Was beschäftigt dich denn jetzt schon wieder? ….

 

Zu mir sagte einer (sinngemäß): „Bevor du deine Gedanken über die Nichtexistenz der jenseitigen Welt zu Ende gedacht haben wirst, stehst du schon am Ende des Korridors diesem funkelnden Licht gegenüber.“ Das sagte er ernsthaft. „Und dann?“, fragte ich. „Das wirst du selbst herausfinden, wenn du dich dafür interessierst und damit beschäftigst. Wenn du genügend selbstbewusst bist und dich nicht daran störst, dass dich andere deswegen für „spinnert“ halten. Die Leute in Deutschland neigen dazu. In vielen anderen Ländern erwirbt man dieses Wissen nicht im dunklen Kämmerlein, damit es ja niemand mitbekommt. Mittlerweile beschäftigen sich auch immer mehr Forscher und Mediziner ernsthaft damit. Warum? Vielleicht weil wir uns alle nach diesem erweiterten Bewusstsein jenseits unseres Körpers sehnen? Es ist doch nichts Falsches daran, wissen zu wollen, was „danach“ mit uns geschieht – nach dem körperlichen Tod. Lies darüber und entscheide selbst, was du glauben willst.
Nur, um entscheiden zu können, musst du auch die Gegenseite kennen. Die „Gegenseite“, das sind die, welche schon ein bisschen mehr darüber wissen und berichten, darunter auch einige aussagekräftige wissenschaftliche Studien. Lies … hör sie dir an.“

Das werde ich tun, genauer gesagt, das muss ich jetzt tun. Mein Gefühl sagt mir das, denn ich weiß viel zu wenig darüber.

Ich kaufte mir zunächst das Buch „Das Tor zum Himmel“ von Bernard Jakoby. Er gilt im deutschsprachigen Raum als der Experte für Sterben und Trauerarbeit und als Nachfolger von Elisabeth Kübler-Ross, der Begründerin der Sterbeforschung. Ich denke, von diesen Leuten kann ich etwas lernen.

Ich las:

(Textauszug aus „Das Tor zum Himmel“ von Bernard Jakoby)

Seine Thesen sind umstritten, aber waren das zunächst nicht auch die von anderen großen Wissenschaftlern und Forschern?

Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.

Alexander von Humboldt

Wie wird man Genussmensch?

 

Ich glaube das liegt in den Genen, eine tiefe Weisheit, die auf Kinder und Kindeskinder übertragen wird. Und darum habe ich der Kleinen, als ich kürzlich zu ihrem ersten Geburtstag bei ihr war, Reiswaffeln mit Heidelbeeren mitgebracht. Natürlich habe ich sie vorher getestet und sie schmecken echt vorzüglich! Diesen Genuss wollte ich ihr weitergeben und sie auf die Weisheit, die bereits in ihren Genen liegt (diese hat sie auch von mir … also einen Teil … zumindest die Wichtigsten wie die, welche für den Genuss zuständig sind, davon bin ich fest überzeugt  …    ) aufmerksam machen.

Mein Sohn meinte dazu: „Die kann noch keine Kekse essen, das haben wir schon probiert und sie wäre fast daran erstickt. Die kriegt nur Püriertes!“ Ich erwiderte: „Du hast damals doch auch recht schnell kapiert, dass man erst daran lutscht bis sie weich sind. Dann klappt das auch mit dem Schlucken. Erinnerst du dich nicht mehr daran?“ Über den Blick, den er mir daraufhin zuwarf, möchte ich nicht berichten … ich zeig es euch:  

Jedenfalls  – um es kurz zu machen –  erhielt ich heute ein kleines Video und ich genieße es und freue mich so, dass ihre Weisheit bei der Übergabe nicht verschütt gegangen ist. Sie weiß es: zuerst genüsslich lutschen und dann erst Schlucken!  Dies zu wissen ist auch wichtig für´s zukünftige Eisschlotzen      

Und wenn ich sie so sehe, muss ich mir in dieser Hinsicht keine Sorgen machen  🙂  :

Mein Milchscheinmädchen fühlt sich nun richtig wohl …

 

… es ist jetzt ganz in der Nähe des Buches und des Autors, nämlich in der Bildergalerie der Website von Andreas Séché. Diese möchte ich euch ebenfalls ans Herz legen:

http://www.andreas-seche.de/1.html

Es gibt dort viel über die Bücher und den Autor zu erfahren und sie ist sehr schön anzuschauen.

Auch auf seiner Facebook-Seite gibt es Aktuelles zu erfahren:

https://www.facebook.com/andreas.seche

Ich freue mich sehr, dass dem Autor mein Bild zu seinem Buch gefällt und danke ihm ganz herzlich 🙂

Keine Zeit für Träume, keine Zeit für die Zukunft!

 

„Während ich meinen letzten Eintrag zum Buch „Wer wir waren“ schrieb, erinnerte ich mich an Worte eines anderen Autors, Antoine Laurain, aus seinem Buch „Die Melodie meines Lebens“. Am meisten hat mich in diesem Buch das Schicksal von Pierre, dem Antiquitätenhändler, berührt. Auch für ihn drehte sich die Welt zu schnell.

In diesem Buch geht es ebenfalls um Datenfluss, Schnelllebigkeit und um die (Menschen-) Masse:
„Pierre, dessen Schaufensterarrangement immer raffiniert gewesen waren, hatte sich bei seinem letzten etwas Besonderes einfallen lassen. Mitten in der Nacht hatte sich der Antiquitätenhändler in die wundervolle Badewanne aus dem 18.Jahrhundert gelegt, die seit einigen Wochen im Schaufenster stand, und einen Cocktail aus Schlaftabletten genommen. Am nächsten Morgen erwartete die Passanten ein ergreifender Anblick: Die Badewanne war zur Hälfte mit einem weißen Laken bedeckt, Pierres Kopf, um den ein altertümlicher Badeturban gewickelt war, lag auf seiner rechten Schulter, seine rechte Hand, die den Boden berührte, hielt eine Schreibfeder, sein linker Arm lag auf dem Rand einer mit grünem Tuch bespannten Auflage, in der Hand ein Abschiedsbrief, den sein Bruder später auf der Beerdigung vorlesen würde. Pierre hatte bis ins kleinste Detail „Der Tod des Marat“, Davids berühmtes Gemälde nachgebildet.

Bildquelle Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tod_des_Marat 

„Das ist auf der Straße nicht ohne Wirkung geblieben, das muss man ihm lassen“, endete der Nachbar.
Seiner Meinung nach habe JBM seine Beziehungen spielen lassen, damit von diesem traurigen Spektakel nicht in den Zeitungen berichtet wurde, vor allem nicht im sensationslüsternen Parisien.“
[….]

In Roger Willemsen´s  „Wer wir waren“  las ich:
„Das Gefühl ist ein schlechter Ratgeber, sagen wir immer noch – als ob der gesunde Menschenverstand ein besserer wäre! – und stärken unser Immunsystem durch Bilder vom Schwund der Menschen, der ertrinkenden, zerbombten, ausgesetzten Menschen, die wir in keine Erzählung bringen, nicht weiterdenken, nicht weiter fühlen wollen.“

Menschen, die wir in keine Erzählung bringen, nicht weiterdenken, nicht weiter fühlen wollen!
Lediglich Sensationslust … nur ein oberflächliches kurzes Hinglotzen, das sogleich wieder von anderen Bildern überdeckt wird. Das Netz wird pausenlos damit gefüllt.

Und weiter in „Die Melodie meines Lebens“:
„Pierre, der in die Vergangenheit verliebte Antiquitätenhändler, den er damals für seine Bildung und die Anekdoten aus Frankreich bewundert hatte, hatte seinem Leben also ein Ende gesetzt. Zweifellos hatte ihn ein Bündel von privaten und beruflichen Problemen dazu getrieben, doch Alain fühlte, dass Pierres Ableben mehr bedeutete als eine private Tragödie. Die Art, wie er die Welt mit dieser pompösen Inszenierung verlassen hatte, hatte einen tieferen Sinn. „Ein Künstlerunfall“, hatte sein Nachbar gesagt. Pierres Tätigkeit war zu langsam – ein Beruf, bei dem man ganze Nachmittage verträumte, in Bildbände vertieft, während man auf den fachkundigen Kunden oder das Klingeln des Telefons wartete, war mit der heutigen Zeit nicht mehr vereinbar. Die Welt drehte sich schneller, alles musste mit Höchstgeschwindigkeit erledigt werden. Das Vergangene und die Kultur, die Pierre zur Ware gemacht hatte, fand heute immer weniger Resonanz. Wirklich, dachte Alain, während er seinen Rum trank, wer weiß denn heute, wer genau Ludwig XIII. war und was er vollbracht hat? Die Leute kennen Ludwig XIV. durch das Schloss und den Garten von Versailles, Ludwig XVI. weil er auf dem Schafott endete, und Napoleon wegen seines Hutes, seiner Kriege und der Verbannung nach St. Helena. Der Rest, das Politische wie das Kulturelle, war nur eine formlose Masse, aus der im Laufe der Zeit das heutige Frankreich hervorgegangen war und von der die Bürger nur eine ungefähre Ahnung hatten … „

Pierres Tätigkeit war zu langsam! Die Welt drehte sich schneller, alles musste mit Höchstgeschwindigkeit erledigt werden. Ein bisschen Ahnung reicht heutzutage wohl aus, an mehr ist die Masse offensichtlich nicht interessiert … hat keine Zeit dafür.

(Textauszüge aus „Die Melodie meines Lebens/ Antoine Laurain“  und  „Wer wir waren/Roger Willemsen“)

Beide Bücher haben mich sehr berührt und betroffen gemacht, in mir viele Gedanken ausgelöst  … Smartphone, Computer, TV – rauben sie uns tatsächlich zu viel Zeit für unsere Träume und unser Bewusstsein für eine lebenswerte Zukunft?
Nun, Roger Willemsen ruft dazu auf, umzudenken und zu handeln und Antoine Laurin erinnert in seinem Roman an Folgendes: „… dass wir tatsächlich alle aus demselben Material wie unsere Träume sind und dass es an uns selbst liegt, sie zu verwirklichen“.

Sturmtief „Brunhild“ hat sich abgeregt …

 

… ich noch nicht! Meine Aufregungen halten noch an. Zumindest, bis ich alle Programme auf dem neuen Laptop installiert, eingestellt und alles wieder im Griff habe.

„Windows ist ein Echtzeitbetriebssystem. Wer damit arbeiten will, muss echt Zeit haben!“ … hat mal jemand gesagt. Das stimmt!

Und jemand anderes sagte: „Der Computer rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Besitzer.“  … hmmm, der soll sich jetzt endlich mal an mich gewöhnen! Ich erwarte von ihm, dass er auch mit anspruchsvolleren Gegebenheiten fertig wird – wir sind schließlich beide nicht einfach!   

„Computer sind immer nur so intelligent, wie der, der davor sitzt!“ … na ja, sag´ ich doch. Ich habe meine Intelligenz oft genug bewiesen. Daran sollte sich dieses Gerät umgehend ein Beispiel nehmen!

Ich habe meinem neuen Laptop genau gezeigt, was ich will und wie das funktioniert, aber manchmal ist er wohl ein bisschen begriffsstutzig

Dabei könnte es so einfach sein – es ist wirklich ganz einfach:

 

Aber wenigstens hatte ich mit meinem neuen Laptop  gleich ein Ziel für 2018, denn:

Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden.  (Carl Hilty)

Jawohl, das werde ich …

 

Ein Frohes Neues Jahr !

 

… wünsche ich euch – mit Allem drum und dran!  🙂

Mein PC hatte wohl keine Lust, mit mir den Sprung ins Neue Jahr zu wagen. Er hat es vorgezogen, rettungslos abzustürzen. Bis ich im Besitz eines Neuen bin, wird bei mir hier im Blog nicht allzu viel laufen, aber das wird bald wieder besser.

Bis dahin wünsche ich euch einen besseren Start ins Neue Jahr