine Trommel und eine Gitarre – wundervoll, da kommt Leben in die Bude   

Nachdem diese wichtige Sache auch geklärt war,  wurde erst mal ausgiebig gekuschelt, geknuddelt und gelacht:

Elena, die kleine angehende Künstlerin lies sich danach von mir ein paar gute Tipps für ihr aktuelles Werk geben:

Diese Ratschläge hat sie dann auch gleich umgesetzt – sie hat sich dabei auf dem Schreibtischstuhl neben ihrer Schwester ein bisschen Platz abgerungen:

Ach, es war so schön, ihnen zuzusehen und die Zeit mit ihnen zu verbringen – glückliche Momente mit dem Gefühl der Unbeschwertheit und Sorglosigkeit, wie nur Kinder es empfinden …

In den Kindern erlebt man sein eigenes Leben noch einmal,
und erst jetzt versteht man es ganz.

Søren Kierkegaard

Mädchen

 

Während ich meine kleine Enkelin malte, erinnerte ich mich an ein allerliebstes Gedicht, das ich mal im Internet gefunden habe. Damals habe ich es mir ausgedruckt und aufbewahrt. Ich unterbrach das Malen, um es noch mal zu lesen.

Dann malte ich mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen weiter:

Darum schuf Gott kleine Mädchen

Gott schuf die Welt mit grünen Bäumen.
mit hohen Bergen, mit Seen, die träumen.

Dann machte er Pause – es fehlte etwas,
zum Lachen, zum Singen, zum Tanzen, zum Spaß.
Wer geht in den Wald, um Blumen zu pflücken?
Wen sollen die Berge, die Seen entzücken?

Und dann schuf Gott die Mädchen, die kleinen,
mit lustigen Locken, mit flinken Beinen.
mit offenen Augen für Wald und Flur,
die liebsten Geschöpfe in seiner Natur.

Und als er dann lächelnd sein Werk besah,
da sprach er zufrieden: „Ich wusste es ja,
die Liebe, das Glück, die Sonne, die scheint,
sind in so einem kleinen Mädchen vereint“.

(im Internet gelesen – Verfasser leider unbekannt)

Wenn se grad net will, dann muscht des akzeptiere! 😏

 

Sie ist im 2.Lebensjahr und nun ist es wichtig, diesem Kleinkind einfache Regeln des Zusammenlebens, z. B. nicht treten, schlagen, beißen, zu vermitteln.

Gar nicht so einfach mit den Kleinsten und deren großen Emotionen, die sie noch nicht richtig zuordnen und zum Ausdruck bringen können.   

Hier gibt sich ihre Mutter sehr viel Mühe – ihre Erziehungshaltung ist voller Wärme und Zuneigung. Auch die fünfjährige Schwester bemüht sich, dem Schwesterchen ihre Liebe zu zeigen.    

Doch dieser kleine Racker versteht es anscheinend noch nicht so richtig.

Die Mutter erklärt daraufhin der „großen“ Schwester verständnisvoll: „Die will aber gerade nicht. Das musst du akzeptieren.“      

Richtig, wenn eine Frau nicht will, dann will sie eben nicht! 😉

Es ist so schön mitzuverfolgen, wie sich meine Enkelmädchen entwickeln und wie gut es ihre Mutter, meine wundervolle Schwiegertochter, versteht, mit ihnen emotionale Kompetenz zu üben.

Hier (m)ein allerliebstes Anschauungsmaterial: