Das Zusammenspiel von Kochen, Malen und Musik.

Während die leuchtend rote Tomatensoße vier Stunden lang vor sich hin köchelt, schweift mein Geist in die bunte Welt von Frida Kahlo.

Die leidenschaftliche Köchin und Künstlerin wusste, dass sowohl Kochen als auch Malen eine Form des Ausdrucks sind. In ihrer kleinen Küche, umgeben von hölzernen Geräten und irdenem Geschirr, bereitete sie mit Hingabe ihre Lieblingsgerichte zu – darunter auch eine köstliche Tomatensoße, die den Raum mit ihrem verführerischen Aroma erfüllte.

Ich stelle mir vor, wie ich während des Kochens mit einem Pinsel in der Hand spiele und Farben auf die Leinwand bringe, inspiriert von den lebhaften Aromen und der Textur der Zutaten. Kochen auf Holzkohle muss ich nicht mehr, aber es brachte sicher bei Frida Kahlo eine besondere Note in das Spiel der Sinne, während sie gleichzeitig ihrer Kreativität freien Lauf ließ. Frida hätte sicher genickt, denn für sie war jede Mahlzeit ein Kunstwerk und jede Leinwand ein Festmahl für die Augen. Ihre wunderschönen Stillleben zeigen es. Ich lasse mich von ihren Leidenschaften anstecken! In der Verbindung von Kochen und Malen liegt eine wunderbare Möglichkeit, meine Seele zu nähren – ganz nach dem Motto: Was geht einem nicht alles durch den Kopf? Und dazu noch die schöne Frida-Musik …

Ich habe schon lange ihr wundervolles Kochbuch und viele Rezepte daraus nachgekocht.

Tomatensoße und Nudeln machte sie auch, d.h. die Nudeln hat sie damals fertig gekauft, während ich sie selber mache.

Vielleicht hätte sie an einer Nudelmaschine, wie ich sie habe, auch Freude gehabt. Überhaupt war das Kochen damals viel anstrengender und aufwendiger. Aber sie tat es gerne.

Heute ist es so einfach: Den Teig in der Maschine kneten und dann in kleinen Portionen in den Nudelaufsatz werfen. Und schon lassen sich die leckeren Nudeln blicken.

Während der zuvor geknetete Teig jedoch eine halbe Stunde im Kühlschrank entspannen muss, habe ich Zeit, noch ein bisschen mexikanische Musik zu genießen.

Das Zusammenspiel von Kochen, Malen und Musik wird zu einer harmonischen Symphonie, die nicht nur meine Geschmacksnerven anspricht, sondern auch meine kreativen Sinne herausfordert. Wenn ich die Tomatensoße schließlich abschmecke, erfüllt mich ein Gefühl der Zufriedenheit; hier verschmelzen Kunst und Kulinarik zu einer unwiderstehlichen Einheit, die für mich die Essenz des Lebens selbst einfängt.

Text und Fotos  © chrinolo

Jeden Tag ein Moment der Freude

In einem Moment der Freude kann die Welt um mich herum in strahlenden Farben erstrahlen. Die warmen Sonnenstrahlen, das erfrischende Wasser des Meeres, das fröhliche Gelächter der Kinder – all diese Momente tragen dazu bei, dass sich mein Herz öffnet und ich die Magie des Augenblicks wirklich spüren kann. Selbst wenn Regenwolken am Himmel ziehen, kann ich immer noch die Schönheit im Regenbogen sehen, der sich über dem Horizont spannt.

Die Freude an kleinen Dingen wie dem Kichern eines Kindes oder dem Glitzern der Sonne auf den Wellen kann mir helfen, den Alltag zu vergessen und im Hier und Jetzt zu leben. Es ist zum Beispiel diese spielerische Leichtigkeit, mit der meine Enkeltochter wie eine kleine Meerjungfrau durch das Wasser gleitet, voller Energie und Lebensfreude. Ihre wundervolle Mama hat natürlich nicht versäumt, daran zu denken, dass eine Meerjungfrau das passende Outfit für ihren Auftritt braucht. 🫠

Ich fühle auch so viel Herzenswärme, wenn ich sehe, dass die Kinder das umsetzen, was sie zuhause lernen: „Man soll nicht essen, während andere hungern!“. So füttern sie die zugelaufenen Katzen und die Fische am Bootshafen 🫠

Also, zuerst die Tiere und dann wir! So schmeckt das Essen auch viel besser:

Die Kinder lieben das Essen in Griechenland und überhaupt:

in diesem schönen Land fehlt es an nichts. Hier kann man es aushalten 🫠

Durch viele wunderschöne Fotos habe ich täglich Gelegenheit, gemeinsam mit ihnen in die Welt der Freude einzutauchen. Wir teilen unsere glücklichen Momente und schaffen Erinnerungen, die für immer bleiben.

Gemeinsam können wir auch schwierige Zeiten überwinden und gestärkt aus ihnen hervorgehen. Denn Freude ist nicht nur ein flüchtiges Gefühl – sie ist eine Kraft, die uns verbindet und uns hilft, auch in dunklen Stunden das Licht am Ende des Regenbogens zu sehen. Wir genieße jeden Augenblick voller Freude und sind dankbar für die kleinen Wunder des Lebens.

Und schon wieder was dazu gelernt: unabhängig, trotz hefeloser Zeiten 😉

 

Als ich DAS sah, habe ich auch gleich an Belana Hermine ( https://belanahermine.wordpress.com/2020/04/08/corona-gedanken-22/ ) gedacht, die sich auch über leere Regale im Supermarkt ärgert, wenn sie Brot backen will und keine Hefe kaufen kann..

Dieses Video finde ich einfach genial für alle, die es noch nicht wissen: „Mach es selbst!“. Vielen, vielen Dank an Thomas, der dieses Video zur Verfügung gestellt hat  🙂

Hmmm … wahrscheinlich hat mir das meine Oma auch mal beigebracht, aber über die vielen Jahre ist dieses Wissen wohl verloren gegangen. Ich habe einfach Hefe gekauft. Aber Frauen, die schlechte Zeiten mitgemacht haben, wussten sich so zu helfen. Egal, jetzt weiß ich es auch (wieder) und bin sehr froh darüber  🙂