Il-ġurnata it-tajba!

 

Jien ma nitkellimx bil-malti.   ….  noch nicht, aber bald ein bisschen 🙂

(Ich schrieb: Guten Tag! Ich spreche nicht Maltesisch!)

Es kann auf keinen Fall schaden, vor der Einreise ein wenig die Landessprache zu kennen, also lerne ich das Wichtigste (außerdem schadet Lernen nie, egal was … na ja, mit wenigen Ausnahmen!)

Malti ist die Sprache Maltas. Sie ist aus einem arabischen Dialekt (Maghrebinisch) entstanden und gehört somit zu den semitischen Sprachen. Der Wortschatz wurde schon früh zunächst vom Italienischen und seit der Besetzung Maltas durch die Briten zunehmend vom Englischen beeinflusst. Dann kam noch Französisch und Spanisch hinzu. Also, eine sehr interessante Sprache. Durch meine bereits (mehr oder weniger) erlernten  Fremdsprachen Englisch, Französisch, Latein, Italienisch und Spanisch kommt mir vieles bekannt vor. Insofern fällt mir das Vokabellernen nicht allzu schwer. Es macht wirklich Spaß.

Aber ich beschäftige mich nicht nur mit der Landessprache, sondern auch mit der Musik, die in diesem Land gehört wird. Dabei träume ich mich in dieses Land hinein und male dabei   🙂

Zum Beispiel die Blaue Grotte und das wunderschöne bunte Boot, in dem ich dort sitzen werde. Umgeben und sanft gewiegt von blau-türkisenem Wasser. Ich kann es mir schon genau vorstellen …

Und an Musik höre ich unter anderem das Lied von Mellieħa. In der Nähe dieser Stadt werde ich während meines Aufenthaltes wohnen. Beim Zuhören kann ich mich schon mal an den Klang der Sprache gewöhnen – ja, sogar mitsingen, denn ich habe den Text gefunden:

Falls ihr auch mitsingen wollt, bitte schön  😉  – es ist eine Ode an die Schönheit des Ortes Mellieħa :
Il-Bajja tal-Mellieha

Jekk f‘ Malta hawn veduta ferm sabiha,
Bla dubju hija l-bajja tal-Mellieha,
Imzejna kollha gonna, sigar, fjuri,
Jittaxqu kemm l-awturi w il-pitturi

Il-Maltin imkabrin
B’din il-bajja tassew ferhanin
Ghax imzejna b’kull gmiel naturali,
Bahar kahlani, bl-eghlieqi imhadrin

Fis-sajf kulhadd imurlek sa l-Ghadira
Ghax f’Malta l-poplu taghha din jammira
Turisti bhal kull sena izuruha
Ukoll tifhir lilha huma jaghtuha

Il-Maltin imkabrin
B’din il-bajja tassew ferhanin
Ghax imzejna b’kull gmiel naturali,
Bahar kahlani, bl-eghlieqi imhadrin

Hemm tempju fil-quccata fuq il-gholja
Iffakrek f’jum il-festa tal-Vittorja
Santwarju ferm antik,.. bi storja kbira
Dan meta San Pawl gab il-fidi l-gzira

Il-Maltin imkabrin
B’din il-bajja tassew ferhanin
Ghax imzejna b’kull gmiel naturali,
Bahar kahlani, bl-eghlieqi imhadrin

Il-Maltin imkabrin
B’din il-bajja tassew…
Fer–ha–nin!

— New Cuorey

So, jetzt wisst ihr, was ich gerade so treibe. Dies alles gehört zu meiner Vorfreude   🙂

Jetzt aber …

 

Jetzt aber mit Schaffenslust ins Neue Jahr
Mit viel Hoffnung, Kraft und Mut
Ja, ich denke voller Zuversicht, das Neue Jahr wird gut

Heute Nacht verabschiedet sich das alte Jahr
Das Neue wird sicher ganz wunderbar
Reichlich Herausforderungen, viele neue Ideen
Wie üblich ein reges Bergab und Bergauf
Schau´n wir mal – man wird seh´n

Auch im Neuen Jahr liegen wieder Wunsch und Träume ganz nah
Ich hoffe und wünsche mir, einige davon werden wahr
Das Neue Jahr sieht mich heute schon freundlich an
Schenkt Visionen im Voraus, erinnert mich, was ich alles kann
Ich vertraue voller Zuversicht meiner eigenen Kraft
Schließlich habe ich auch im alten Jahr Beachtliches geschafft

Nun denke ich zufrieden zur Jahreswende
Sieh an, lehrreich war das Alte, doch das geht jetzt zu Ende
Und ich weiß, jeder neue Tag im kommenden Jahr
Hat ein kleine, helles Licht
Es zu finden, mich daran zu wärmen
Das sehe ich als meine willkommene Pflicht

Euch allen wünsche ich ebenfalls viel Hoffnung, Kraft und Mut
Ihr werdet sehen, das Neue Jahr wird gut. ❤

© chrinolo

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Und Musik ist auch weiterhin dabei  🙂   :

Time is getting shorter and there’s much for you to do
Only ask and you will get what you are needing,
The rest is up to you
Plant your love and let it grow ….

Let it grow, let it grow,
Let it blossom, let it flow
In the sun, the rain, the snow,
Love is lovely, so let it grow, let it grow ….

Denn siehe, ich will ein Neues schaffen … (Gedanken für´s Neue Jahr)

 

„Das Leben ist viel zu kostbar, als dass wir es entwerten dürften, indem wir es leer und hohl, ohne Sinn, ohne Liebe und letztlich ohne Hoffnung verstreichen lassen“, wissen wir von Václav Havel.

Auf etwas zu hoffen wird oft belächelt und man wird darauf hingewiesen, besser mal Nichts zu erwarten … ich kenne dazu eine sehr schöne Erzählung aus der Zeit, als ich mich mit der faszinierenden Theologin Dorothee Sölle sehr intensiv beschäftigte. Sie war mit Prof. Fulbert Steffensky verheiratet.

„Hoffnung

Vor einiger Zeit besuchte ich mit meiner Enkeltochter eine Freundin, die ein Kind bekommen hatte. Die Enkeltochter sah das Kind lange und bewegt an, und schließlich sagte sie:
„Es hat so schöne unabgelaufene Füße!“
So ist es auch mit dem neuen Jahr: es hat so schöne unabgelaufene Füße.
Immer wenn etwas anfängt – ein neues Leben, eine neue Zeit und ein neues Jahr, überkommt Menschen eine Art gerührter Hoffnung.

Noch ist das neue Jahr nicht verletzt, gedemütigt und beschmutzt,
noch ist es nicht korrumpiert, noch hat es wundervolle unabgelaufene Füße.

Jeder Anfang hat die Zartheit und den Glanz des Unverdorbenen.
Er ist eine Erinnerung und ein Versprechen; eine Erinnerung an alle Anfänge, die in Hoffnung begonnen wurden; ein Versprechen; einmal wird es einen Anfang geben, der nicht in Kürze überholt und in den Staub der Anfänge von gestern gesunken ist.

Es ist vielleicht ein müdes Lächeln, mit dem wir den Anfang der neuen Zeit begrüßen. Wir haben zu viele Anfänge gesehen, die nicht gehalten haben, was sie versprochen haben. Aber ganz ohne Hoffnung ist das Lächeln nicht: Wer weiß?
Es könnte ja sein, dass dieser Anfang nicht trügt. Es könnte ja sein, dass der Prophet Jesaja Recht hat:
„Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige!
Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“

Prof. Fulbert Steffensky