Jetzt müsste er aber bald kommen, der Geistesblitz …

 

Also ein neuer Geistesblitz steht bei mir noch aus. Darum habe ich ein paar gute Artikel in der neuen Spektrum-Ausgabe gelesen, die mein Denkvermögen anregen. Hier: http://www.spektrum.de/pdf/spektrum-kompakt-motivation-kreativitaet/1518549

Da gibt es ja ganz schön vieles zum Thema Motivtion und Kreativität zu berichten. Zum Beispiel, wie ich mein kreatives Denken fördern kann. Im Artikel las ich:

“ 1. Eine Faustregel für kreatives Denken gibt es nicht. Wie wir unkonventionelle Probleme am besten lösen, hängt davon ab, an welcher Stelle im Schaffensprozess wir gerade angekommen sind.

2. Warten wir noch auf die zündende Idee, dann wirken sich gute Laune, Schlaf und Ablenkung positiv auf unsere Kreativität aus. Auch ein Perspektivenwechsel tut uns gut.  [….. ] “

Damit stimme ich voll überein.  Viel Schlaf und Ablenkung, das kann schon mal gute Laune erzeugen. Und die wirkt sich natürlich positiv auf mein Denken aus – in diesem Zustand kommen dann meistens Geistesblitze. So wie jetzt gerade:

ich denke zunächst, es kann nicht schaden, euch darauf hinzuweisen.  Jedem passiert es mal, dass sich der Kopf völlig leer anfühlt. Dann kommt oft die Aussage: „Keinen Bock auf Blog – ich habe gerade eine Blockade!“.  Genau in dieser Situation brauchen wir eine zündende Idee, einen Geistesblitz!

Hmmm … klingt logisch, darum gehe ich heute früher ins Bett, stehe morgen gut gelaunt auf und gönne mir  anschließend außer Haus einen Perspektivenwechsel – ein bisschen Ablenkung tut gut!

Ich werde mir u.a. das Bürgermeisteramt hier vor Ort eingehend mal wieder von innen anschauen, sonst fahre ich da nur vorbei. Und ich hoffe, dass es geöffnet hat, denn ich brauche einen neuen Ausweis – mein derzeitiger ist nämlich abgelaufen. Das Fotoatelier im Nachbarort werde ich auch erstmals von innen besichtigen. Schöne Bilder motivieren mich immer, mit der Kamera  selbst mal wieder kreativ zu werden … also ich meine schöne fremde Bilder, nicht das Passfoto, das ich für den neuen Ausweis machen lassen muss.  😝

Und in diesem Zusammenhang kommt die Ablenkung auch nicht zu kurz, denn wenn ich schon mal unterwegs bin, dann fahre ich auch bei den Tieren im Tiergehege vorbei. Das ist immer eine wundervolle Ablenkung für mich.

Ich würde mich wundern, wenn bei dieser Vorgehensweise keine weiteren zündenden Ideen und Geistesblitze kämen ….   na ja, man macht sich eben so seine Gedanken …

Sturmtief „Brunhild“ hat sich abgeregt …

 

… ich noch nicht! Meine Aufregungen halten noch an. Zumindest, bis ich alle Programme auf dem neuen Laptop installiert, eingestellt und alles wieder im Griff habe.

„Windows ist ein Echtzeitbetriebssystem. Wer damit arbeiten will, muss echt Zeit haben!“ … hat mal jemand gesagt. Das stimmt!

Und jemand anderes sagte: „Der Computer rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Besitzer.“  … hmmm, der soll sich jetzt endlich mal an mich gewöhnen! Ich erwarte von ihm, dass er auch mit anspruchsvolleren Gegebenheiten fertig wird – wir sind schließlich beide nicht einfach!   

„Computer sind immer nur so intelligent, wie der, der davor sitzt!“ … na ja, sag´ ich doch. Ich habe meine Intelligenz oft genug bewiesen. Daran sollte sich dieses Gerät umgehend ein Beispiel nehmen!

Ich habe meinem neuen Laptop genau gezeigt, was ich will und wie das funktioniert, aber manchmal ist er wohl ein bisschen begriffsstutzig

Dabei könnte es so einfach sein – es ist wirklich ganz einfach:

 

Aber wenigstens hatte ich mit meinem neuen Laptop  gleich ein Ziel für 2018, denn:

Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden.  (Carl Hilty)

Jawohl, das werde ich …

 

Ich denke, ich sollte jetzt was schreiben … (ein paar Gedankenfunken)

 

Für wen ich schreibe? Sollte ich das wissen?
Jedenfalls für mich.
Kann ich ahnen, wer lesen kann und vor allem will?

© Raymond Walden

Also, ich habe etwas geschrieben – für mich –  und unter „Entwürfe“ abgelegt!

Nun gut, ich denke, ich sollte vielleicht ein Bild malen!

Ich kann nichts dafür, dass meine Bilder sich nicht verkaufen lassen.
Aber es wird die Zeit kommen, da die Menschen erkennen,
daß sie mehr wert sind als das Geld für die Farbe.

© Vincent van Gogh

Hmmm … die Menschen sind noch nicht soweit, dass sie erkennen! Darum stelle ich meine Bilder auch nicht aus. Ein Verkauf findet daher selbstverständlich nicht statt.

Ich denke, ich könnte euch ein Lied vorsingen. Rabindranath Tagore sagte:

Gott achtet mich, wenn ich arbeite,
aber er liebt mich, wenn ich singe.

Jaaa … das trifft vielleicht auf Gott zu, aber keinesfalls auf euch! Habt ihr mich schon mal singen gehört? Das tue ich lieber auch nur für mich alleine.

Wie ihr seht, liebe ich die Kunst. Sie ist Bestandteil meines Lebens.

Doch auch ich habe festgestellt, was mir heute morgen eine Künstlerin schrieb:

„Es ist nicht leicht, die Menschen noch zur Kunst zu bewegen!
Kaufen, essen und trinken – das zieht eher.“

 

 

 

 

Gedanken zum Lied …

 

Mehr wert als tausend Lieder ohne rechten Sinn,
Ist ein sinnvolles Lied, das führt zum Frieden hin.

Dhammapada

Mark Kopfler’s  Lied bewirkt dies bei mir – ein tiefes Gefühl des inneren Friedens:

Du darfst auf keinen Fall deinen inneren Frieden verlieren,
auch dann nicht,
wenn die ganze Welt aus den Fugen zu geraten scheint.

Franz von Sales (François de Sales)

Diesen Schrecklichen Wolf müssen wir nicht mehr fürchten!

 

Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich eine sehr interessante Sonderausstellung im Naturkundemuseum Karlsruhe besucht habe:

AMERIKA NACH DEM EIS

http://amerika-nach-dem-eis.de/die-ausstellung/

„In der ersten umfassenden Ausstellung zu diesen spannenden Fragen, die in Europa zu sehen ist, beleuchtet das Naturkundemuseum den Zeitraum der ersten Besiedlung Amerikas durch den Men­schen, skizziert die verschiedenen Theorien über mögliche Einwanderungswege und geht der Frage nach, warum viele der bis dahin existierenden Großtierarten nach der Ankunft des Menschen verschwanden.  …“

Unter den Grosstierarten sah ich eines, das mein besonderes Interesse erweckte. Der „schreckliche“ Wolf! In der Ausstellung wird er Riesenwolf genannt, aber eigentlich ist er keiner (gottlob, denn ich liebe Wölfe).

Canis dirus (lateinisch: „schrecklicher Hund“) ist eine ausgestorbene Art der Hunde (Canidae). Er gehörte zur Gattung Canis, die heute noch durch Wölfe, Haushunde, Schakale und Kojoten vertreten ist. Er lebte im Pleistozän Nord- und Südamerikas und starb vor etwa 10.000 Jahren aus. Canis dirus war nicht der Vorfahre des heutigen Wolfes (Canis lupus), wie häufig angenommen wird. Sein englischer Trivialname ist Dire Wolf.“  [….]
Canis dirus entwickelte sich wohl aus Canis ambrusteri. Dieser trat im mittleren Pleistozän vor etwa 800.000 Jahren erstmals auf und verbreitete sich über den Amerikanischen Doppelkontinent. Er starb später in Nordamerika aus, überlebte aber in Südamerika, wo er wahrscheinlich zum Vorfahren von Canis dirus wurde. Dieser entstand demnach in Südamerika und gelangte von dort aus nach Nordamerika, das er vor etwa 100.000 Jahren erreichte. 200.000 Jahre früher war bereits Canis lupus aus Eurasien nach Nordamerika eingewandert. Über einen Zeitraum von etwa 100.000 Jahren lebten Wolf und Canis dirus zusammen in denselben Lebensräumen, doch vor etwa 10.000 Jahren ereilte den „Direwolf“ das gleiche Schicksal wie viele andere Tiere des Amerikanischen Kontinents. Er starb aus!“
https://www.biologie-seite.de/Biologie/Canis_dirus )

Ja, der Dire Wolf ist ausgestorben, aber der echte Wolf hat überlebt 🙂

Daneben gab es noch den Timberwolf zu sehen, der eigentlich auch kein „richtiger“ Wolf ist:

Abschliessend noch etwas zum Dire Wolf, der inzwischen für sich eine gewisse Berühmtheit verbuchen kann:

„Canis dirus im Fantasy-Genre

Der Canis dirus (Direwolf) wird als besonders großer, intelligenter Wolf in Büchern und Filmen des Fantasy-Genres aufgegriffen. So ist er als Lebewesen und Wappentier Bestandteil der Fantasysaga  „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R. R. Martin sowie der darauf basierenden, populären Fernsehserie „Game of Thrones„. “

Zu der Sonderausstellung werde ich in den nächsten Tagen noch weitere Ausstellungsobjekte vorstellen, die mich besonders beeindruckt haben …

Lebenssinn

 

Gerade las ich einen Beitrag zum Thema „Lebenssinn“ – sowie Fragen, die mich auch beschäftigen. Viele Gedanken und „Antworten“, die ich u.a. bei zwei von mir sehr geschätzten Wissenschaftlern/Autoren fand: Viktor Frankl und Charlotte Bühler, gehen mir durch den Kopf.

In oben erwähnten Eintrag las ich die Aussage:

„immer wieder gibt es menschen,
die sich auf der suche befinden
nach dem sinn ihres lebens.“ …

https://wolfgangdannyweber.wordpress.com/2017/10/20/einfacher-gedanke/

„Na, Gott sei dank denken manche Menschen auch über dieses Thema nach!“, kommt mir in den Sinn.

Einst stiess ich auf folgendes Zitat meines Lieblingsautors Hermann Hesse, der sich auch intensiv mit der „Sinnfrage“ beschäftigte:

„Das Leben ist sinnlos, grausam, dumm und dennoch prachtvoll – es macht sich nicht über den Menschen lustig (denn dazu gehört Geist), aber es kümmert sich um den Menschen nicht mehr als um den Regenwurm … Erst dann, wenn man die ganze Scheußlichkeit der Sinnlosigkeit der Natur in sich aufgenommen hat, kann man beginnen, sich dieser rohen Sinnlosigkeit gegenüber zu stellen und sie zu einem Sinn zu zwingen. Es ist das Höchste, wozu der Mensch fähig ist, und es ist das Einzige, wozu er fähig ist. Alles andere macht das Vieh besser.“

… also der „Sinnlosigkeit“ einen Sinn geben! NICHT suchen, sondern geben. Und genau so verstehe ich auch Viktor Frankl und Charlotte Bühler. Ich soll nach dem suchen, was meinem Leben Sinn geben kann, damit es am Ende dann ein sinnvolles Leben war. Ich bin mir darüber bewusst, dass ich das, wenn ich Glück habe, erst an meinem Lebensende, vielleicht in meiner Sterbestunde, wissen werden, denn meine „Sinngebung“ ist ja noch nicht abgeschlossen. Noch „suche“ (beobachte, lerne) ich, was meinem Leben zur Erfüllung dieser Aufgabe nützlich sein könnte, nämlich ein sinnvolles Leben zu führen. Ich „studiere“ das Leben anderer Menschen (Hermann Hesse, Viktor Frankl, Hildegard von Bingen, Charlotte Bühler, Steve Stevens, der tolle Flamencogitarrist  😉  etc.), die von sich sagen, dies oder jenes hat meinem Leben Sinn gegeben. Käme das vielleicht für mich auch in Frage? Habe ich die Fähigkeit dazu, diese Aufgabe mit Erfolg umzusetzen? Würde mich denn diese Aufgabe auch erfüllen und meinem Leben einen Sinn geben?

Es geht also nicht darum, über den Sinn meines Lebens Bescheid zu wissen (das ist leider nicht möglich), sondern das zu finden, was meinem Leben Sinn gibt.

Ich bin keine Psychologin oder Wissenschaftlerin, weiss, dass ich nicht viel weiss. Aber ich glaube, was Viktor Frankl sagt (sinngemäss): „Jeder Mensch, selbst der einfachste Mann von der Strasse, weiss ganz tief in seinem Innersten, wie er es anstellen muss, um diese Sinnhaftigkeit fühlen zu können.“

Und wer sich wirklich in positivem Sinne für diese Frage interessiert, findet hier Antworten (ich möchte eigentlich JEDEM diesen Vortrag ans Herz legen – besonders die Stelle ab 36:10 im Video):

Und Hermann Hesse schrieb weiterhin:

„Für den, der alt geworden ist, war das Suchen ein Irrtum und das Leben verfehlt, wenn er nichts Objektives, nichts über ihm und seinen Sorgen Stehendes, nichts Unbedingtes oder Göttliches zu verehren gefunden hat, in dessen Dienst er sich stellt und dessen Dienst allein es ist, der seinem Leben Sinn gibt.“

Damit stand  Hesse am Anfang der Lösung des Rätsels. Mit seinen Worten bekennt er dieses „Gottahnen“, aber es ist nicht die letzte Erkenntnis des Lebenssinnes selbst. Er bleibt dabei: der Mensch muss dem Leben Sinn geben.“

Dies sind meine Gedankengänge zum Thema und sie sind keinesfalls zu ende gedacht!

Tja, wem der Glaube fehlt …

 

Eine echte Begegnung kann in einem einzigen Augenblick geschehen.
Anaïs Nin

 

Text und Gemälde © chrinolo (ausgenommen:Zitate)

Nun war die schöne, grüne Meerjungfrau schon vierzehneinhalb Jahre alt und hatte immer noch nicht ihren Meerprinzen gefunden. In ihrer Verzweiflung klagte sie ihr Leid Gott Neptun, ihrem Vater. Dieser jedoch lächelte und meinte: „Mein Kind, das hat doch noch Zeit. Glaube mir, der Augenblick wird rechtzeitig kommen!“

Die Meerjungfrau sank wieder zurück auf den Meeresgrund und war sehr traurig. Plötzlich hörte sie eine Stimme: „Hallo, schöne Meerjungfrau, küss mich! Ich bin dein Prinz.“ Der kleine Fisch, der vor ihr verharrte, blickte ihr tief in die Augen und lächelte. „Spinnst du? Mein Prinz ist ein Frosch und du bist nur ein kleiner Fisch!“, schimpfte die Meerjungfrau erbost. „Ja, der Frosch – das bin ich auch. Dein Vater hat mich in einen Fisch verwandelt, damit ich mit dir im Meer leben kann. Weisst du, er will nicht länger mitansehen, wie traurig du bist.“, erwiderte der kleine Fisch.

Die schöne, grüne Meerjungfrau aber sah ihn nur verächtlich an und meinte: „Mein Vater würde so etwas niemals tun, das wäre ihm viel zu zeitaufwendig. Der hat andere Dinge im Kopf, die ihm wichtiger sind.“ Sie blickte wieder zu Boden und würdigte den kleinen Fisch keines Blickes mehr.

„Nun gut,“ sagte der kleine Fisch, „ich habe mich auch gewundert, als dein Vater mit solch einem Unsinn an mich herantrat. Aber dann habe ich mich an eine Weisheit meines guten Freundes Hermann Hesse erinnert. Der sagte zu mir:
Ich glaube, dass trotz des offensichtlichen Unsinns das Leben dennoch einen Sinn hat. Ich ergebe mich darein, diesen letzten Sinn mit dem Verstand nicht erfassen zu können, bin aber bereit, ihm zu dienen.
…  da es aber offensichtlich sinnlos ist, mit dir darüber zu diskutieren, habe ich keine Lust, dir noch länger zu dienen. Und den Frosch, in den ich mich wieder zurück verwandeln lasse, kannst du auch vergessen. “

Die grüne Meerjungfrau sah auf und entgegnete: „Ich weiss schon lange, dass die Sache mit dem Frosch küssen ein Unsinn ist … ich will weder einen Frosch noch einen Fisch! Und jetzt schreibe ich an http://www.date50plus.de. Die können mir einen grünen Meerprinzen reservieren, falls der richtige Augenblick bis dahin nicht eingetroffen ist. Auf die ist Verlass – dieses Jahr waren sie TESTSIEGER!“

In diesem Augenblick beendete der kleine Fisch resolut diese unsinnige Begegnung und schwamm erleichtert davon. 😉