Ein Engel für Danny 😃

 

Er meinte, das Bild sei schön, nur der Engel wäre ein bisschen klein:

„nur finde ich, nachdem du diese figur im garten nicht nur verbal besonders in den mittelpunkt gerückt hattest, sie etwas zu kurz gekommen / geraten.“

Hmmm … ich hatte den Kleinen in der Größe gemalt, in der ich ihn von meinem Gartenplätzchen aus gesehen habe – klein, fein und niedlich.

Aber er ist zweifellos die Hauptfigur in meinen Gedanken und in meinem Text. Also soll er auch bildlich nicht zu kurz kommen, da hat Danny recht.  😃

Rein feinstofflich gedacht, ist Wachstum durchaus möglich !  😉

Ich denke, das reicht für´s erste. Hoffentlich tritt niemand drauf, der auf dem Weg langkommt.

Hygge – das wundervolle Gefühl von Geborgenheit und Glück

Ich erinnere mich …

Schmeichelnde 19 Grad C an einem wunderschönen Sommermorgen am 07. August 2018. Sanfte Sonnenstrahlen streicheln über meine Arme. Betörender Rosmarinduft strömt mir entgegen. Meine Augen ruhen auf silbrigblättrigem blauem Lavendel. Eine Fülle von rosafarbenen Buschrosen, deren Blütenränder weiß in der Sonne leuchten, umrahmen ihn und setzen seine Schönheit effektvoll in Szene. Ich fühle die Liebe der Gärtnerin, die diese heimelige Atmosphäre mit ihrer sehr liebevollen Gestaltung hier geschaffen hat.

Von einem dekorativen Baumstumpf lächelt mir ein kleiner, träumender Engel entgegen. Zufriedenheit, wohltuende Ruhe und Glück breiten sich in mir aus. ein unbeschreibliches Wohlgefühl.

Die Dänen nennen dies Hygge und sind auch wahre Meister im Hyggen – sich „geborgen“, „intim“, „behaglich“ zu fühlen. Im „im trauten Heim“, „in lieblich, malerischen Umgebung“. Sie genießen dieses bedeutsame „klein, aber fein“ und auch das „niedlich“.

Man „hyggt sich“ zum Beispiel mit ablenkender Lektüre, einem guten Buch. Man will „sich selber etwas Gutes tun“. Vor mir liegt das Buch „Die Schönheit der Nacht“ von Nina George. Es erzählt sinnlich, intensiv und präzise von Weiblichkeit. Ein Thema, das viele Gedanken und Überlegungen erzeugt. Wie gut, dass mich der kleine, träumende Engel anlächelt, sobald ich mich in diesem Buch wiederfinde … und nachdenkend kurz aufblicke.

Ich lege das Buch schließlich zur Seite und fertige eine kleine Skizze an.  Sobald ich wieder zuhause bin, werde ich ein Gemälde schaffen, das mich daran erinnert, wie wichtig dieses Hyggen ist. Es ist die Kunst, Intimität zu schaffen, ein Gefühl von Heiterkeit und Zufriedenheit!

Meine Malerei hilft mir dabei, in einem gemütlichen kleinen Zimmer, einer schönen Atmosphäre und wohltuender Ruhe. Auch hier soll mich nun der kleine träumende Engel anlächeln … und trösten.

Ja, sich hyggen bedeutet auch, sich gegenseitig Trost zu spenden. Ich befinde mich derzeit zwischen Hoffen und Bangen. Mein geliebtes Katerchen Max befindet sich seit Tagen in der Tierklinik. Es geht ihm sehr schlecht: eine schwere Form von Bauchspeicheldrüsenentzündung. Gestern wurde er operiert und eine Gewebeprobe entnommen. Das Hoffen und Bangen geht weiter … bis das Ergebnis vorliegt. Die Prognose ist nicht gut, aber solange mir auch nur ein einziger Funke Hoffnung bleibt …

Es gibt eine Steigerung für den Begriff „traumhaft und supergut“ …

 

… nämlich „FIORI“, genauer gesagt „Hotel Fiori und Spezerei“.

„Familiär mit italienischem Flair, sehr gemütlich und liebenswert. Ein absoluter Glückstreffer“ … las ich in vielen Bewertungen. Und es ist wahr, ich habe es erlebt.

Genau dort in diesem liebenswerten Hotel, im schönen hessischen Bad Soden-Salmünster, habe ich mich in den letzten Tage aufgehalten. Ach, was heißt aufgehalten. Ich habe mich dort wunderbar erholt, wohlgefühlt, köstlich geschlemmt (nicht übermäßig, nur an zwei Tagen, aber die werde ich so schnell nicht vergessen!) und ich habe Menschen kennengelernt, die dies ermöglicht haben, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mir Wohlgefühl in ihrem Haus mit dieser unvergleichlich familiären Atmosphäre zu vermitteln. Es war ganz anders als sonst in den Hotels, die ich schon besucht habe. Das war alles vom Besten.

Die Gastgeber Patric Sgobba und Christoph Lesser, die dieses bezaubernde Hotel führen und auch Frau Sgobba, Patric Sgobba´s Mutter , super nett und zuvorkommend, haben dafür gesorgt, dass es mir an nichts fehlt. Nehmen Sie Platz und genießen Sie … das meinen diese wundervollen Gastgeber ernst, wenn man zu ihnen kommt. Und Herr Sgobba, der Vater, ist ein begnadeter Koch. Auf der Speisekarte steht zwar „Leckereien“, aber in Wahrheit sind es erlesene Köstlichkeiten, die er zubereitet und die dem Gaumen unglaublich schmeicheln.

Als ich heute morgen abreiste, habe ich die Tür zur Nr.5 , ein Superior Zimmer  mit Balkon, offen stehen lassen, denn ich werde wiederkommen. Ganz sicher!

Hier gibt es mehr Informationen zu dieser Top-Adresse:  http://hotel-fiori.de/

Und noch mehr können vielleicht meine Fotos erzählen. Über mein Erleben, meine Gedanken und Gefühle dort. Zum Beispiel im Garten, wo mein Blick jeden Morgen auf einen kleinen, träumenden Engel fiel, umgeben von duftenden Rosen, Lavendel und Rosmarin … während ich „Die Schönheit der Nacht“ von Nina George las oder Skizzen für ein neues Gemälde anfertigte. Dies war ein hinreißender, inspirierender Ort  (zum Vergrößern bitte anklicken!):

Hier war das Genießen ein Vergnügen … Balsam für die Seele. Fernab von Hektik und Alltag. Ich war dort Mensch und da will ich wieder hin.

Mein Herz ist erfüllt von Dankbarkeit für diese schönen Tage und mein Dank gilt den wunderbaren Gastgebern Patric Sgobba und Christoph Lesser wie auch Frau und Herrn Sgobba, den Eltern, die vor vielen Jahren dieses liebenswerte Hotel gegründet und geführt haben und nun den Nachfolgern weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.