Kleiner Leitspruch für den Tag …

 

… der bei mir GROSS angekommen ist.


(Textauszug aus „Musikmomente“ Seite 40 von Hanns-Josef Ortheil)

Er schrieb auf, was er bei der gespielten Musik dachte.  Tja, was denkt man bei dieser Musik?

Ich denke:
„Jetzt aber lange genug rumgesessen! Nicht mehr so viel nachdenken, sondern tun!“   😉

Denn zu tun gibt es heute eine ganze Menge.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche   🙂

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Bei Ortheil denke ich an Schumann

 

Er schreibt Bücher, die mich beim Lesen immer „aufhorchen“ lassen. Bei seinem Buch „Die Erfindung des Lebens“, eines der berührendsten und schönsten Bücher, die ich von ihm gelesen habe,  hörte ich Bachs Italienisches Konzert und Schumanns C-Dur-Fantasie.

Die Musik führte ihn zur Sprache. Und daraus entstanden seine wundervollen Romane, die ich kennen- und lieben gelernt habe.

Nun lese ich „Musikmomente“, Ulrike Sokul hatte es kürzlich vorgestellt:

https://leselebenszeichen.wordpress.com/2018/02/13/musikmomente/

und schon beim Lesen ihrer Buchbeschreibung ahnte ich, was dieses Buch mit mir tun würde: schon nach den ersten Seiten bin ich wieder in sein „Die Erfindung des Lebens“ versunken. In die Geschichte des kleinen Jungen, dessen Mutter „erstummt“ war und ihn auch stumm machte. Bis …

(Textauszug aus „Die Erfindung des Lebens“ Seite 69 und 75 von Hanns-Josef Ortheil)

Ich denke, während ich nun „Musikmomente“ weiterlese, werde ich oft das Buch zur Seite legen müssen, weil sich Szenen, Emotionen und Musik aus seinen anderen Romanen in mir auftun. Jedesmal wird die passende Musik dazu in mir erklingen.

Was beschäftigt dich denn jetzt schon wieder? ….

 

Zu mir sagte einer (sinngemäß): „Bevor du deine Gedanken über die Nichtexistenz der jenseitigen Welt zu Ende gedacht haben wirst, stehst du schon am Ende des Korridors diesem funkelnden Licht gegenüber.“ Das sagte er ernsthaft. „Und dann?“, fragte ich. „Das wirst du selbst herausfinden, wenn du dich dafür interessierst und damit beschäftigst. Wenn du genügend selbstbewusst bist und dich nicht daran störst, dass dich andere deswegen für „spinnert“ halten. Die Leute in Deutschland neigen dazu. In vielen anderen Ländern erwirbt man dieses Wissen nicht im dunklen Kämmerlein, damit es ja niemand mitbekommt. Mittlerweile beschäftigen sich auch immer mehr Forscher und Mediziner ernsthaft damit. Warum? Vielleicht weil wir uns alle nach diesem erweiterten Bewusstsein jenseits unseres Körpers sehnen? Es ist doch nichts Falsches daran, wissen zu wollen, was „danach“ mit uns geschieht – nach dem körperlichen Tod. Lies darüber und entscheide selbst, was du glauben willst.
Nur, um entscheiden zu können, musst du auch die Gegenseite kennen. Die „Gegenseite“, das sind die, welche schon ein bisschen mehr darüber wissen und berichten, darunter auch einige aussagekräftige wissenschaftliche Studien. Lies … hör sie dir an.“

Das werde ich tun, genauer gesagt, das muss ich jetzt tun. Mein Gefühl sagt mir das, denn ich weiß viel zu wenig darüber.

Ich kaufte mir zunächst das Buch „Das Tor zum Himmel“ von Bernard Jakoby. Er gilt im deutschsprachigen Raum als der Experte für Sterben und Trauerarbeit und als Nachfolger von Elisabeth Kübler-Ross, der Begründerin der Sterbeforschung. Ich denke, von diesen Leuten kann ich etwas lernen.

Ich las:

(Textauszug aus „Das Tor zum Himmel“ von Bernard Jakoby)

Seine Thesen sind umstritten, aber waren das zunächst nicht auch die von anderen großen Wissenschaftlern und Forschern?

Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.

Alexander von Humboldt

Hier konnte in Einsamkeit Zweisamkeit erblühen …

 

Manchmal kommt man vom Weg ab, z.b. bei einem Spaziergang zu einem Buchladen. Diesen findet man dann aber an einer ganz anderen Stelle, in einer fremden Gasse, in die man sich verirrt hat. Und manchmal führt dieses „vom Weg abkommen“ geradewegs in ein Abenteuer, welches das Leben verändert – plötzlich wird es ganz anders, poetischer, romantischer, einfach schöner.

Ich mag Bücher über alte, verwunschene Buchläden und geheimnisvolle Buchhändlerinnen  … ich lese Zwitschernde Fische von Andreas Séché :

(Textauszug aus Zwitscherne Fische, Seite 33-36)

„Zwitschernde Fische“, was für ein seltsamer Titel. Mir fällt gerade ein Bild ein, das ich letztes Jahr im Oktober zu einer kleinen Geschichte gemalt habe …  ich schrieb dazu:

Eine echte Begegnung kann in einem einzigen Augenblick geschehen.
Anaïs Nin

Ja, in Träumen und in Büchern kann viel passieren. Ich bin sehr gespannt, wie es nun im Buch weitergeht   🙂

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Es kreist und kreist in meinen Gedanken …

 

Selbst wenn ich nun dafür gesteinigt werde, ich muss es tun. Das bin ich den Händen schuldig.

Es kreist und kreist in meinen Gedanken und es wird das so lange tun, bis ich die Sache abgeschlossen habe. Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass ich in „Leuchtturmmusik“ auch diesen Händen begegnen würde, aber es ist passiert. Und genau jetzt muss ich „Zwitschernde Fische“ zur Seite legen und mich nochmals den Handnegativen stellen. Erinnert ihr euch, wie viele Gedanken ich mir darüber gemacht hatte?   Unglaublich fand ich sie, wie auch Emmy, als sie diese sah  …

Hier:  https://seelenglimmern.com/2017/10/29/ich-habs-geahnt-das-kann-ja-gar-nicht-funktionieren-%F0%9F%98%A1/  und zuvor hier:

https://seelenglimmern.com/2017/10/29/eiszeitlicher-blowjob-%F0%9F%98%8A/

Stellt euch vor, nun fand ich in „Leuchtturmmusik“ die Lösung! Auf Seite 128/129 – lieber Herr Séché, bitte verzeihen Sie mir den zusätzlichen, kitzekleinen Textauszug. Er erklärt alles! Dieses Buch liebe ich ja, weil ich dort so einiges nochmals nacherleben kann … Vertrautes   🙂

Was für ein Buch! Jetzt brauche ich nur noch zwei Sprühflaschen für ocker und weinrot, dann kommen meine Hände dran.


(Bild aufgenommen im Naturkundemuseum Karlsruhe)

Und dann lese ich in „Zwitschernde Fische“ weiter. Darauf bin ich schon gespannt  🙂

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Und wie steht es mit deinem „Erträumen“ ?

 

Nun las ich über Mitträumer, überdas Unscheinbare und all die kleinen Wunder. Das ist absolut nicht verwerflich. Es wird sogar zum Gleichtun empfohlen. Und das TUN ist es, was zählt!

… Mitträumer – ja, manchem traut man es nicht zu, einer zu sein. Obwohl es etwas Wunderschönes ist, einen Mitträumer an der Seite zu haben, um gemeinsam beglückende Spinnereien auszuleben … und um gemeinsam zu visionieren.

Wir sollten vielleic ht wirklich unsere Wahrnehmung noch mehr schärfen, für alle Dinge, die uns begegnen. Warum nicht bei einem Spaziergang am Strand:

(…..  Textauszüge aus „Leuchtturmmusik“ von Andreas Séché S.189 und 194)

Ich denke, ich verstehe diese Botschaft. Er meint das Unscheinbare, die kleinen Wunder, die vor unseren Füssen liegen. Einfach die Augen öffnen!

So, das war´s. Den Rest des Buches möchte ich nicht vorwegnehmen, sondern empfehle von Herzen, es einfach selbst zu lesen.
Was mir u.a. an diesem Buch sehr gefällt, habe ich ja bereits in meinen anderen Einträgen beschrieben – wer es verpasst hat, hier:

https://seelenglimmern.com/2018/02/02/das-milchscheinmaedchen/

https://seelenglimmern.com/2018/01/31/huete-dich-vor-menschen-die/

https://seelenglimmern.com/2018/01/30/wohl-einer-der-schoensten-zustaende-verliebtheit/

Abschließend aber möchte ich noch ein kleines, sehr schönes und mir bekanntes Video von Andreas Séché einstellen (ich lese das PM-Magazin seit vielen Jahren  🙂  ).

Es zeigt mir seine Naturverbundenheit und bringt zum Ausdruck, was er in seinen Büchern schreibt. Und er zeigt sich selbst. So sehe ich es jedenfalls:

Ich habe es genossen, während meines Schreibens alle die wundervollen Buchseiten nochmals aufzuschlagen und nachzulesen … 🙂

Das Milchscheinmädchen

 

Sanft, poetisch und ästhetisch beschreibt er die Liebe. Und einfach bezaubernd bringt er die Natur zum Ausdruck.

(Textauszug aus „Leuchtturmmusik“ von Andreas Séché, Seite 182/183)

Milchscheinmädchen … ich stellte es mir vor, wie es im Mondschein da lag.  Wie das ungewöhnliche Licht seinen Zauber auf sie legte. Ich begann ihren nackten, schimmernden Körper zu malen: