Flamm Lachs, Feuerwurst und heisses Eisen 😍

 

Genau in dieser Reihenfolge:

Aber es gab natürlich noch mehr zu sehen auf dem Rastatter Weihnachtsmarkt. Und ein gemütlicher Bummel war auch möglich, da er nicht so überfüllt ist wie die in den Grossstädten.  Es war vollkommen ausreichend, was ich da gesehen, gekostet und erlebt habe: viel Musik, weihnachtliches Kunsthandwerk, allerlei Schmankerl (Flamm Lachs, 1/2 m Feuerwurst, Ungarische Làngos, heisse Maronen, Kirschglühwein … alles war gut verträglich in ausgewogenen Mengen und bei Verzicht auf’s Abendessen 😊 ).

Hier einige Impressionen:

So mag ich Weihnachtsmärkte – heimelig und friedvoll!

Warum enthältst du mir dein Licht vor?

 

„Den Rest meines Lebens möchte ich damit zubringen, darüber nachzudenken, was Licht ist.“,  sagte Einstein einst im fortgeschrittenen Alter. Viele taten es ihm gleich und tun es heute noch. Derzeit ganz aktuell: Das Attosekunden-Experiment – hochinteressant!

„Neuartige Experimente, die ultraschnelle Licht-Blitze einsetzen, revolutionieren derzeit die Laserforschung in der Physik. Sie liefern beispiellose Einblicke in die Materie – in die Struktur und Dynamik von Elektronen in Atomen, Molekülen und in kondensierten Phasen. Mit einem sogenannten Attosekunden-Experiment ist es jetzt Physikern der Waseda-Universität in Japan, des National Research Council in Kanada und des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) in Berlin gelungen, die Wellenfunktion eines ionisierten Elektrons komplett zu messen und zu beschreiben. Dieser Grad an Perfektion, den das Experiment erreicht, ist in diesem Forschungsbereich bislang einmalig.

Eine Attosekunde ist ein Millardstel einer Millardstel Sekunde. Sie verhält sich zu einer Sekunde wie eine Sekunde zum Alter des Universums. Attosekunden-Lichtimpulse ermöglichen es, die Zustände der Materie umfassend zu verändern.“ … las ich heute.

http://www.chemie.de/news/163716/wechselwirkung-von-licht-und-materie-ein-perfektes-attosekunden-experiment.html

Es gibt eine ganze Menge Publikationen darüber. Während ich in diesen las, erinnerte ich mich an eine Geschichte, die ich mal im Internet gelesen und mir rauskopiert hatte (die Textquelle ist mir leider nicht mehr bekannt):

Zwiegespräch zwischen Licht und Materie

Licht: Du hältst Menschen, die zu mir gehören, in deinen verschiedenen Formen gefangen.
Materie: Du irrst! Nicht ich halte sie gefangen, sondern sie halten sich selbst gefangen, weil sie mich begehren und an mir festhalten. Du siehst, sie lieben mich mehr als dich.
Licht: Du irrst dich, Schatten. Sie suchen und begehren mich in den Formen deiner Materie, und nur weil du sie mit deiner Art verblendest und umhüllst, können sie ihr wahres Wesen nicht erkennen. Ihr wahres Wesen ist Licht, genauso wie auch mein Wesen Licht ist.
Materie: Wenn es so wäre, wie du sagst, warum sind sie dann bei mir und leben aus mir? Warum haben sie sich eine eigene Welt geschaffen? Ja, sie sind schöpferische Wesen. Ist es nicht das, was du immer gewollt hast?
Licht: Ich wollte, dass sie mit meinem Licht meine Schöpfung ausbreiten. Sie haben jedoch einen Schatten erschaffen, eine Dunkelheit, in der sie nun umherirren und gefangen sind. Und diese Dunkelheit bist du.
Materie: Du willst das, was ich bin, als Dunkelheit bezeichnen?
Licht: So ist es. Deine Formen sind eine Illusion, du selbst bist Irrtum. Du lässt das Licht nicht zu, bist nicht in der Wahrheit und somit auch nicht wirklich.
Materie: Ich empfinde mich aber sehr wohl als wirklich. Schon die Tatsache, dass wir miteinander sprechen, zeugt doch davon.
Licht: Deine Erscheinungen halten deine Welt in Stand, aber es ist eine Schattenwelt. Dein Bestehen ist nur möglich wegen des Mangels an Licht!
Materie: Dann gib mir endlich das, was ich so sehr begehre. Lass mich Licht sein!
Licht: Dieser Gedanke war die Ursache, dass du Materie wurdest, dass du überhaupt entstanden bist.
Materie: Warum enthältst du mir dein Licht vor? Du kennst doch meinen tiefsten Wunsch.
Licht: Natürlich.
Materie: Und warum erfüllst du meinen Wunsch dann nicht? Ich will so sein, wie du, Licht!
Licht: Willst du eine Kerzenflame inmitten des Sonnenscheins sein? Wem würde das nützen? Erkenne deine Verblendung, Materie!
Materie: Dann will ich die Sonne sein!
Licht: Die Sonne existiert bereits. Warum akzeptierst du die Möglichkeiten nicht, die innerhalb deines Bereichs liegen? Werde ein Teil des Ganzen – dann bist du mit dem Licht und mit allem verbunden. Gib deine Eigenwilligkeit auf!
Materie: Aber ich bin die Eigenwilligkeit! Das hast du mir schon oft gesagt. Kann die Eigenwilligkeit den eigenen Willen aufgeben?
Licht: Dafür gibt es einen Weg. Wir haben schon oft darüber gesprochen.
Materie: Es muss einen anderen Weg geben!
Licht: Danach suchst du schon seit Jahrmillionen.
Materie: Und ich werde ihn finden.
Licht: Nein, du weißt, dass es nur diesen einen Weg gibt. Schenke dich mir, gib dich mir hin. Gib den Schein und die Formen auf. Dann wirst du Licht sein. Aber du kannst niemals das Licht selbst sein.
Materie: Aber du bist es doch auch.
Licht: Ich bin alles in allem und doch bin ich nicht. Wenn du „nicht“ sein würdest, könntest du auch alles sein.
Materie: Wie wird man „nicht“?
Licht: Ich habe es dir bereits gesagt. Erzwinge nichts, lass alles los, auch dich selbst, und schenke dich mir, dann kann ich dir bei der Befreiung helfen.
Materie: Aber wenn ich das tue, dann existiere ich nicht mehr. Ich werde zum Nichts!
Licht: Der Tropfen, der in den Ozean fällt, hört auf, ein Tropfen zu sein, er ist viel mehr! Wenn du das Sterben oder Tod nennst, dann ist das doch ein Missverständnis? Bedenke jedoch, dieser Tropfen wird unendlich, er geht im unendlichen Meer auf. Er verliert nur seine Existenz als einzelner Tropfen. Willst du etwa das Meer, Einheit der zusammengefügten Tropfen, als Nichts bezeichnen?
Materie: Ich habe Angst!
Licht: Wovor?
Materie: Nichts mehr zu sein.
Licht: Aber das bist du doch schon! Wenn du dich jedoch aufgibst, in mir aufgehst, wirst du „Alles“ sein.
Materie: Gut, wenn es nun so wäre, wie du sagst. Wenn das alles wahr sein sollte, was du mir erklärst, dann kann ich mich trotzdem nicht einfach so auflösen, auch wenn ich das wollte. Die Geschöpfe, aus denen ich bestehe, müssen sich auflösen. Sprich also zu ihnen, nicht zu mir.
Licht: Ich spreche zu ihnen, wenn ich mit dir spreche. Denn ihr seid eins, du und deine Geschöpfe.
Materie: Gerade hast du noch gesagt, sie gehören zu dir. Jetzt behauptest du, dass es meine Geschöpfe sind. Du widersprichst dir.
Licht: Die Kerne einer Frucht sind nicht die Schale und doch bilden sie gemeinsam eine Frucht.
Materie: Ach so, du glaubst, nur die Kerne sind aus dir. Die Schale ist die meine und die kann ich behalten, oder wie?
Licht: Ich liebe die ganze Frucht und nicht nur den Kern oder die Schale. Auch wenn das Fruchtfleisch verdorben ist, werde ich die Kerne nicht von der Frucht trennen.
Materie: Du willst mir also alles wegnehmen? Du willst die ganze Frucht und am liebsten mich noch dazu? Gib es zu.
Licht: Ja, ich will euch beide, dich und deine Früchte, aber nicht, um euch zu vernichten. Mein Wesen ist Liebe , vergiss das nicht. Die Früchte würden sich verwandeln, so dass sie wieder Früchte vom Baum des Lebens sein würden, der in der Mitte steht. Ich wünsche, dass ihr wieder zurückkehrt. Dann wären wir wieder eins.
Materie: Ich denke darüber nach.
Licht: Ja, ich weiß. Ich werde warten…….
* * *

Ja, viele von uns denken darüber nach – mehr oder weniger.

Dieser „Kommentator“ sollte sich in Grund und Boden schämen. Pfui Teufel!

Ein Leserkommentar, dem ich nur zustimmen kann! Und auch diesem hier: „Ein einfach nur beschämender und dummer Kommentar.“

Markus Pöhlking, diese „Krone der Schöpfung“ schreibt doch tatsächlich:

„Natürlich, der Wolf war früher mal Bestandteil des hiesigen Ökosystems. Das leidet bekanntermaßen erheblich unter dem Rückgang der Artenvielfalt. Für deren Stabilisierung bräuchte es dringend Maßnahmen. Aber keinen Wolf. Denn mal ehrlich: Hat ihn in den Jahrhunderten seiner Abwesenheit eigentlich jemand vermisst?“
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/980728/wer-hat-den-wolf-eigentlich-vermisst-1#comments-jump-to

Unglaublich, was dieser Volontär Markus Pöhlking hier von sich gibt! Wer ist eigentlich dieser Markus Pöhlking, frage ich mich, oder anders herum, wer glaubt er eigentlich zu sein?

Erstmals gelesen habe ich über ihn hier, in diesem Artikel: „Dilettanten-Dämmerung, oder „ein Ungebildeter glaubt, was ihm passt.“
http://wolfsmonitor.de/?p=11362

Dabei ist es heute so einfach, sich zu bilden. Zum Beispiel im Gespräch mit „echten“ Wolfsexperten/innen – für „echt gute“ Journalisten dürfte dies keine Schwierigkeit darstellen, nicht wahr, Herr Pöhlking!

Oder einfach mal ein Lehrfilmchen auf Youtube anschauen? Das wäre doch schon mal ein guter Einstieg!

Was dieser Mensch, dieser Herr Pöhlking, da von sich gegeben hat, finde ich einfach zum Kotzen!!!

So, das musste jetzt sein – auch ich habe das Recht, mich auszukotzen, wenn ich mit derart „geistigen Ergüssen“ konfrontiert werde!

 

Versunken in Gitarrenklängen … und dankbar, für eure lieben Kommentare

 

… am Sonntagmorgen. Ich lehne mich zurück und sammle mich ruhevoll in schönsten

Instrumental Guitar Ballads:

Hier gibt’s noch mehr –  eine ganze Stunde lang:

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und bedanke mich ganz herzlich für eure lieben Kommentare, die ihr mir zur Geburt meines 4. Enkelchens geschrieben habt. Es ist so schön, dass ihr euch mit mir freut   🙂   ❤

BJH ft. Les Holroyd – Das Konzert

Romantisch in einem schönen Park gelegen und direkt am Murgufer, steht die Badnerhalle in Rastatt. Ein angemessener Rahmen für eine beeindruckende Band, die Geschichte schreibt: vor 50 Jahren startete die Band und noch heute verbuchen sie grosse Erfolge.

Richtig, auch heute spielten sie sich in die Herzen ihrer langjährigen Fans (dazu gehöre auch ich). Ich glaube, sie haben sich hier wohl gefühlt, jedenfalls sagte Les Holroyd, dass es für ihn ein Vergnügen war, hier für uns zu spielen. Zweieinhalb Stunden mit nur einer kleinen Pause von 15 Minuten standen sie auf der Bühne und lieferten noch zwei tolle Zugaben. Die Fans waren begeistert, wir alle standen, obwohl wir Sitzplätze hatten. Wir klatschten und wir sangen mit – und wir tanzten! Der Saal war erfüllt von Emotionen und es schien, als ginge eine „Verjüngungskur“ durch die Reihen.

Hier ein paar Bilder zur Wohlfühl-Location:

 

Die tolle „Altrocker“-Atmosphäre in der Vorhalle war ansteckend – so eine Menge netter Leute … das Konzert konnte nur gut enden! Zunächst aber begann es so:

Und dann überzeugte Mike ByronHehir an der Gitarre die Fans mit tollem Gitarrensound:

Die meisten Emotionen kochten hierbei hoch:

Und zum ende hin war ein mitfilmen kaum mehr möglich – wir standen zu dicht beieinander und alles war in Bewegung … ein wundervolles Beieinandersein im Rythmus ergreifender Rockmusik. es war wie früher …

Kurzum: das Ticket war jeden Cent wert und ich möchte dieses Erlebnis nicht missen 🙂

p.s.  ich habe unter schwierigsten Bedingungen mit dem Handy mitgefilmt – besser ging’s nicht!

Kopfkino ….

 

Während ich ihm zuhöre, schlägt sich vor meinen Augen ein Buch wie von selbst auf. Ja, genau so stelle ich ihn mir vor – so muss er gespielt haben! Ich blicke auf die Buchseiten, die ich schon mehrmals gelesen habe, weil es so faszinierend ist, dass ich es wohl nie vergessen werde. Ich hatte über dieses wunderschöne Buch berichtet:

https://seelenglimmern.com/2017/02/25/wenn-ein-buch-so-beginnt/
und auch hier:
https://seelenglimmern.com/2017/03/25/musik-eigentlich-viel-zu-unsterblich-um-vom-tod-beruehrt-zu-werden/

Ich höre ihm nochmals zu und schlage mein Buch auf – ich kenne die Stelle genau, die mich so tief berührt hat:


[…..]

(Textauszug aus „Zeit der Zikaden“ von Andreas Séché)

Paganini … der Teufelsgeiger! Er war einfach genial.
In meinem vorangegangenen Eintag schrieb ich über Nemanja Radulovic:  „Seine außergewöhnliche Technik und Virtuosität brachte ihm den Vergleich mit Paganini ein.“

Ja, genau so stelle ich ihn mir im Spiel vor (der „echte“ Paganini soll allerdings nicht ganz so attraktiv gewesen sein 😉 ) :

Ich liebe unvergessliche Bücher, die mich zu genialer Musik führen und ich liebe geniale Musiker, die ein Buch immer wieder in mir lebendig werden lassen 🙂

Übrigens, Hesse hat recht (sinngemäss!) : Ein gutes Buch und ein Ohr voller genialer Musik vor dem Zubettgehen, das ist besser als alle deine Schlafmittel.

Drei wundervolle Künstler – Meister ihres Fachs … und überaus sympathisch!

Nemanja Radulovic : schwarze lockige Haarmähne, dunkle Augen, Gothic Style, wild und ungezähmt – einer der aktuell spannendsten jungen Geiger. Seine außergewöhnliche Technik und Virtuosität brachte ihm den Vergleich mit Paganini ein. Er spielt auf einer Geige von Jean Baptiste Vuillaume aus dem Jahre 1843. 2015 wurde er von ECHO Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet.
Hier gibt es mehr über ihn:
http://www.klassikradio.de/kultur/kuenstler-und-klassikwissen-wiki/nemanja-radulovic

Ksenija Sidorova:  eine lettische klassische Akkordeonistin. Abschluss als Master mit Auszeichnung. Ksenija Sidorovas Repertoire umfasst Klassisches von Bach über  Mozart bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Der Tango spielt ebenfalls eine grosse Rolle in ihrem Leben. Sie wurde ausgezeichnet mit dem Echo Klassik 2017  (Instrumentalistin des Jahres, 2017)!
Hier gibt es mehr übe sie: https://www.tastenwelt.de/lesen/news/ksenija-sidorova-exklusiv-bei-deutsche-grammophon/

Andreas Ottensamer: geboren am 4. April 1989 in Wien, ist ein  österreichischer Klarinettist von internationalem Ruf, der einer Familie von drei Soloklarinettisten angehört. Er ist Solist der Berliner Philharmoniker, liebt Sachertorte und ist stolz, ein halber Ungar zu sein. 2015 gewann er den Klassik-Echo als Instrumentalist des Jahres.

 

Wenn Musik mein Herz erfüllt,
scheint sich das Leben mühelos
und ohne Probleme zu gestalten.

George Eliot