Ich betrachte die Musik …

 

Manchmal muss ich weinen … vor Glück! Wer Kinder und Enkelkinder hat, wird nachvollziehen können, wie ich mich fühle, wenn ich sehe, wie sie an dem wachsen, was sie jetzt mit Freude tun.

Heinrich von Kleist sagte:
Ich betrachte die Musik als die Wurzel aller übrigen Künste.

Das tue ich auch!
Die anderen Künste, denen sie sich schon mit großer Leidenschaft hingeben, das sind Malen, Lesen/Zuhören und Basteln … und dabei singen sie sehr oft.

Mir fällt gerade so viel dazu ein … was z.B. die Musik für Hermann Hesse bedeutet hat. Er sagte u.a. :

Die Welt hat einen Sinn,
und er ist uns erspürbar im Gleichnis der Musik.

Ich glaube, Musik und Magie faszinieren meine Enkeltöchter auch sehr. Sie entwickeln dabei eine beeindruckende Fantasie. Am meisten hat mich in folgendem Video berührt, dass die Kleine schon den „Wohlklang“ dieses Kinderliedes erkannt hat. Sie ist erst eineinhalb Jahre alt und lernt von ihrer Schwester. Ich hoffe, dass all ihre schönen Leidenschaften – die Liebe zu Kunst, Musik und dem kreativen Schaffen – Bestand haben werden und sich nicht beim erwachsen werden verlieren.

 

Hermann Hesse hat in seinem Glasperlenspiel den Zusammenhang von „Musik“ und dem „Sinn der Welt“ sehr gut erklärt und ich liebe seine Worte.

Das Glasperlenspiel

Musik des Weltalls und Musik der Meister
Sind wir bereit in Ehrfurcht anzuhören,
Zu reiner Feier die verehrten Geister
Begnadeter Zeiten zu beschwören.

Wir lassen vom Geheimnis uns erheben
Der magischen Formelschrift, in deren Bann
Das Uferlose, Stürmende, das Leben
Zu klaren Gleichnissen gerann.

Sternbildern gleich ertönen sie kristallen,
In ihrem Dienst ward unserm Leben Sinn,
Und keiner kann aus ihren Kreisen fallen
Als nach der heiligen Mitte hin.

Hermann Hesse

Danke, es geht mir gut.

 

Worte eines wahrhaftigen Menschen. Er war erfüllt von Gutem, hatte einen starken Willen und seine Würde war vorbildlich …  das wird über ihn berichtet. Er war Rechtsanwalt, Widerstandskämpfer, Revolutionär, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist ….  er wurde „Mahatma“, also „Große Seele“ genannt.

Diese „Große Seele“ hat viel erlebt, viel erfahren und viel gelernt. Zum Beispiel, eine positivere Sicht und Einstellung anzunehmen. Dies können wir von ihm lernen :

Wenn Du heute morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank warst, hast Du ein besseres Los gezogen als die 1 Millionen Menschen, die nächste Woche nicht mehr erleben werden.

Wenn Du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit einer Gefangenschaft, im Schraubstock einer Folterung oder im Todeskampf des Hungers warst, geht es Dir besser als 500 Millionen anderen Menschen auf dieser Welt.

Wenn Du Deine politische und religiöse Meinung frei äußern kannst ohne Angst haben zu müssen bedroht, gefoltert oder getötet zu werden, hast Du mehr Glück als 3 Milliarden andere Menschen.

Wenn Du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum schlafen hast, bist Du reicher als 75% aller Menschen auf dieser Erde.

Wenn Du Geld auf der Bank, in Deinem Portemonnaie und im Sparschwein hast, gehörst Du zu 8% der Menschen auf dieser Welt, die solche Privilegien besitzen.

Wenn Du diese Nachricht erhältst und sie lesen kannst, dann geht es Dir besser als
2 Milliarden Menschen auf dieser Welt, die nicht lesen können.

Wenn man die Welt nun auf diese Weise betrachtet, dann wird das Bedürfnis nach Akzeptanz und Verständnis offensichtlich

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

(Mahatma Gandhi)

Hätte ich doch bloß nicht auf „Power“ gedrückt …

 

„Das Fernsehen bringt uns Leute ins Haus, die wir nie einladen würden.“

(© Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger)

Genau so ist es!

Die Union z.B.,  sie geht mal wieder auf die Wölfe los, will den Abschuss der Tiere umfassender erlauben. (heute in der Tagesschau)  …  ich fühle mich hier in Deutschland sicher, aber der Wolf kann hier offensichtlich nicht sicher leben! Nachdem man ihn ausgerottet hatte, macht man ihm nun wieder seine Heimat streitig!

… und gleich danach in den Nachrichten:

Einem chinesischen Wissenschaftler (der sich offenbar für Gott hält) zufolge sind erstmals genmanipulierte Babys zur Welt gekommen. (auch in der Tagesschau): Nach Angaben des chinesischen Gottes Wissenschaftlers He Jiankui wurden in China die weltweit ersten genmanipulierten Babys geboren. „Zwei wunderschöne kleine chinesische Mädchen namens Lulu und Nana …“

….  ein kalter Schauer jagte über meinen Rücken und ich schaltete das Gerät ab!

„Ich wollte die Nachrichten verfolgen. Jetzt verfolgen sie mich.“                                              © Bruno Ziegler, freier Autor & Künstler