Die Kontaktschaft

 

„Sag´ mal, ist das ein Bekannter von dir?“

Diese Frage löste unangenehme Gefühle in ihr aus und sie antwortete:
„Nein, das ist ein Kontakter. Immerzu auf der Suche nach „guten“ Kontakten, die irgendwann vielleicht nützlich sein könnten. Mich hat er über einen längeren Zeitraum hin auch vielmals kontaktiert.“

„Aha, also doch eine Bekanntschaft!“
„Nein, weniger. Das war nur eine Kontaktschaft.“ , stellte sie klar.

„Was für ein Unsinn … KONTAKTSCHAFT ! Was soll das denn sein?“
„Na, das ist so gut wie Nichts, darum habe ich den Kontakt mit dem Kontakter auch abgebrochen.“

„Oh, ich verstehe, du hast den Menschen in ihm gesucht und er nur einen ihm nutzbringenden Kontakt in dir.“
„Genau so war´s! Ich denke, du hast nun begriffen, was eine Kontaktschaft ist.“

 

Ich möchte, ich wünschte … was Liebe wirklich will.

 

Pablo Neruda, dieser große chilenische Dichter, drückt mit seinen bedeutsamen Wortbildern viele Dimensionen der Liebe aus und er tut es wie kaum ein anderer.

Liebe, wie vielfältig sie sich doch zeigt. So zart und doch unglaublich mächtig. Dann wieder unberechenbar. Und am Ende unausweichlich.

Was Pablo Neruda in seiner Liebe tun will, lesen wir am Ende dieses wundervollen Gedichtes:

„Ich möchte mit dir das machen,
was der Frühling mit Kirschbäumen macht… „         … wie schön er das sagt.

Er, der Frühling, lässt die Kirschbäume aufblühen, damit sie sich in ihrer ganzen Schönheit zeigen. Genau das will die wahre Liebe. Sie will einen anderen Menschen aufblühen lassen. Sie will, dass dieser andere Mensch die ganze Schönheit zeigt, die in ihm wohnt …

Der Kuss

Ich schicke dir einen Kuss mit dem Wind
und ich weiß, du wirst ihn spüren.
Du wirst dich umdrehen, ohne mich zu sehen, aber ich werde da sein.
Wir sind aus der gleichen Materie gemacht,
aus denen Träume gemacht sind.
Ich möchte eine weiße Wolke sein,
in einem unendlichen Himmel,
um dir überall hin zu folgen und dich jeden Augenblick zu lieben.
Wenn du ein Traum bist, wecke mich nicht auf.
Ich möchte in deinem Atem leben.
Während ich dich anschaue, sterbe ich für dich.
Dein Traum wird sein, mich zu träumen.
Ich liebe dich, weil ich dich in all‘ dem widergespiegelt sehe,
was es Schönes gibt.
Sag mir, wo du heute Nacht bist,
noch in meinen Träumen?
Ich spürte eine Liebkosung auf meinem Gesicht,
die bis ins Herz reichte.
Ich möchte bis an den Himmel reichen
und dir mit den Sonnenstrahlen schreiben, ich liebe dich
Ich wünschte, dass der Wind jeden Tag
durch dein Haar bläst,
um auch aus der Ferne
deinen Duft zu riechen.
Ich möchte mit dir das machen,
was der Frühling mit Kirschbäumen macht…

Pablo Neruda

 

Biergartenidylle 😊

 

Die Biergartensaison ist wieder eröffnet – endlich! Jetzt aber nix wie hin, denn wie sagte Roman Herzog, unser 6. deutscher Bundespräsident, so schön:

„Ich habe nichts dagegen, dass die Menschen im Internet verkehren. Aber eine Freundschaft, die in mehreren Biergartenbesuchen gestärkt worden ist, ist mehr wert als das gesamte Internet.“

Also, ein klares „JA“ zum Biergartenbesuch (für mich allerdings lieber mit ohne Bier!)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesmal im „Jockers“ in Gernsbach, berühmt für seine tollen, riesigen Schnitzel in allen Variationen (heute habe ich mich allerdings für einen Zwiebelrostbraten entschieden … mhmmm, lecker!)

Herrlich, dieses in der Sonne sitzen, direkt am Wasser. Hier fließt die Murg und plätschert quirlig vorbei. Diese musikalische Unterhaltung mag ich beim Essen. Und all die plappernden und lachenden Menschen um mich herum.

Oh ja, trinken wir zusammen Bier und Wein
kann das Leben unglaublich lieblich sein …   🙂

Hier im schönen Murgtal lässt es sich auch gut aushalten, bis der Flieger nach Kreta startet   😉