Keine Überraschung …

… über die ich mich wundern könnte. Manches Verhalten überrascht mich einfach nicht mehr, denn ich kenne es von manchen Leuten inzwischen nicht anders.
Und täglich grüsst das Murmeltier, könnte man sagen: es passiert immer wieder das Gleiche.
So ist das mit manchen Menschen. Sie ziehen Energie, solange du sie lieferst und dann sind sie auch schon wieder weg – auf neuen Streifzügen durch produktive Spielräume, welche sich dem Eigenerfolg als dienlich erweisen könnten. Mit vorgetäuschtem Interesse kommen sie dort auch oft ans Ziel, ohne selbst viel eigene Energie zu verschwenden – zumindest eine gewisse Zeit lang.

Das ist nun aber kein Grund für ausgedehnte Überlegungen, da bin ich inzwischen abgehärtet. Ich denke
nur im Moment wieder an einen interessanten Eintrag, den ich kürzlich gelesen habe. Gedanken, die mich beim Lesen berührt haben – hier:

https://mitteninsherzmoment.wordpress.com/2016/03/15/energiefluss/

„… wenn ich eher neben mir stehe, unsicher bin, mich vieles beschäftigt, bin ich Energieräubern ziemlich ausgesetzt. Dann rettet mich nur der Rückzug.“ – schreibt sie.

Das ist richtig, denke ich! Hier hilft keine Hoffnung auf Änderung, auf Dazulernen des Gegenübers. Zurückziehen und akzeptieren scheint mir das einzig Richtige – wo kein Wille ist, gibt es kein Ändern oder Lernen! Lernen werden in solchen Situationen nur die gutgläubigen „Beraubten“ … obwohl sie dabei eigentlich bereichert werden: Erfahrung hat auch ihren Wert – auch die energieraubende.

Und deshalb auch von mir mal an dieser Stelle ein:

„DANKE an alle, die ihre positive Energien versprühen
und Mitmenschen damit bereichern, beschenken und inspirieren.“

Sie kommen ALLE !

 

Es grünt so grün … es zucchiniet und tomatet, dass es eine Freude ist, ihnen zuzuschauen. MEINE KINDER … erst 14 Tage alt und schon so gross und prächtig 🙂

Ihr späterer Lebensraum, also der Ort, wo sie mal wohnen werden, ist zwar noch Baustelle – da dringt noch kein Spaten tief in die Wintererde, aber das wird, bis es dann soweit ist. Das Hochbeet für meine Mischkultur lehnt auch noch unverschraubt an der Garagenwand, aber der Akku vom Bohrschrauber lädt.

Da ist noch eine Menge Arbeit für meinen Mann, aber ich habe ihm einen hervorragenden Zeitplan gemacht – nur durch straffe Organisation klappt das mit der Auspflanzung zur richtigen Zeit. Da sind wir uns einig. Ich bin für das Wachstum zuständig und er für Spaten und Bohrschrauber (was nicht bedeutet, dass ich das im Notfall nicht auch könnte, aber er ist nunmal der Stärkere! Da möchte ich ihm nur ungern widersprechen 😉 ). Und so, wie ich das alles geplant habe, steht das Hochbeet bereit, wenn ich vom Meer zurückkomme … erholt und mit neuer Kraft für die Arbeit, die dann auf mich wartet 🙂

Ach, das Leben kann doch schön sein … das finden meine Pflanzenkinder auch, sonst würden sie nicht so neugierig emporspriessen, nicht wahr?

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Auch die Zeit tröpfelt bedächtig vor sich hin …

… immer noch zwei Wochen, bis ich endlich am Wasser bin
Merde ! – ein bisschen Motivation hätte jetzt wirklich  Sinn
selbstverständlich Selbstmotivation!  –  das geht!
und damit ihr seht, dass ich keineswegs vergesslich bin
schreib ich jetzt ein paar ältere Zeilen hin
ich habe sie mal gelesen, es sind nicht meine
so gute Einfälle habe ich keine
doch kenne ich einen, der viel Kluges spricht   
von ihm ist dieses motivierende Gedicht:

– SELBSTMOTIVATION –

als ich heut früh so in den spiegel schaute
und mir dadurch sogleich den tag versaute
da schwor ich mir: so kann´s nicht gehen
den anblick will ich nicht mehr sehen

so ging ich in mich, einmal stündlich
ein paar minuten, das aber gründlich
und kam letztendlich zu dem schluß
daß ich nur wenig ändern muß

die einstellung zum tage zählt
wenn hier das positive fehlt
dann kann der tag nichts gutes bringen
und wird ganz einfach nicht gelingen

ich steh jetzt auf mit frohem brummen
tue fröhlich vor dem spiegel summen
schenke ein lächeln mir und sag
„ich wünsch dir einen schönen tag“

© danny, Juni 1998

… SO, JETZT GEHT ES MIR WIEDER BESSER

„Denn wir sind Wasser.“

Ich höre die Worte dieser grossartigen Frau und Ausnahmepianistin, deren grosser Wunsch es ist, dass wir alle gemeinsam der Natur wieder näher kommen.

„Wasser ist „Quelle des Lebens und der Inspiration, als Molekül und Metapher, als unwiderstehliche Kraft und – wie schon von Heraklit entdeckt – so konstant wie wandelbar“, sagt sie und will die Stimme der Natur hörbar machen, damit „wir zusammen die Stimme unserer Umwelt hören – der Natur wieder näherkommen. Und damit uns selbst. Denn wir sind Wasser.“ Und „Natur ist die ultimative Muse, eine unauslöschliche Quelle der Inspiration und gleichzeitig eine Brücke zur spirituellen Welt.“  (Quelle: http://www.kultur-port.de/index.php/kolumne/klassik/12772-helene-grimaud-water.html  )

So sinnlich und berührend – WATER -,  es tröpfelt und plätschert, es fliesst und strömt und bringt seine gewaltige Kraft zum Ausdruck … das ist Gänsehautfeeling pur und ein schönes Erlebnis, dies hier im Video miterleben zu dürfen.

Hélène Grimauds neues Album „Water“  ist für mich wieder ein Ausnahmeereignis 🙂

Über die Magie der Literatur

Eine Verlegerin erzählt über Autoren und Autorinnen:

« Sie haben mir ihre Welten geschildert. Sie alle haben gehofft, dass ich ihre Manuskripte verlege und sie zu Schriftstellern mache, die ihr ganzes Leben nur noch dem Erzählen widmen können.
Ich hätte es am liebsten bei allen getan.
Alle, die ich nach der ersten Manuskriptprüfung zu einem solchen Treffen bat, waren mehr oder weniger geschickt darin, etwas zu erzählen, was nicht mit Worten zu fassen ist – das ist die Magie der Literatur. Wir lesen eine Geschichte, und danach ist etwas anders. Was, das wissen wir nicht, oder warum, durch welchen Satz, das wissen wir auch nicht. Und dennoch hat sich die Welt verwandelt und wird nie mehr dieselbe sein wie vorher. Manchmal merken wir es erst Jahre später, dass ein Buch der Riss in unserer Realität war, durch den wir, nichtsahnend, entkommen sind aus Kleinheit und Mutlosigkeit. »

(Textauszug aus «Das Traumbuch» von Nina George)

„Das Traumbuch“ ist sehr empfehlenswert, nicht nur für Menschen an Scheidewegen ihres Lebens, die vermeintlich verpassten Chancen nachhängen, sondern auch für solche Leser, die sich unter Zuhilfenahme fiktiver Situationen gerne selbst reflektieren möchten und/oder ihre Seele einfach einmal an den Strand eines weiten Gedankenmeeres ausführen möchten. 

…  ein Kommentar von vielen:

http://www.droemer-knaur.de/buch/8848015/das-traumbuch