Ein halbes, edles Fass aus Bordeaux …

 

Was zuerst ins Fass kommt,
darnach schmeckt es immer.

(Sprichwort)

Na, das hoffe ich doch! Zuerst waren da mal Weintrauben drin … das heißt, köstlicher Bordeauxwein hat lange darin gereift. Und jetzt reift da meine Weinrebe „Lakemont“.

Ich denke, ich habe ihr die besten Voraussetzungen geschaffen, glücklich und zufrieden wachsen und reifen zu können. Ein halbes, 200 Liter – Fass aus Bordeaux, dann den Boden gefüllt mit 25 kg Rheinkies 16-32 und darauf eine Erdmischung aus bester Pflanzerde, Muttererde und Sand …  und natürlich mit einer kleinen „Parkanlage“ (Unterpflanzung) aus Thymian – das ist für eine Weinrebe wie das Leben in einem südfranzösischen Schloss   🙂

Dass sie sich bei mir wohlfühlt ist offensichtlich: sie treibt schon aus! 😃

Tja, und im Herbst ist dann Weinlese 😂 …  bzw. Traubenernte. Ich kann es mir schon genau vorstellen, wie sie schmecken werden, diese süßen Früchtchen  😊

Aber bis dahin ist noch Zeit und das ist auch gut so. Er gibt noch so viel zu tun – die Gartensaison beginnt ja gerade erst. Aber einiges blüht schon und täglich wird es mehr.

So, am Teich fehlen noch die Störche und Frösche, das Krokodil und Nilpferd und die Flugente … die hole ich jetzt alle aus dem Winterquartier. Dann sieht alles wieder lebhafter aus  😍

Dazu scheint die Sonne strahlend und warm vom Himmel  ….

Biergartenidylle 😊

 

Die Biergartensaison ist wieder eröffnet – endlich! Jetzt aber nix wie hin, denn wie sagte Roman Herzog, unser 6. deutscher Bundespräsident, so schön:

„Ich habe nichts dagegen, dass die Menschen im Internet verkehren. Aber eine Freundschaft, die in mehreren Biergartenbesuchen gestärkt worden ist, ist mehr wert als das gesamte Internet.“

Also, ein klares „JA“ zum Biergartenbesuch (für mich allerdings lieber mit ohne Bier!)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesmal im „Jockers“ in Gernsbach, berühmt für seine tollen, riesigen Schnitzel in allen Variationen (heute habe ich mich allerdings für einen Zwiebelrostbraten entschieden … mhmmm, lecker!)

Herrlich, dieses in der Sonne sitzen, direkt am Wasser. Hier fließt die Murg und plätschert quirlig vorbei. Diese musikalische Unterhaltung mag ich beim Essen. Und all die plappernden und lachenden Menschen um mich herum.

Oh ja, trinken wir zusammen Bier und Wein
kann das Leben unglaublich lieblich sein …   🙂

Hier im schönen Murgtal lässt es sich auch gut aushalten, bis der Flieger nach Kreta startet   😉

Auch auf Malta gab es Wunder zu bewundern … (das Wunder von Mosta)

 

Das Wunderbarste an den Wundern ist,
dass sie manchmal wirklich geschehen.
(Gilbert Keith Chesterton)

So auch in Mosta. Am 9. April 1942 ereignete sich das „Wunder von Mosta“. Deutsche Jagdflieger bombardierten bei einem Angriff auf den Flugplatz Ta’Qali versehentlich die Kuppel des Doms von Mosta. Die deutsche Bombe durchbrach zwar die Kuppel, explodierte aber im Innern der Kirche nicht, wodurch die rund dreihundert zur Abendmesse versammelten Gläubigen mit einem Schrecken davonkamen.
Die Bombe wurde später entschärft und ist im War Museum in Valletta ausgestellt, in der Kirche befindet sich eine Bombe, welche der vom 9. April 1942 ähnlich ist.
( https://de.wikivoyage.org/wiki/Mosta )

Diese Art Bombe durchbrach die Domkuppel. Genau da, wo der blaue Punkt zu sehen ist:

Das muss für die betenden Gläubigen schrecklich gewesen sein. Eine 200 kg schwere deutsche Fliegerbombe … unvorstellbar!

Der Dom, auch Rotunde von Mosta oder Rotunde Santa Marija Assunta genannt, ist eine römisch-katholische Kirche. Er hat die viertgrößte Kirchenkuppel der Welt mit einem Durchmesser von 39 Metern. Architekt des heutigen Gebäudes war Giorgio Grognet de Vassé. Das Innere des Doms ist in den Farben blau, weiß und gold gehalten. Wunderschön und sehr beeindruckend.

Der Dom ist komplett mit den Figuren von Heiligen und alter griechischer Gelehrten verziert und die Malereien sind überwältigend. (Zum Vergrößern bitte anklicken)

Dies sind nur einige von vielen Fotos  – real betrachtet ist dieses kunstvolle Bauwerk einfach traumhaft.

Die Menschen auf Malta sind sehr, sehr gläubig und überwiegend römisch-katholisch. Ich selbst gehöre keiner Kirche/Religion an, aber ich glaube an eine Schöpfung. In Gedanken an die Menschen, die den Bombenanschlag damals überlebt haben, zündete ich am Lichteraltar zwei Kerzen an und dankte unserer Schöpfung, dass sie dieses „Wunder“ verwirklichte.