Duftende Momente …

 

Ein morgentlicher Walk durch meinen bunten Garten, ein tiefes Durchatmen … sinnliches Erleben. Mein Gärtnerinnenherz lacht, macht Freudensprünge.

Der Flieder blüht, duftet sehr intensiv und strebt der  Sonne entgegen. Die Orangenblüten öffnen zaghaft ihre kleinen strahlendweißen Knospen.

Im Teich kommen die ersten Seerosenblätter an die Oberfläche und wiegen sich kaum merklich auf den sanften Wellen .

Auch meine Jungpflänzchen (hier Tomaten, Zucchini, Kohlrabi) auf dem Fensterbrett sehnen sich nach Licht und Wärme. Bald können sie ausgepflanzt werden.

Und auf meinem Tisch steht nun der erste duftende Fliederstrauß in diesem Jahr.

 

Erst ein gequältes Augenrollen und dann die Freude 😲 😊 !

 

Garten heißt nicht nur Frühjahrsblühen und Sommerpracht,
sondern heißt vor allem: die tägliche Ankunft des Unvermuteten.

(Jürgen Dahl)

Stimmt wohl, mein spontanes Vorhaben ist wohl etwas unvermutet angekommen  😉

„Weißt du was? Wir fahren jetzt ins Gartencenter!“, sagte ich heute morgen.

Den Blick und das Augenrollen, das daraufhin folgte, kannte ich bereits vom letzten, vorletzten und allen anderen Frühjahren zuvor. Und den Spruch: „Wie geil … das wird wieder teuer!“, der fehlt auch nie.

Ich habe mir dort dann viele Gedanken gemacht (aber wirklich nicht zu lange … also für mein Zeitverständnis), was rein kommen soll und dann habe ich eine Auswahl getroffen. Duftige Blüten und zarte Graser … einfach himmlisch!    🙂

Das fand er dann auch, als ich sie zuhause auf dem Gartentisch aufgereiht hatte – genau so, wie sie in die Blumenkästen kommen sollen. Den ganzen Sommer über kann ich sie nun sehen, vom Zimmer aus durchs Fenster und auch draußen, wenn sie gegossen werden. Das macht mein Mann, denn er ist größer als ich und die 10-Liter Gießkanne ist auch viel zu schwer für mich. Das hat er selbst gesagt und ich habe ihm seinen Glauben nicht streitig gemacht.

Jetzt füllt er gerade die Blumenkästen mit Erde und dann kommen die hübschen Pflänzchen rein   🙂

Hier, das sind sie – eine bunte Mischung :

 

 

 

Ich dachte ans Paradies …

 

Draußen schneit es. Ich dachte, wie schön wäre es jetzt, wenn es Sommer wäre. Sonne, Wärme, Vogelgezwitscher und frisches Obst an den Bäumen …. Obst … z.B. Äpfel … eben wie im Paradies.

Ich begann zu malen und unglaublich  😲  als ich kurz aus dem Fenster schaute, stolzierte ein wunderschöner Graureiher die Straße entlang und gegenüber in
Nachbar´s Garten. Er war sicher auch auf der Suche nach einem Paradies, aber hier im Dorf?

Jedenfalls, ein Apfel und ein prächtiger Vogel sind schon mal zwei Paradies-Teilchen, oder?   🙂

Ist das nicht ein paradiesischer Apfel ?  Übrigens:

Eva hat den Apfel nur deshalb gegessen,
weil sie endlich Kleider haben wollte.

Douglas Jerrold

Hmmm … hat man im Paradies auch schon gefroren, so wie hier bei diesem Schneetreiben?   
.

Windstill und trocken ….

 

Das ist heute ein schönes langsames Erwachen beim Blick aus dem Fenster.
Es ist die Ruhe nach dem Sturm, die sich sehr gut anfühlt.

Der Sturm „Brunhild“ – wir sind dabei mal wieder gut weggekommen, es hat nur einen Stapel Kaminholz hinter dem Haus durcheinander gewirbelt. Nun ist wieder alles aufgeräumt.

Der Blick in den Garten, in die leeren Blumen- und Gemüsebeete, lässt langsam etwas in mir wachsen: neue Ideen für die Gestaltung. Samen … neue Sorten, neue Farben. Zeit mich mit dem Angebot der Gartenkataloge zu beschäftigen. So beginnt bei mir die Freude auf den Frühling.

Und auch beim Kataloge gucken wirkt bei mir Musik:

Ich wünsche euch einen schönen Tag   🙂

 

Zur Lage: Wir sind ganz schön geknickt !

 

Die Sonnenblumen und ich auch. Sie sind jetzt bei mir im Zimmer auf meinem Schreibtisch.

Ich spreche mit ihnen, tröste sie: „Seid nicht traurig. Hier drinnen ist es viel ruhiger als draussen. Der anhaltende Regen und die Sturmböen haben euch nicht gut getan. Und die Vögel werden auch ganz schön dumm gucken, wenn sie dann nur noch leere Blütenstengel vorfinden …   😦   „.

Schön, wie die Regentropfen glitzern, aber sooo viele hätten es nun wirklich nicht sein müssen. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Von den anderen Sturmschäden mal ganz zu schweigen. Umgefallene Blumenkübel auf der Terrasse, ein geknickter Deko-Storch am Teichrand und sonstiges Inventar im Garten zerstreut … 😦