Der Bratapfel …

 

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel,
der Kapfel, der gelbrote Apfel.


Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

Oh, dieser Bratapfelduft  … ich habe ihn mit Rumrosinen, Mandelstiften, Aprikosengelee und einer Prise Zimt gefüllt und im Ofen bei 175 Grad Umluft ca. 30 Minuten gebraten. „Einfach köstlich, gibt’s noch einen Nachschlag?“, fragte mein Mann 🙂  ❤

 

Christmas Spirit

 

Listen, listen, you can see it
Spirit everywhere
Listen, listen, you can do it
Spread it out and share

Put up a splash of Christmas spirit
Put in a dash of love
Stir up the sounds ‘till you can hear it
Sing out to those you love

Christmas, Christmas, you can fill me
Up with Christmas cheer
Christmas, Christmas, you fulfill my
Spirit every year.

Auszug aus dem Poem „Christmas Spirit“
von Paul Moosberg

 

 

Meine Einstimmung auf den heutigen Weihnachtsmarkt-Besuch. Ich wünsche euch auch einen weiteren wundervollen Adventstag   ✨

In Dreams …

A candy-colored clown they call the sandman
Tiptoes to my room every night
Just to sprinkle star dust and to whisper
Go to sleep, everything is alright

I close my eyes then I drift away
Into the magic night, I softly say
A silent prayer like dreamers do
Then I fall asleep to dream my dreams of you

In dreams I walk with you
In dreams I talk to you
In dreams you’re mine all the time
We’re together in dreams, in dreams

But just before the dawn
I awake and find you gone
I can’t help it, I can’t help it if I cry
I remember that you said goodbye

It’s too bad it only seems
It only happens in my dreams
Only in dreams
In beautiful dreams.

Warum enthältst du mir dein Licht vor?

 

„Den Rest meines Lebens möchte ich damit zubringen, darüber nachzudenken, was Licht ist.“,  sagte Einstein einst im fortgeschrittenen Alter. Viele taten es ihm gleich und tun es heute noch. Derzeit ganz aktuell: Das Attosekunden-Experiment – hochinteressant!

„Neuartige Experimente, die ultraschnelle Licht-Blitze einsetzen, revolutionieren derzeit die Laserforschung in der Physik. Sie liefern beispiellose Einblicke in die Materie – in die Struktur und Dynamik von Elektronen in Atomen, Molekülen und in kondensierten Phasen. Mit einem sogenannten Attosekunden-Experiment ist es jetzt Physikern der Waseda-Universität in Japan, des National Research Council in Kanada und des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) in Berlin gelungen, die Wellenfunktion eines ionisierten Elektrons komplett zu messen und zu beschreiben. Dieser Grad an Perfektion, den das Experiment erreicht, ist in diesem Forschungsbereich bislang einmalig.

Eine Attosekunde ist ein Millardstel einer Millardstel Sekunde. Sie verhält sich zu einer Sekunde wie eine Sekunde zum Alter des Universums. Attosekunden-Lichtimpulse ermöglichen es, die Zustände der Materie umfassend zu verändern.“ … las ich heute.

http://www.chemie.de/news/163716/wechselwirkung-von-licht-und-materie-ein-perfektes-attosekunden-experiment.html

Es gibt eine ganze Menge Publikationen darüber. Während ich in diesen las, erinnerte ich mich an eine Geschichte, die ich mal im Internet gelesen und mir rauskopiert hatte (die Textquelle ist mir leider nicht mehr bekannt):

Zwiegespräch zwischen Licht und Materie

Licht: Du hältst Menschen, die zu mir gehören, in deinen verschiedenen Formen gefangen.
Materie: Du irrst! Nicht ich halte sie gefangen, sondern sie halten sich selbst gefangen, weil sie mich begehren und an mir festhalten. Du siehst, sie lieben mich mehr als dich.
Licht: Du irrst dich, Schatten. Sie suchen und begehren mich in den Formen deiner Materie, und nur weil du sie mit deiner Art verblendest und umhüllst, können sie ihr wahres Wesen nicht erkennen. Ihr wahres Wesen ist Licht, genauso wie auch mein Wesen Licht ist.
Materie: Wenn es so wäre, wie du sagst, warum sind sie dann bei mir und leben aus mir? Warum haben sie sich eine eigene Welt geschaffen? Ja, sie sind schöpferische Wesen. Ist es nicht das, was du immer gewollt hast?
Licht: Ich wollte, dass sie mit meinem Licht meine Schöpfung ausbreiten. Sie haben jedoch einen Schatten erschaffen, eine Dunkelheit, in der sie nun umherirren und gefangen sind. Und diese Dunkelheit bist du.
Materie: Du willst das, was ich bin, als Dunkelheit bezeichnen?
Licht: So ist es. Deine Formen sind eine Illusion, du selbst bist Irrtum. Du lässt das Licht nicht zu, bist nicht in der Wahrheit und somit auch nicht wirklich.
Materie: Ich empfinde mich aber sehr wohl als wirklich. Schon die Tatsache, dass wir miteinander sprechen, zeugt doch davon.
Licht: Deine Erscheinungen halten deine Welt in Stand, aber es ist eine Schattenwelt. Dein Bestehen ist nur möglich wegen des Mangels an Licht!
Materie: Dann gib mir endlich das, was ich so sehr begehre. Lass mich Licht sein!
Licht: Dieser Gedanke war die Ursache, dass du Materie wurdest, dass du überhaupt entstanden bist.
Materie: Warum enthältst du mir dein Licht vor? Du kennst doch meinen tiefsten Wunsch.
Licht: Natürlich.
Materie: Und warum erfüllst du meinen Wunsch dann nicht? Ich will so sein, wie du, Licht!
Licht: Willst du eine Kerzenflame inmitten des Sonnenscheins sein? Wem würde das nützen? Erkenne deine Verblendung, Materie!
Materie: Dann will ich die Sonne sein!
Licht: Die Sonne existiert bereits. Warum akzeptierst du die Möglichkeiten nicht, die innerhalb deines Bereichs liegen? Werde ein Teil des Ganzen – dann bist du mit dem Licht und mit allem verbunden. Gib deine Eigenwilligkeit auf!
Materie: Aber ich bin die Eigenwilligkeit! Das hast du mir schon oft gesagt. Kann die Eigenwilligkeit den eigenen Willen aufgeben?
Licht: Dafür gibt es einen Weg. Wir haben schon oft darüber gesprochen.
Materie: Es muss einen anderen Weg geben!
Licht: Danach suchst du schon seit Jahrmillionen.
Materie: Und ich werde ihn finden.
Licht: Nein, du weißt, dass es nur diesen einen Weg gibt. Schenke dich mir, gib dich mir hin. Gib den Schein und die Formen auf. Dann wirst du Licht sein. Aber du kannst niemals das Licht selbst sein.
Materie: Aber du bist es doch auch.
Licht: Ich bin alles in allem und doch bin ich nicht. Wenn du „nicht“ sein würdest, könntest du auch alles sein.
Materie: Wie wird man „nicht“?
Licht: Ich habe es dir bereits gesagt. Erzwinge nichts, lass alles los, auch dich selbst, und schenke dich mir, dann kann ich dir bei der Befreiung helfen.
Materie: Aber wenn ich das tue, dann existiere ich nicht mehr. Ich werde zum Nichts!
Licht: Der Tropfen, der in den Ozean fällt, hört auf, ein Tropfen zu sein, er ist viel mehr! Wenn du das Sterben oder Tod nennst, dann ist das doch ein Missverständnis? Bedenke jedoch, dieser Tropfen wird unendlich, er geht im unendlichen Meer auf. Er verliert nur seine Existenz als einzelner Tropfen. Willst du etwa das Meer, Einheit der zusammengefügten Tropfen, als Nichts bezeichnen?
Materie: Ich habe Angst!
Licht: Wovor?
Materie: Nichts mehr zu sein.
Licht: Aber das bist du doch schon! Wenn du dich jedoch aufgibst, in mir aufgehst, wirst du „Alles“ sein.
Materie: Gut, wenn es nun so wäre, wie du sagst. Wenn das alles wahr sein sollte, was du mir erklärst, dann kann ich mich trotzdem nicht einfach so auflösen, auch wenn ich das wollte. Die Geschöpfe, aus denen ich bestehe, müssen sich auflösen. Sprich also zu ihnen, nicht zu mir.
Licht: Ich spreche zu ihnen, wenn ich mit dir spreche. Denn ihr seid eins, du und deine Geschöpfe.
Materie: Gerade hast du noch gesagt, sie gehören zu dir. Jetzt behauptest du, dass es meine Geschöpfe sind. Du widersprichst dir.
Licht: Die Kerne einer Frucht sind nicht die Schale und doch bilden sie gemeinsam eine Frucht.
Materie: Ach so, du glaubst, nur die Kerne sind aus dir. Die Schale ist die meine und die kann ich behalten, oder wie?
Licht: Ich liebe die ganze Frucht und nicht nur den Kern oder die Schale. Auch wenn das Fruchtfleisch verdorben ist, werde ich die Kerne nicht von der Frucht trennen.
Materie: Du willst mir also alles wegnehmen? Du willst die ganze Frucht und am liebsten mich noch dazu? Gib es zu.
Licht: Ja, ich will euch beide, dich und deine Früchte, aber nicht, um euch zu vernichten. Mein Wesen ist Liebe , vergiss das nicht. Die Früchte würden sich verwandeln, so dass sie wieder Früchte vom Baum des Lebens sein würden, der in der Mitte steht. Ich wünsche, dass ihr wieder zurückkehrt. Dann wären wir wieder eins.
Materie: Ich denke darüber nach.
Licht: Ja, ich weiß. Ich werde warten…….
* * *

Ja, viele von uns denken darüber nach – mehr oder weniger.

Wölfe am Morgen

 

Wir können von den Wölfen lernen! Und manche Menschen wollen das sogar.
Nun, ich will es auch! Ich las gerade das neueste Buch von Elli Radinger: „Die Weisheit der Wölfe“.

Und heute am frühen Morgen dachte ich an das, was ich gelesen hatte – über Wölfe und was sie am Morgen tun, wenn sie aufwachen 🙂

Ich dachte darüber nach, wie das in vielen unserer „Familien“ am Morgen so abläuft – diese reine Lebensfreude!? Liebevolle Begrüssung mit Küssen und stürmischer Lebensfreude?  😉

Weiter schreibt Elli Radinger über die

Ich denke, es ist ein wirklich grosses Glück, so etwas mit eigenen Augen beobachten zu können – beneidenswert, diese Elli Radinger! Aber wie schön, dass sie uns darüber berichtet. Für mich ist Elli Radinger’s Buch wieder pure Faszination.


Foto: © chrinolo

 

Kopfkino ….

 

Während ich ihm zuhöre, schlägt sich vor meinen Augen ein Buch wie von selbst auf. Ja, genau so stelle ich ihn mir vor – so muss er gespielt haben! Ich blicke auf die Buchseiten, die ich schon mehrmals gelesen habe, weil es so faszinierend ist, dass ich es wohl nie vergessen werde. Ich hatte über dieses wunderschöne Buch berichtet:

https://seelenglimmern.com/2017/02/25/wenn-ein-buch-so-beginnt/
und auch hier:
https://seelenglimmern.com/2017/03/25/musik-eigentlich-viel-zu-unsterblich-um-vom-tod-beruehrt-zu-werden/

Ich höre ihm nochmals zu und schlage mein Buch auf – ich kenne die Stelle genau, die mich so tief berührt hat:


[…..]

(Textauszug aus „Zeit der Zikaden“ von Andreas Séché)

Paganini … der Teufelsgeiger! Er war einfach genial.
In meinem vorangegangenen Eintag schrieb ich über Nemanja Radulovic:  „Seine außergewöhnliche Technik und Virtuosität brachte ihm den Vergleich mit Paganini ein.“

Ja, genau so stelle ich ihn mir im Spiel vor (der „echte“ Paganini soll allerdings nicht ganz so attraktiv gewesen sein 😉 ) :

Ich liebe unvergessliche Bücher, die mich zu genialer Musik führen und ich liebe geniale Musiker, die ein Buch immer wieder in mir lebendig werden lassen 🙂

Übrigens, Hesse hat recht (sinngemäss!) : Ein gutes Buch und ein Ohr voller genialer Musik vor dem Zubettgehen, das ist besser als alle deine Schlafmittel.

Ich hab’s geahnt – das kann ja gar nicht funktionieren … 😡

 

… selbst mit unermüdlichem Üben nicht! Darüber hinaus muss man ja nicht jede Erfahrung selbst machen. Das hat mir mein Vater schon ziemlich früh eingetrichtert. Trotzdem habe ich viel selbst ausprobiert, was letztendlich total umsonst war. Aber so fiel mir das „Glauben“ leichter. Ja, ich glaube jetzt dem Autor folgenden Artikels, der sich auf ein Sachbuch bezieht und auf Versuche, die Andere schon vor mir unternommen hatten (die waren auch neugierig wie ich  😜 ) . Wie gesagt, es geht um das Röhrchen und den „Blowjob“, über den ich in meinem vorletzten Beitrag berichtet hatte.

Mir ist klar, dies wird, wenn überhaupt, nur sehr wenige interessieren, aber ich schreibe trotzdem darüber. Es wird hier so viel über „Nebensächliches“ geschrieben, da fällt das nicht auf. 😖

Also, in diesem Artikel habe ich folgendes gelesen:

Völlig unmöglich ist es, die Farbe im flüssigen Zustand durch ein Rohr zu pusten. Selbst durch ein teilweises Abdecken des Rohres, ähnlich wie bei einem Gartenschlauch, läßt sich keine Zerstäubung der Farbe erreichen. Die Lungenkraft liefert nicht den notwendigen Druck, der zur Zerstäubung der Farbe notwendig wäre.  [… ]  Die Herstellung von Handnegativen ist die einzige Technik, bei der man die Farbe aufblasen kann, allerdings nicht durch ein Röhrchen, sondern mit dem Mund (Abb. 7). Die nicht zu dünn suspendierte Farbe wird in den Mund genommen und mit einer Mundstellung ähnlich wie beim Blasen einer Trompete, möglichst fein zerstäubend auf die Wand aufgepustet. Die Farbe ist eher etwas dicker als zu dünn anzurühren. Ein zu flüssiges Mischungsverhältnis hat ein Herunterlassen der Farbe zur Folge. Da es bei den Handnegativen nicht auf die Außenform ankommt, ist diese Technik recht geeignet.“
http://www.joachimdomning.de/cms/index.php?module=ContentExpress&func=display&bid=27&btitle=braun&mid=17&ceid=86 )

Wusste ich’s doch – Lesen bildet! Den Trinkhalm zum Pusten habe ich inzwischen entsorgt.   😉

Also mit dem Mund blasen heisst die Lösung. Das ist machbar, denke ich. Nun bliebe nur noch die Frage, welche Farbe dafür in Frage kommt – Acrylfarbe darf es jedenfalls nicht sein. Und auf Sandkörnern beisse ich auch nicht gerne rum (das kenne ich von ungewaschenem Salat 😷 ). Ich meine, ockerfarbige oder rote Erden kommen da gar nicht in Frage. Auch von Russ bin ich nicht wirklich begeistert. Meinen Hämatit oder Lapislazuli aus meiner Mineraliensammlung möchte ich dafür auch nicht opfern. ausserdem müssten die ja pulvrig zermalen werden und wer weiss, ob das meine Kaffemühle schafft.   😏

Aber Kaffee wäre doch einen Gedanken wert! Für Brauntöne …   😊 und im Keller habe ich noch einen kräftigen Chianti aus der Toskana … für die Rottöne. Na, damit kann man doch arbeiten. Da haben schon etliche Künstler/innen echt gute Malereien geliefert.

Und für den Untergrund – mir steht ja keine Höhlenfelswand zur Verfügung – habe ich auch schon eine Idee. Entweder Steinpapier (das hat mir Agnes vor Kurzem schon empfohlen) oder ich verwende mein Marmormehl als Aufstrich auf’s Malpapier.

Da tun sich doch echt brauchbare Möglichkeiten auf, die einen Versuch wert sein sollten … schaun mer mal!  Vielleicht gelingt mir etwas Ähnliches …