Mit allen Sinnen …

 

Was gibt es schöneres, als durch bezaubernde Gärten zu flanieren, wildromantische Wiesen zu durchstreifen, auf gemütlichen Sitzstufen an dem Flüsschen Alb zu entspannen und viel Kunstwerke zu bestaunen? All das habe ich heute erlebt und genossen. Gleich im Nachbarsort, dem schönen Schwarzwaldstädtchen Bad Herrenalb. Dort ist derzeit ganz schön viel los 🙂

Es war ein wunderschöner Tag – mit allem drum und dran. Und alle Sinne kamen zu ihrem Recht. Die Sehnsucht und die Freude am Schönen wurden ausgiebig befriedigt. In einem kleinen Video habe ich einiges festgehalten (für weniger schöne Zeiten, damit ich dann darauf zurückgreifen kann). Hier der Link – unten rechts am Video kann mann den Vollbildmodus anklicken !!! :

http://www.kizoa.de/Movie-Maker/d115682218k3865056o2l1/gartenschau-bad-herrenalb-2017

Wechselhaft – das Wetter wie auch meine Gedanken

 

Heute morgen gab’s erst mal Regen, dann Schnee und auf den folgte schönster Sonnenschein. Das ganze wiederholte sich dann – bis jetzt (es ist 16:30 Uhr).

Das richtige Wetter, um in meinem Buch weiterzulesen, dachte ich. Ich lese gerade

„Mexiko: Ein Länderporträt“ (Diese Buchreihe wurde ausgezeichnet mit dem ITB-Bookaward 2014) von Jürgen Neubauer

Das muss euch nicht wundern, denn über mexikanische Musik und meinem Besuch bei Frida Kahlo bin ich nun total auf den (mexikanischen) Hund gekommen. Dann noch dazu das wechselhafte Wetter ….

Also, ich las im Buch weiter, fast zwei Stunden lang – es ist sehr interessant – und machte dann eine kurze Musikpause. Im Klang der sinnlich-glühenden Töne schweifte ich ab in das Land, wo ich diese Musik zum ersten Mal hörte:  Venezuela!

Mich befiel ein ganz schlechtes Gewissen, weil mein Reisebericht in meiner Rubrik „Auslandsreisen“ immer noch ausstand – seit 2003! Also raffte ich mich auf und suchte mühselig alte Fotos zusammen, scannte sie ein und versuchte, mich zu erinnern. Auch dafür bot sich das miese Wetter an. Es brachte mich auf sonnige Gedanken und ich befand mich wieder plötzlich in Südamerika  🙂

Mein Reisebericht nahm Formen an und es hat mir noch dazu Spass gemacht.

Nu isser drin – in der Rubrik „Auslandsreisen“ – hier:

https://seelenglimmern.com/reisen/venezuelamerida-2002-und-2003/

Falls ihr mal vorbeischauen möchtet – nur zu  🙂

Ich lese jetzt derweil mal in euren Blogs, um mich weiterzubilden, bevor ich mich wieder meinem Buch zuwende. Ich habe mir noch ein anderes zum Thema Mexiko bestellt. Darüber später mehr, wenn ich es habe …

Abschliessend für heute noch ein paar schöne Klänge – Playing For Change  🙂

Calw blüht :-)

 

Calw blüht ! Vor und nach meinem Museumbesuch geniesse ich dieses hübsche Städtchen, dieses heimelige Gefühl ganz in der Nähe von Hermann Hesse.
Samstag am Morgen ist Markt-Tag. Die Leute kaufen ein und danach geht’s ins Café Montagnola … eine wundervolle Atmosphäre mit tessiner Flair. Auch beim Lieblingsitaliener bei einer köstlichen Pizza. Dann noch ein kleiner Walk am Fluss entlang, die vertrauten Tierfreunde besuchen … es ist immer wieder ein schönes Erlebnis! Herz, was willst du mehr ? 🙂

Hier ein paar Impressionen:

So, nun geht es aber mit dem zweiten Teil meines Museumbesuches weiter … Hesse – Sonderausstellung „Eine Mythologie des Tessins“ – Teil II !

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag 🙂

 

Once Upon a Time …

 

… so fangen Märchen an, oder Märchenhaftes. Träume führen zurück in eine Zeit, die Bestandteil meines Lebens ist und von der ich heute Nacht wieder träumte. Nein, es ist kein Märchen, sondern Wirklichkeit, die tief in mir verwurzelt ist. Ich war wieder an dem Ort, an dem ich mich unglaublich wohlfühlte und den ich so gerne wieder besuchen und erleben möchte. Eine tiefe Sehnsucht breitet sich in mir aus und ich sehe die zauberhaften Bilder vor mir … vom Land, wo die Zitronen blühen, wie es auch Hermann Hesse beschrieb. Auch er war diesem Zauber verfallen – wen wundert es bei diesem Anblick:

Hier nochmal der Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=ad2dhMEiHk8

Auf meiner Toskana-Homepage hielt ich dieses erlebte „Märchen“ fest:

http://www.xn--toskana-sehen-schmecken-fhlen-9bd.com/6.html

Dort war ich Mensch und da möchte ich wieder sein 🙂

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So, jetzt träume ich noch ein bisschen weiter und lasse die Bilder an mir vorüberziehen.

Und wenn ihr dort mal in der Gegend seid, dann schaut es euch ruhig an 🙂

Hier noch die schöne „Begleitmusik“, die in mir erklingt, wenn ich an diesen Ort denke:

 

Über Wölfe, Aerosmith und die Isola Bella …

 

Dass ich Wölfe sehr bewundere und liebe ist ja nichts Neues. Aber sobald ich einen sehe, beginnen meine Gedanken zu wandern und schöne Erinnerungen werden wach. Ich denke an Aerosmith und ihren Dream on – Song, an deren Gitarre und an die Isola Bella am Lago Maggiore, wo ich im Caffe Lago total überrascht war, als ich dort auf eine grosse Gitarrensammlung  traf.  Aerosmith, Bruce Springsteen und viele andere haben eine Widmung auf Gitarren unterschiedlichster Bauart und Alter geschrieben. Es ertönte Rockmusik in den Boxen. Das war ein richtiges kleines und vor allen Dingen unerwartetes Rockerlebnis auf dieser traumhaften Insel 🙂

Ich erinnere mich an die wundervolle Überfahrt auf die Insel und den strahlend blauen See:

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Und hier rundete die Musik das schöne Bild eines herrlichen Fleckchens Erde 🙂

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Ach, es war einfach schön …  DREAM ON  ! 🙂

 

Es war mir ein Bedürfnis …

… oder besser gesagt eine Notwendigkeit, nach dieser arbeitsreichen, stressigen Woche – nämlich eine kurze Auszeit für die Seele.

Da gab es nur eine Initiative, die helfen konnte:

Freude am Leben  –  Staunen … Träumen … Erleben

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Für diese Massnahme – so mit Allem drum und dran –  habe ich auch den richtigen Ort gefunden:

http://www.winzertage-steinbach.de/

Ein bisschen Mittelalter in einem hübschen Städtchen, ein bisschen Kind sein unter Kindern, etwas Kunst, Musik und Literatur im Rathaus – also von allem etwas, was ich so mag:

Es waren ein paar sehr schöne Stunden unter fröhlichen Menschen, bei einem leckeren Pflaumen/Erdbeer Secco auf Eis mit frischer Minze.

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Und dazu passte dann auch das schöne Gedicht, vorgelesen aus meinem neu erworbenen Gedichtsband:

Sei Optimist

wenn dich einmal der Kummer plagt,
dann sei nicht ungemut –
sei optimistisch, unverzagt
und denk, es wird schon alles gut.

Sieh all das Schöne auf der Welt,
verschliess die Augen nicht,
nachts leuchtet dir das Sternenzelt,
am Tag das Sonnenlicht.

Freu dich an herrlicher Natur,
dann geht das Herz dir auf
und folgt der vorbestimmten Spur
in deinem Lebenslauf.

Der Kummer kommt und geht vorbei,
bald lacht dir wieder Glück,
brich deine Hoffnung nie entzwei,
vergiss ein Missgeschick.

Und füll dein Herz mit Freude an
die sich am Leben sonnt –
bedenk, wir sind nur Untertan,
was kommen soll, das kommt.

(Irmgard Margarete Schmidt)

Ja, SIE hat recht, das passt im Moment sehr gut für mich … 🙂

 

 

„Sprüngli“ … kann etwas süsser klingen?

Als ich „Monsieur Jean und sein Gespür für Glück“ las, sprangen mich die Worte „Sprüngli“ und „Bahnhofstrasse“ auf der Stelle mit ausgebreiteten Armen an.
Ein grandioses Bild tat sich hinter meinen Augen auf. Es stieg aus meinem Glücks-Schatzkästlein empor und breitete sich vor mir in seiner ganzen Schönheit aus: Trüffel … Trüffel soweit das Auge reichte! So viele verschiedenartige, leckere Trüffel hatte ich im Leben noch nicht gesehen. Trüffel stehen in meiner Vorliebeliste noch vor den Spaghetti, über die ich später noch berichte.

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Dann, im oberen Stockwerk die wunderbarste nostalgischste Kaffeehaus-Atmosphäre, die sich ein leidenschaftlicher Kaffeehausbesucher vorstellen kann.

SPRÜNGLI  – dieses Wort hat sich für alle Ewigkeit in meiner Seele eingeprägt. Es bedeutet:  Die schönste Auszeit des Tages …

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Glücksgefühle in Zürich – es gibt sie! Es war so schön, so gemütlich im Sprüngli zu sitzen und auf die Bahnhofstrasse herunterzusehen, auf die aussergewöhnlich schönen Strassenbahnen in Blau-Weiss oder die Sonderbahnen in leuchtendem Orange und die netten, zumeist eleganten Menschen – ja, solche gibt es dort!

Es war damals eine Spontanidee, ein Wochenende in Zürich zu erleben und es war weiß Gott! die lange Autofahrt wert.

Schon die Hotelsuche war ein Abenteuer – so ganz ohne Voranmeldung einfach in Zürich aufzukreuzen ist nicht unbedingt empfehlenswert. Aber mit etwas Geduld geht fast alles 🙂
Das Hotel Sonnental in Dübendorf, nahe dem Flughafen Zürich, rechnet dann auch mit solch optimistischen Spontan-Stadtbesuchern, denn es ist massgeschneidert auf die Wünsche der Gäste 🙂  Das kann ich bestätigen.
Natürlich ist es nicht das Grandhotel, wie von Monsieur Jean im Buch beschrieben und wo er viele Jahre gearbeitet hat, aber es ist immerhin ein Wellness-Hotel, das ich gerne empfehlen kann. Ich habe mich dort wohl gefühlt. Nun, da haben sicher auch die Betthupferl – Trüffel aus dem Sprüngli, für die mein Begleiter gesorgt hatte – mitgespielt 😉

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Die hübschen und sauberen Strassen bzw. engen Gässchen in der Stadt, von denen Monsieur Jean im Buch erzählt, haben mich auch angenehm überrascht. Und die ETH Zürich, in der mein Begleiter früher mal studierte, hat mich auch sehr beeidruckt – ich habe mir das alles ganz genau angeschaut. Mein Begleiter hatte das Glück, in dieser bezaubernden Stadt für eine ganze Weile leben zu dürfen.

Mit grossen Augen stand ich dann auch bald vor Rodin’s Höllentor! Es schmückt seit 1949 die Fassade des Zürcher Kunsthauses. Das fast sieben Meter hohe und acht Tonnen schwere Tor ist eines von weltweit acht existierenden Exemplaren und zeigt 186 Figuren aus Dantes Inferno. Höllisch …  Rodin ist ein sehr interessanter Künstler, mit dem ich mich immer wieder mal beschäftige.

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Dieses Erlebnis lieferte natürlich jede Menge Gesprächsstoff und Diskussionen, während wir uns in der Spaghetti-Factory für weitere Unternehmungen stärkten (also, wie versprochen kommen hier die Spaghetti ins Spiel – the best Spaghetti of town, vom Topf direkt auf den Teller!). Toll war es dort – anschauen könnt ihr es hier:

http://www.spaghetti-factory.ch/

Eine Steinbockgasse gab es dort auch in der Nähe, die habe ich aber erst viel später entdeckt.

Das nächste Highlight war dann das Kunsthaus. Dort gab es den bedeutendsten und umfangreichsten Bestand von Werken des Alberto Giacometti (ein Freund von Hugo Ball !) zu sehen. Sehr „schlanke“ Figuren schuf er, welche mich erschauern liessen (beim Gedanken an die leckeren Spaghetti).

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Natürlich ging es dann noch ans Ufer der Limmat und des Zürich Sees, wo ich wiederum vielen Schwänen begegnete. Aber die habe ich auch zuhause ganz in der Nähe.

Was mir nun noch fehlt, ist das Erlebnis „Oper“ in Zürich. Das muss ich noch nachholen. Monsieur Jean war auch ein grosser Musikliebhaber und hat im Buch sehr berührend darüber berichtet, was ihm die Oper bedeutet.

Fazit:  ich denke, Zürich ist zu Recht eine stolze Stadt, stolz auf die Vielfalt der Mentalitäten und Lebensstile, stolz auf auf die Weltoffenheit und stolz auf das fruchtbare Miteinander der verschiedenen Nationalitäten und Kulturen. Und Zürich ist ganz so, wie Monsieur Jean es geschildert hat. Es war sehr schön, ihn durch seine Stadt zu begleiten, die für ein Wochenende lang auch die meine war.