Was hätte sich denn der Herr Minister gewünscht?

 

Es ist mir ein großes Herzensbedürfnis, hier auf eine Tatsache aufmerksam zu machen, die mir sehr wichtig ist:

ES WAR KEIN WOLF  !!!

Gerade hat mich eine Bekanntmachung der Wolfsexpertin Elli H. Radinger erreicht, die mich aufatmen lässt. Hier:

https://www.elli-radinger.de/wolfsangriff-dna-ergebnis-kein-wolf/

„Das Umweltministerium hat soeben die Ergebnisse der DNA-Proben bekannt gegeben, die letzte Woche nach einem gemeldeten Zwischenfall in Bülstedt im Landkreis Rotenburg genommen worden waren. Ein Gemeindemitarbeiter hatte angegeben, von einem Wolf oder wolfsähnlichen Tier gebissen worden zu sein.“  ….  etc.

Bitte nun folgende Anmerkung lesen:

Anm. d. Red.
Zitat Lies: „Ich hätte mir ein eindeutigeres Ergebnis gewünscht.“ Was hätte sich denn der Herr Minister gewünscht? Wie viel eindeutiger soll’s denn sein? KEIN Wolf!!! Auch wenn bald Weihnachten ist – das Leben ist kein Wunschkonzert. Ich bin auf jeden Fall erleichtert, dass das Ergebnis so klar ist.
Bitte leiten Sie diese Nachricht weiter und helfen Sie bei der Verbreitung, damit sie nicht irgendwo auf Seite xy verschwindet.“

Ich verstehe den abschließenden Wunsch von Frau Radinger und möchte mich diesem anschließen:

„Und nun wünsche ich Ihnen, den Wölfen und auch mir eine ruhige und entspannte Adventszeit.“

 

… unser täglich Brot gib uns heute!

 

… sagte mein Mann und meinte damit natürlich ein frisches und selbst gebackenes.

Das sagte er wohl, weil kein Kuchen mehr da war. Denn, wie die Ungarn sagen:

„Wenn kein Kuchen da ist, schmeckt auch das Brot gut.“

Zum Beispiel ein dunkles Roggenlaible nach Südtiroler Art – mit dem feinen Geschmack von Koriander, Fenchel und etwas Kümmel. Ich machte mich also an die Arbeit und während das Brot dann auf dem Stein im Backofen vor sich hinbuk, zog ein wundervoller Duft durchs Haus.

Ganz wie früher, bevor der Bäcker in unserer Nachbarschaft seine Bäckerei aus Altersgründen schloss. Wenn ich da morgens das Fenster öffnete … boahhh, ich konnte nicht genug von dem Brotduft bekommen, der zu mir herüberwehte.

Das geht doch anderen Menschen bestimmt genau so, dachte ich und öffnete das Fenster. Und tatsächlich, ich konnte einige Male beobachten, wie Leute, die am Haus vorbeikamen, den Kopf hoben und zum Fenster heraufschauten. Sie atmeten tief ein, so wie ich früher, als der Bäcker noch lebte und ich morgens das Fenster öffnete … das war so schön. Und etwas später kam dann unser Postbote und war ganz angetan von diesem aromatischen und verlockenden Duft nach frisch gebackenem Brot.

Nun liegt es vor mir auf dem Brotschieber und mein Mann wartet ungeduldig darauf, bis er es anschneiden kann 🙂

Da fällt mir gerade etwas ein:

Wein und Brot

Solche Düfte sind mein Leben,
Die verscheuchen all mein Leid:
Blühen auf dem Berg die Reben,
Blüht im Thale das Getreid.

Donnern werden bald die Tennen,
Bald die Mühlen rauschend gehn,
Und wenn die sich müde rennen,
Werden sich die Keltern dehn.

Gute Wirtin vieler Zecher!
So gefällt mir’s flink und frisch;
Kommst du mit dem Wein im Becher,
Liegt das Brot schon auf den Tisch.

Ludwig Uhland

öhmhuch, der Wein fehlt ja noch! Aber dafür ist mein Mann zuständig, schließlich habe ich für´s Brot gesorgt   🙂

Soviel heute aus dem Alltag einer leidenschaftlichen Hobby-Bäckerin …