Wahrlich, es ist herrlich, dein Angesicht zu sehen …

 

Dies sagte einst Königin Ahmose zu Gott Amun-Re, als dieser ihr erschien, um mit ihr Hatshepsut zu zeugen. Hatschepsut bedeutet „Die erste der vornehmen Frauen – die Amun umarmt“.

Auch ihr Angesicht ist von überragender Schönheit, wie auch das von Tutanchamun und so viele andere Gesichter des Alten Ägypten.

Bis mein neues Wunschbuch bei mir eintraf, malte ich solch ein Gesicht – passend zum Buch sozusagen  🙂   :

Und nun ist es da und ich bin überwältigt von all der Schönheit, die ich darin finde. Ich glaube fast, es ist das schönste Buch, das jetzt in meinem Besitz ist – faszinierend die Texte und bebildert, wie ich es noch nie gesehen habe: Fotos über mehrere Seiten ausklappbar  …

„Der bekannte italienische Fotograf Sandro Vannini war einer der wenigen, die Zutritt zu allen Grabkammern hatten. Er dokumentierte die Totenbuecher in einer neuen fotografischen Technik. Entstanden sind sensationelle Aufnahmen der Inschriften und Wandmalereien in verzerrungsfreien Panoramen. Das Buch legt diese Aufnahmen erstmals dem Publikum vor und wird durch die opulente Bebilderung zu einem einzigartigen Erlebnis. Erläuternde Texte von Zahi Hawass und Vanninis Fotografien nehmen den Leser mit auf die nächtliche Reise der Pharaonen durch die Welt der Toten.“

 

Dieses Buch hatte ich schon seit Jahren im Auge, aber da es nicht gerade preisgünstig ist, habe ich es immer wieder zurückgestellt. Doch irgendwann muss ein Wunsch in Erfüllung gehen und jetzt war es soweit   🙂
Es ist ein erhebendes Gefühl, solch einen (Buch-) Schatz bewundern zu können. Jetzt bin ich richtig happy! Das Alte Ägypten – die Geschichte einer geheimnisvollen Zivilisation. Hochspannend wird sie immer wieder zum Leben erweckt.

Ich male dazu und lese altägyptische Dichtung … die Kunst der „Schönen Reden“, „Der Sonnengesang des Echnaton“, Lehren fürs Leben  … etc. – auch die alten Ägypter liebten es, zu schreiben, zu formulieren, zu träumen und zu dichten. Wunderschöne Texte …

 

 

Über „Hasen, von denen es inzwischen mehr Versionen in Schokolade gibt als lebendige“ …

 

„Doch wen interessiert das?“, fragt der Autor.

Mich interessiert das und es erschüttert mich!

Wie seltsam und eindringlich mich diese Aussage berührt hat, kann ich gar nicht beschreiben. Überhaupt, dieser ganze Artikel hat mich dermaßen beeindruckt, dass ich ihn hier zur Sprache bringen möchte:

http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-verdraengt-und-vergiftet-1.3923261

So viele wahre Worte, die mich nachdenklich stimmen. Eigentlich wollte ich „nur mal“ nach den Wölfen schauen, in Elli Radingers Wolfsmagazin, ihren neuen Newsletter lesen. Dort schreibt sie u.a. über den oben genannten Artikel.

Überhaupt, Elli Radinger hat wieder so viel Neues und Hochinteressantes zu berichten, dass ich mich von dieser Lektüre kaum losreißen kann – vielleicht möchtet ihr auch mal reinschauen – hier könnt ihr den Newsletter abonnieren :

http://wolfmagazin.de/

„Liebe Wolfsfreunde.

Ostern ist vorbei und wir werden hoffentlich bald einen warmen Frühling genießen können.

Für das Wolf Magazin wird es in Zukunft einige Änderungen geben. Ich habe beschlossen, Ihnen mit den zukünftigen Newslettern mehr positive Nachrichten zu überbringen.
Vielleicht geht es Ihnen wie mir: Ich bin der ganzen Aggressionen in den sozialen Hetzwerken einfach müde. Es macht mich krank, nur noch populistische Meldungen über Wölfe zu hören. Wir brauchen wieder ein wenig mehr Optimismus in unserer Welt und ich möchte meinen kleinen Teil dazu beitragen. Der neue Newsletter wird also in Zukunft eher ein persönlicher Brief von mir an Sie sein, ein Gespräch zwischen Freunden.  [….]“ … wie schön, was Elli Radinger da schreibt!

„Wir brauchen wieder ein wenig mehr Optimismus in unserer Welt“

Vittorio Grigòlo

Im Alter von 13 Jahren sang er im Opernhaus von Rom den Hirtenknaben in Tosca. Dabei wurde Luciano Pavarotti auf ihn aufmerksam.

Vittorio Grigòlo gehört zu den begehrtesten Operntenören der Welt und wird heute als der neue Pavarotti gefeiert. Er besticht mit seiner kräftigen, frischen, ziemlich einzigartigen Stimme und hat sich auf den großen Bühnen der Welt bewährt. Covent Garden, die Met, die Scala etc.

Luciano Pavarotti hat ihn entdeckt und gefördert. In einem Interview erzählte Vittorio Grigòlo:  „Seine letzte Unterrichtsstunde hat Pavarotti mir gegeben, das macht mich sehr stolz. Er war immer voller Energie und Liebe, wenn er mit mir geredet hat, um seine Geheimnisse zu vermitteln. Ich weiß, er hilft mir jetzt immer noch, von oben. [ …  ]  Ich war ein bisschen nervös, aber Luciano hat immer hinter der Bühne auf mich gewartet und mich mit Komplimenten und Aufmerksamkeiten gestärkt, dass meine Aufregung wieder verschwand. Daran werde ich mich ewig erinnern.“

Hier sang er den Song „Luciano“ – der Song ist ein musikalisches Monument für den Jahrhunderttenor Luciano Pavarotti (ich habe geweint, als ich das sah!) :

Und auch das ist Vittorio Grigolo, der Freddy Mercury und Queen mag.

Er ist ein ein leidenschaftlicher Mensch und erzählt über sich:

„Ich liebe nicht das Risiko, aber ich mag es, das Limit, den Rand, die Grenze zu finden. Ich fordere mich gern heraus und brauche immer etwas, das alle meine Sinne stimulieren kann und mich das Leben fühlen lässt. Da ist auch die Sehnsucht, es immer besser zu machen. Aber sicher, mir ist klar, dass das nicht geht, weil wir Menschen sind und der Körper keine Maschine ist. Und das ist ja auch etwas Besonderes: Die Unzulänglichkeiten machen uns einzigartig!“.

Er ist einzigartig und seine Stimme ist einzigartig. Und dann kann man noch folgendes über ihn lesen:

– Er besitzt eine Harley Davidson und ist ein Fan von Motorradreisen.

– Seine Lieblingsmusiker sind Pavarotti , Roberto Aronica und die Mezzosopranistin Elena Obratzova.

– Er lebt zwischen Rom und Bologna und eine seiner großen Leidenschaften ist das Fischen (sowohl am See als auch am Meer).

– Hat eine Sammlung von ferngesteuerten Uhren und Hubschraubern.

– Vor einem Konzert spielt er gerne ein paar Noten auf dem Klavier , um die Nerven zu beruhigen.

(Quelle: Donna Glamour Magazine, DERWESTEN.de-Klassik u.a. )

Er singt (derzeit an der MET ) und spielt seine Rollen auf der Bühne mit allen Sinnen, mit allen Gefühlen, die er zum Ausdruck bringen will. Und er tut dies meisterhaft!

Doch bevor er auf die Bühne geht … er erzählt: „Ich bete, bevor ich singe, und stelle mir die Bilder all jener vor, die mir Tag für Tag geholfen haben auf dieser langen Strecke, die eine unendliche Geschichte zu sein scheint. Ich benutze aber auch ein feuchtes Handtuch voller Eiswasser, um meine Nase feucht zu halten. Und ich trinke eine Mischung aus Eis, Cola und Wasser – mein geheimer Zaubertrank!“

Frida Kahlo – „Ich male keine Träume“

 

Nein, sie malte ihre Wirklichkeit, die mich wieder zutiefst berührt hat.

Heute besuchte ich die neue Frida Kahlo-Ausstellung in Baden-Baden. Gleich nachdem ich die Räume betrat und die ersten Gemälde sah, schwappten bei mir mal wieder die Emotionen über. Ich tauchte ein in die strahlenden Farben Mexikos und in das leiderfüllte Leben dieser großartigen Künstlerin – in ihre Wirklichkeit.

http://www.kunstmuseum-gehrke-remund.org/

Diese Ausstellung hat mich wieder, wie auch die bereits vorangegangen, ungeheuer beeindruckt. Die Liebe von Frau Dr. Remund und Herrn Gehrke zu dieser Künstlerin ist in jedem Detail spürbar – kein Wunder, dass hier der Funke auf viele Besucher überspringt. In dieser Ausstellung wurde wieder meine große Bewunderung für Frida Kahlo und ihre Leidenschaft, mit der sie gelebt hat, angefacht und ich hätte Stunden vor den Gemälden, insbesondere den neuen, verbringen können. Auch die Fotos und Videos haben mir sehr gefallen.

Und das 60-seitige Ausstellungsbegleitheft / Katalog , in deutsch, französisch, spanisch und englisch verfügbar, begeistert mich erneut. Darin wird jedes Gemälde, jede Fotografie, Kleid oder Schmuckstück im Kontext vom Leben, Leid und Leidenschaft von Frida Kahlo, ihrer Familie, ihrer Freunde und Liebhaber beschrieben – manches Geheimnis wird gelüftet. Ich habe es mir natürlich gekauft, damit ich auch zuhause nochmal alles nachvollziehen kann, was ich in der Ausstellung vielleicht übersehen haben könnte. Oft ein Anlass für mich, eine Ausstellung ein zweites Mal zu besuchen.   🙂

Ich bin Frau Dr. Remund und Herrn Gehrke sehr dankbar für diese interessante Begleitlektüre und ich bewundere außerordentlich, was hier mit viel Recherche und Ausarbeitung geschaffen wurde.

Natürlich bin ich nicht gegangen, ohne mir eine neues Buch zu leisten – es ist für mich der krönende Abschluss eines wundervollen Erlebnistages im Kunstmuseum Gehrke-Remund in Baden-Baden … unbedingt zur Nachahmung empfohlen!

Das Buch enthält wunderschöne Fotos und die Liebesgeschichte von Frida Kahlo und dem Fotografen Nickolas Muray, den sie nie vergessen wird … so wie ich die wundervolle Ausstellung, die ich heute Besucht habe, nicht vergessen werde.

Meinen ganz herzlichen Dank noch an Herrn Gehrke, für die freundliche Begrüßung und die Informationen während des Besuches. Mein Wissen über Frida Kahlo  wurde wieder ein Stückchen erweitert   🙂

Hier noch ein paar Impressionen von den Räumen und der wunderschönen Ausstattung – ich habe mich gefühlt, als stände ich in Mexiko :

Solch eine einzigartige Ausstellung sieht man nicht alle Tage. Also unbedingt besuchen, wer die Gelegenheit hat!

Der Windhund der Meere

 

Das ist er, der Finnwal. Er hat mich schon sehr früh fasziniert mit seinen 26m Länge und 77 t Gewicht … für mich unvorstellbar, wenn ich mir das mal so bildlich vorstelle. Aber ich hab es versucht und natürlich gemalt:

Die Fangarme der Quallen habe ich mit einem Röhrchen auf die Leinwand geblasen   🙂

Übrigens:  die kleinsten dieser Meeresbewohner haben einen Durchmesser von knapp einem Millimeter, die größten von mehreren Metern.

Ich habe natürlich die mit mehreren Metern Durchmesser gewählt, damit sie zum Finnwal passen 😉

Und warum das Ganze? Ich lese gerade das Buch, das Belana Hermine kürzlich vorgestellt hat:

https://belanahermine.wordpress.com/2018/03/13/rezension-warum-wale-fremdsprachen-koennen/

Es ist wirklich toll geschrieben und sehr interessant. Besonders eine Stelle hat mich zum Schmunzeln gebracht – es geht um Rätselhafte Meeresmusik: die Wale und ihre Hits

Schön zu wissen, dass auch die Wale ihre Beatles haben …   🙂

When I look at you …

 

Everybody needs inspiration
Everybody needs a song
A beautiful melody, when the night’s so long … (Songtextauszug)

Musik inspiriert mich – Songs wie „Look at me“ von Buddy Holly oder „Everytime I look at you“ von Kiss. Oder auch „When I look at you“ von Miley Cyrus und David Bisbal …

Jedenfalls steht immer der Blick im Mittelpunkt. „Look at me“ soll mein Bildtitel sein 🙂 . Es ist schön, deinen Augen zu begegnen. :

Und hier der Song mit dem schönen Text, den ich beim Malen gehört habe:

Kleiner Leitspruch für den Tag …

 

… der bei mir GROSS angekommen ist.


(Textauszug aus „Musikmomente“ Seite 40 von Hanns-Josef Ortheil)

Er schrieb auf, was er bei der gespielten Musik dachte.  Tja, was denkt man bei dieser Musik?

Ich denke:
„Jetzt aber lange genug rumgesessen! Nicht mehr so viel nachdenken, sondern tun!“   😉

Denn zu tun gibt es heute eine ganze Menge.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche   🙂

.