Wieder ein Tag in dieser anderen Welt …

… und er war faszinierend. Bereits 2009 schrieb ich darüber und habe mich über viel Feedback von „Gleichgesinnten“ gefreut. U.a. über dieses:

http://www.fridakahlostory.com/blog-zur-ausstellung/frida-kahlo-mein-tag-in-einer-anderen-welt

Ein schönes Blog des Kunstmuseums für Frida Kahlo, in dem ich viel und gerne lese.

Nun habe ich sie wieder erlebt – gestern! Die andere Welt, die Welt der faszinierenden Frida Kahlo.
Natürlich möchte ich auch jetzt wieder meine Begeisterung teilen und habe darüber geschrieben. Hier:

http://www.noack-loffenau.de/13.html

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Ich habe dort wieder so viel gesehen und auch fotografiert, aber ich kann und möchte auch nicht alle meine Bilder hier einstellen – so etwas sollte man selbst erlebt haben!

Selbstverständlich möchte ich aber hier darauf aufmerksam machen, falls jemand Interesse hat und noch nicht darüber informiert ist.

Meine Fotos und Eindrücke, über die ich hier berichte, sind für mich eine wunderschöne Erinnerung an bezaubernde Momente, für die ich sehr dankbar bin, dass ich sie erleben durfte.

Und dem Kunstmuseum Gehrke-Remund gilt auch mein Dank – für die Möglichkeit, dies alles hier ganz in meiner Nähe erleben zu können 🙂

Frida Kahlo, diese beeindruckende kleine und doch so starke Frau und Künstlerin!

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The artist and the inspiration …

Es ist einfach nur schön, hier zuzuschaun und zuzuhören …

… und diese Hingabe an die Kunst, an Klänge, Tanz, Malerei und Licht ist faszinierend. Einfach wundervoll!
Absolutely beautiful !

Es berührt meine Seele, der dies alles so vertraut ist … meine Gedanken schweifen ab zum grossen Feuer in der Puszta, zu den Männern in ihren blau-schwarzen Gewändern und den Reitstiefeln. Zu meinen Vorfahren, die tief in ihre starken Gefühle versunken nachts ums Feuer sassen und den Cymbalklängen lauschten. Alles ist mir wieder so vertraut und ich fühle mich dabei „zuhause“.
Ach ja, hör‘ ich Cymbalklänge, wird um’s Herz mir enge. Süßes Land der Muttersprache … Sehnsucht und Melancholie, daran erkennt man den Ungarn!

Am Wochenende gibt’s Kanaren-Feeling :-)

Ich habe alles bekommen, was ich dazu brauche – direkt von den Kanaren 😀

Jetzt kann ich alles nachkochen, was ich dort gelernt und probiert habe … das war vielleicht lecker.

Kanarische Runzelkartoffeln (papas arrugadas) in Meersalz gekocht, traditionsgemäss mit roter und grüner Mojo-Sosse, Fleischspiesse mit einem ganz speziellen Gewürz (mmmhhhh … Kreuzkümmel!), Gofio-ESCALDON als Beilage, gegrilltes Fleisch (aus einer köstlichen Marinade heraus (Adobo Canario) direkt auf den Grill) mit Alioli (einer kanarischen Knoblauchsosse) und dazu Pisto manchego, ein wundervolles Gemüsegericht.

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Für die Runzelkartoffeln habe ich sogar „Drillinge“ entdeckt, die der kanarischen Kartoffel fast gleich ist.

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Auch der Aperitif steht selbstverständlich bereit. Den habe ich auf dem Katamaran probiert und fotografiert, damit ich auch hier das Vergnügen habe 😀

David hatte ihn mir wärmstens empfohlen

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… und nun isser hier bei mir – also der leckere Honig-Rum, nicht der David 😉

Den kanarischen Weisswein brauche ich zum Kochen und Marinieren und den roten zum Trinken :yes:

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Ich denke, damit kann mein Kanaren-Projekt starten. Heute Abend lege ich das Fleisch in die Marinade – das braucht seine Zeit. Morgen um 10:30 Uhr fahre ich zur Eröffnung der Frieda-Kahlo-Ausstellung und wenn ich dort genug gesehen habe, kommt der Grill auf die Terrasse.

So krieg ich das Wochenende gut rum 😀

p.s. ja, alles was ich da zusammenkoche habe ich dort gegessen und es hat sagenhaft gut geschmeckt. Ich habe dort sehr viel probiert – sogar etwas, das ich mal wieder nicht vertragen habe. Ich weiss heute noch nicht, was das war. Jedenfalls sass ich nach dem Essen mit meinem Espresso auf der Terrasse und habe zugeschaut, wie meine Haut vor Zorn rot anlief 88|

Fuerteventura_Allergie

… über Nacht hatte sie sich aber wieder beruhigt – so wie ich das auch tue, wenn ich zornig bin :>>

Ich kann es nicht glauben, dass ein Mann so ausgesucht grausam ist. So vollkommen kalt.

Sie ist Ende sechzig. Er, ihre große Liebe ist drei Jahre älter als sie. Erst spät begegnen sie sich und erleben eine Liebe – die unendlich große Liebe – die alles überwindet.
Unglaublich? Nein, ich denke, wer dieses Buch liest, glaubt der Autorin jedes Wort. Worte, die so bezaubernd und wirklichkeitsnah sind, dass sie immer wieder gelesen werden wollen.

Sibylle Knauss erzählt eine berührende Geschichte, in deren Mittelpunkt zwei ältere Menschen stehen. Beide sind schicksalshaft miteinander verbunden. Es ist ein sensibles Bekenntnis zu einer Lebensbeziehung, in welchem der Zufall, das Schicksal und die unbändige grenzenlose Liebe eine wichtige Rolle spielen. Dies ist ein Roman über die Kunst des Liebens. Eine Geschichte über Rausch, Betörung, Lust und Leidenschaft…. auch noch mit siebzig und länger. 🙂

Wie wir uns das vorstellen müssen? Hier ein kleiner Textauszug:

„Manchmal wache ich nachts auf und erschrecke fürchterlich. Ich höre jemanden atmen in meinem Schlafzimmer. Er muss ganz nah bei mir sein. Das Schrecklichste überhaupt. Aufwachen. Und da ist jemand. Ich höre den Atem der Dunkelheit neben mir.
Und dann fällt mir ein, dass du es bist. Du bist bei mir. Im Fastdunkel meines Schlafzimmers erkenne ich dich. Du schläfst auf dem Bauch, die Arme weit ausgestreckt, dein Gesicht zu mir gewandt. Die Silhouette deiner eckigen Schultern rührt mich, weil sie mich an den Jungen erinnert, der du einmal warst und den ich nicht gekannt habe. Ich kann ihn in dir sehen. Ich habe Augen, die ihn in dir sehen können. Er ist jetzt über siebzig, hat immer noch diesen schmalen Kopf [……]

Ich erinnere mich, wie ich beim ersten Mal, als du neben mir eingeschlafen bist, Angst hatte, dich zu betrachten. Ein Schlafgesicht verrät zu viel. Und das Schlafgesicht eines alten Menschen verrät so vieles, was man lieber nicht wissen will. Es hätte hässlich sein können, dein Schlafgesicht, und das wollte ich nicht sehen. Und ich war so erleichtert und bin es noch jedes Mal, wenn ich dir beim Schlafen zusehe. Der Schlaf verwandelt dich, das ist wahr. Er macht dich fremder für mich. Aber auch mit diesem fremden Gesicht gefällst du mir […]

Eine Verwandlung geht mit uns vor, die radikaler ist als die unserer Gesichter im Schlaf. Sie macht Liebende aus uns, übergießt uns mit Schönheit, dich für mich, mich für dich. Wahrscheinlich macht sie sich zunutze, dass wir nicht mehr gut sehen. Egal. Wir gestehen ihr das zu und nehmen unsere Brillen ab, die ohnehin bei der Liebe hinderlich sind. Die Schönheit, die sich uns offenbart, – denn es ist eine Offenbarung, die uns zuteil wird, überwältigt uns. Wir schließen unsere Augen, weil sie uns blendet. Wir ertasten sie. Bist das alles du?, fragst du. Ich erkenne an dieser Frage – dass du sie zu stellen verstehst – deine Begabung zum Liebhaber.

Als du sie zum ersten Mal stellst, sind wir noch lange nicht zu weit. Du hast mir in den Mantel geholfen und stehst hinter mir, und du lässt deine Hände über meine Brüste gleiten. Ich drehe mich zu dir um und hoffe, dass du weitermachst. Ich muss gehen, sage ich. Dabei hoffe ich es so verzweifelt. Aber du sagst: Auf Wiedersehen, und gibst mir die Hand. Du bringst es fertig, mir die Hand zu geben! Ich kann es nicht glauben, dass ein Mann so ausgesucht grausam ist. So vollkommen kalt. [……]“

(aus „Das Liebesgedächtnis“ von Sibylle Knauss)

Nein, er ist natürlich nicht grausam und kalt, sondern ein ganz besonderer Mann 😀

Und dieses Buch ist ein ungewöhnliches, ein ganz besonderes.
Es bekommt von mir 5 Sterne mit * !

Ärgerlich …

… aber sowas von ärgerlich ist das!
Jaaaaa, ich weiss ich soll nichts erwarten, aber diesmal hab ich es schriftlich, dass ich etwas erwarten darf. Und was is wieder?

DIE POST STREIKT WIE VERRÜCKT ! >:-[

Wenn ich einmal was erwarten darf, dann kommt nix! Jedenfalls nicht gleich, nicht schnell genug, so wie es aussieht – da kann ich wohl lange warten :##

Ich hasse solche Ungerechtigkeiten.

Jetzt darf ich wieder nichts erwarten … obwohl ich es schriftlich habe!
Ha, was nützen mir da schöne Worte und eine Grosszügigkeit, wie ich sie gar nicht erwartet hatte… gerade jetzt!

Da wird man doch ganz kirre, erst soll ich nicht, dann darf ich plötzlich und nun wieder doch nicht :no:

Hmmm … wie lange die Post wohl noch streikt? 🙄

Ich meine, danach könnte ich ja das Erwarten fortsetzen. Allerdings kann es dann noch eine ganze Weile dauern, bis die Postboten in die Puschen kommen und schliesslich Alles ausgeliefert haben, was sich in ihren Hallen angehäuft hat … Berge werden das sein! Berge!!! |-|

Und dort anrufen macht dann auch keinen Sinn – die bevorzugen niemanden. Die sagen dann wieder, ich solle mich in Geduld üben – ja, da habe ich auch schon meine Erfahrungen weg. >:-(

O.k., ich lasse es heute gut sein mit dem Ärgern. Ausserdem bin ich sowieso müde um diese Zeit und soll mich auch nicht aufregen, sondern ausruhen, damit ich morgen wieder fit bin für den neuen Ärger, der ja meistens dann nachkommt … bestimmt! Würde mich wundern, wenn sich da nichts finden liesse.

Ach ja, und dann ist da ja auch noch die Solidarität, die ich zeigen soll – während des Poststreiks mit den Postleuten.

Menno, wie wenn das jetzt nötig gewesen wäre, ausgerechnet dann zu streiken, wenn ich mal was erwarten darf! >:-[

Das vergesse ich so schnell nicht!

Aber -Gott sei Dank- gibt es da ja noch die ausgleichende Gerechtigkeit. Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt. Jawohl, ich erwarte, dass die ausgleichende Gerechtigkeit ihrer Pflicht nachkommt. Das ist ja wohl das Mindeste, was ein Mensch erwarten kann, nachdem er ungerecht behandelt wurde, nicht wahr?

Also, ich lass jetzt gut sein für heute – morgen ist auch noch ein Tag. Obwohl es dazu noch viel zu sagen gäbe … das weiss jeder, der schon mal mit diesem Problem konfrontiert war. :`(

Sommeranfang ?

Ein bisschen heller ist es heute morgen, heller als gestern.
Aber da sind trotzdem viele dunkle Wolken.
Also wenn der Sommer so anfängt, dann kann er ja nur besser werden, oder?

Jedenfalls wird diese neue Woche etwas entspannter ablaufen, ich darf mit „normalen“ Arbeitszeiten rechnen.

Dann lassen wir es mal langsam angehen, mal sehen was der Tag bringt …

Das Besondere werde ich dabei im Auge behalten – SIE ist eine ganz besondere für mich:

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