Kleiner Leitspruch für den Tag …

 

… der bei mir GROSS angekommen ist.


(Textauszug aus „Musikmomente“ Seite 40 von Hanns-Josef Ortheil)

Er schrieb auf, was er bei der gespielten Musik dachte.  Tja, was denkt man bei dieser Musik?

Ich denke:
„Jetzt aber lange genug rumgesessen! Nicht mehr so viel nachdenken, sondern tun!“   😉

Denn zu tun gibt es heute eine ganze Menge.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche   🙂

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Und dann sang die Sopranistin Sumi Hwang – Solistin an der Oper Bonn – die Hymne der Olympischen Spiele

 

Für mich war es ein Highlight. Bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang hat gestern eine Sopranistin aus dem Bonner Opernensemble gesungen. Die gebürtige Südkoreanerin Sumi Hwang bezauberte mit der traditionellen olympischen Hymne die vielen Menschen im Stadion wie auch vor den Bildschirmen.  Ein hinreißendes Bild, diese schöne, zauberhafte Frau in dem umwerfenden Kleid – und dann erst ihre hervorragende, raumfüllende Stimme.

Erstmals habe ich sie in einer Arie aus Madame Butterfly gesehen und gehört. Was für eine beeindruckende Stimme, dachte ich, wie talentiert sie ist. Ich war sehr berührt. Das ist schon eine Weile her:

Und nun sah und hörte ich sie bei der Eröffnungsfeier. Leider habe ich noch kein Video gefunden, das sie mit ihrem Auftritt bei der Eröffnungsfeier zeigt, außer dieses kleine Foto – vielleicht kann es euch einen kleinen Eindruck vermitteln:

Aber vielleicht habt ihr dies alles ja selbst gesehen   🙂

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Es kreist und kreist in meinen Gedanken …

 

Selbst wenn ich nun dafür gesteinigt werde, ich muss es tun. Das bin ich den Händen schuldig.

Es kreist und kreist in meinen Gedanken und es wird das so lange tun, bis ich die Sache abgeschlossen habe. Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass ich in „Leuchtturmmusik“ auch diesen Händen begegnen würde, aber es ist passiert. Und genau jetzt muss ich „Zwitschernde Fische“ zur Seite legen und mich nochmals den Handnegativen stellen. Erinnert ihr euch, wie viele Gedanken ich mir darüber gemacht hatte?   Unglaublich fand ich sie, wie auch Emmy, als sie diese sah  …

Hier:  https://seelenglimmern.com/2017/10/29/ich-habs-geahnt-das-kann-ja-gar-nicht-funktionieren-%F0%9F%98%A1/  und zuvor hier:

https://seelenglimmern.com/2017/10/29/eiszeitlicher-blowjob-%F0%9F%98%8A/

Stellt euch vor, nun fand ich in „Leuchtturmmusik“ die Lösung! Auf Seite 128/129 – lieber Herr Séché, bitte verzeihen Sie mir den zusätzlichen, kitzekleinen Textauszug. Er erklärt alles! Dieses Buch liebe ich ja, weil ich dort so einiges nochmals nacherleben kann … Vertrautes   🙂

Was für ein Buch! Jetzt brauche ich nur noch zwei Sprühflaschen für ocker und weinrot, dann kommen meine Hände dran.


(Bild aufgenommen im Naturkundemuseum Karlsruhe)

Und dann lese ich in „Zwitschernde Fische“ weiter. Darauf bin ich schon gespannt  🙂

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Mein Milchscheinmädchen fühlt sich nun richtig wohl …

 

… es ist jetzt ganz in der Nähe des Buches und des Autors, nämlich in der Bildergalerie der Website von Andreas Séché. Diese möchte ich euch ebenfalls ans Herz legen:

http://www.andreas-seche.de/1.html

Es gibt dort viel über die Bücher und den Autor zu erfahren und sie ist sehr schön anzuschauen.

Auch auf seiner Facebook-Seite gibt es Aktuelles zu erfahren:

https://www.facebook.com/andreas.seche

Ich freue mich sehr, dass dem Autor mein Bild zu seinem Buch gefällt und danke ihm ganz herzlich 🙂

Sein Zufluchtsort: die „Sonnenstube der Schweiz“

 

Heute Morgen auf arte.tv – ich wurde wieder in ein Land entführt, das ich erlebt habe: dort scheint die Sonne inniger und die Berge sind röter …  ja, so war es!

In Gedanken nahm ich wieder Platz auf seiner roten Bank und träume mich zurück.

„Als Gnade vom Himmel kam dazu ein Sommer, wie ich nur wenige erlebt habe, von einer Kraft und Glut, einer Lockung und Strahlung, die mich mitnahm und durchdrang wie schwerer Wein. Die glühenden Tage wanderte ich durch die Dörfer und Kastanienwälder, saß auf dem Klappstühlchen und versuchte, mit Wasserfarben etwas von dem flutenden Zauber aufzubewahren; . . . die warmen Nächte versuchte ich, mit Worten das Lied dieses ungeheuren Sommers zu singen.“,

schrieb Hermann Hesse. Und genau so empfand ich es auch – es war fast ein rauschähnlicher Zustand an diesem schönen Ort.

Und nun folgte ich dieser schönen arte-Dokumentation und erinnerte mich. An Hermann Hesse und sein Montagnola, sein Tessin, an seine Gedanken, die er uns in seinen eindrucksvollen Tagebuch-Eintragungen hinterlassen hat. An ein Fleckchen Erde, wo auch ich mich sehr wohlgefühlt habe: die „Sonnenstube der Schweiz“! Oh ja, ich verstehe seine Liebe zum Tessin …

Hier der Film – ich finde ihn sehr sehenswert:

https://www.arte.tv/de/videos/078727-019-A/stadt-land-kunst/

Keine Zeit für Träume, keine Zeit für die Zukunft!

 

„Während ich meinen letzten Eintrag zum Buch „Wer wir waren“ schrieb, erinnerte ich mich an Worte eines anderen Autors, Antoine Laurain, aus seinem Buch „Die Melodie meines Lebens“. Am meisten hat mich in diesem Buch das Schicksal von Pierre, dem Antiquitätenhändler, berührt. Auch für ihn drehte sich die Welt zu schnell.

In diesem Buch geht es ebenfalls um Datenfluss, Schnelllebigkeit und um die (Menschen-) Masse:
„Pierre, dessen Schaufensterarrangement immer raffiniert gewesen waren, hatte sich bei seinem letzten etwas Besonderes einfallen lassen. Mitten in der Nacht hatte sich der Antiquitätenhändler in die wundervolle Badewanne aus dem 18.Jahrhundert gelegt, die seit einigen Wochen im Schaufenster stand, und einen Cocktail aus Schlaftabletten genommen. Am nächsten Morgen erwartete die Passanten ein ergreifender Anblick: Die Badewanne war zur Hälfte mit einem weißen Laken bedeckt, Pierres Kopf, um den ein altertümlicher Badeturban gewickelt war, lag auf seiner rechten Schulter, seine rechte Hand, die den Boden berührte, hielt eine Schreibfeder, sein linker Arm lag auf dem Rand einer mit grünem Tuch bespannten Auflage, in der Hand ein Abschiedsbrief, den sein Bruder später auf der Beerdigung vorlesen würde. Pierre hatte bis ins kleinste Detail „Der Tod des Marat“, Davids berühmtes Gemälde nachgebildet.

Bildquelle Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tod_des_Marat 

„Das ist auf der Straße nicht ohne Wirkung geblieben, das muss man ihm lassen“, endete der Nachbar.
Seiner Meinung nach habe JBM seine Beziehungen spielen lassen, damit von diesem traurigen Spektakel nicht in den Zeitungen berichtet wurde, vor allem nicht im sensationslüsternen Parisien.“
[….]

In Roger Willemsen´s  „Wer wir waren“  las ich:
„Das Gefühl ist ein schlechter Ratgeber, sagen wir immer noch – als ob der gesunde Menschenverstand ein besserer wäre! – und stärken unser Immunsystem durch Bilder vom Schwund der Menschen, der ertrinkenden, zerbombten, ausgesetzten Menschen, die wir in keine Erzählung bringen, nicht weiterdenken, nicht weiter fühlen wollen.“

Menschen, die wir in keine Erzählung bringen, nicht weiterdenken, nicht weiter fühlen wollen!
Lediglich Sensationslust … nur ein oberflächliches kurzes Hinglotzen, das sogleich wieder von anderen Bildern überdeckt wird. Das Netz wird pausenlos damit gefüllt.

Und weiter in „Die Melodie meines Lebens“:
„Pierre, der in die Vergangenheit verliebte Antiquitätenhändler, den er damals für seine Bildung und die Anekdoten aus Frankreich bewundert hatte, hatte seinem Leben also ein Ende gesetzt. Zweifellos hatte ihn ein Bündel von privaten und beruflichen Problemen dazu getrieben, doch Alain fühlte, dass Pierres Ableben mehr bedeutete als eine private Tragödie. Die Art, wie er die Welt mit dieser pompösen Inszenierung verlassen hatte, hatte einen tieferen Sinn. „Ein Künstlerunfall“, hatte sein Nachbar gesagt. Pierres Tätigkeit war zu langsam – ein Beruf, bei dem man ganze Nachmittage verträumte, in Bildbände vertieft, während man auf den fachkundigen Kunden oder das Klingeln des Telefons wartete, war mit der heutigen Zeit nicht mehr vereinbar. Die Welt drehte sich schneller, alles musste mit Höchstgeschwindigkeit erledigt werden. Das Vergangene und die Kultur, die Pierre zur Ware gemacht hatte, fand heute immer weniger Resonanz. Wirklich, dachte Alain, während er seinen Rum trank, wer weiß denn heute, wer genau Ludwig XIII. war und was er vollbracht hat? Die Leute kennen Ludwig XIV. durch das Schloss und den Garten von Versailles, Ludwig XVI. weil er auf dem Schafott endete, und Napoleon wegen seines Hutes, seiner Kriege und der Verbannung nach St. Helena. Der Rest, das Politische wie das Kulturelle, war nur eine formlose Masse, aus der im Laufe der Zeit das heutige Frankreich hervorgegangen war und von der die Bürger nur eine ungefähre Ahnung hatten … „

Pierres Tätigkeit war zu langsam! Die Welt drehte sich schneller, alles musste mit Höchstgeschwindigkeit erledigt werden. Ein bisschen Ahnung reicht heutzutage wohl aus, an mehr ist die Masse offensichtlich nicht interessiert … hat keine Zeit dafür.

(Textauszüge aus „Die Melodie meines Lebens/ Antoine Laurain“  und  „Wer wir waren/Roger Willemsen“)

Beide Bücher haben mich sehr berührt und betroffen gemacht, in mir viele Gedanken ausgelöst  … Smartphone, Computer, TV – rauben sie uns tatsächlich zu viel Zeit für unsere Träume und unser Bewusstsein für eine lebenswerte Zukunft?
Nun, Roger Willemsen ruft dazu auf, umzudenken und zu handeln und Antoine Laurin erinnert in seinem Roman an Folgendes: „… dass wir tatsächlich alle aus demselben Material wie unsere Träume sind und dass es an uns selbst liegt, sie zu verwirklichen“.

Das Universum hat Zweigstellen … 😲

 

…  also mindestens eine, von der ich jetzt weiss. Sie liegt im Main-Kinzig-Kreis !

„Viele Menschen sind nicht fähig, aus ihren Gedankenruinen auszubrechen und es zu wagen, ihre tiefsten Wünsche überhaupt erst mal in Worte zu fassen. „, schrieb einst Andreas Campobasso in einem seiner Bücher.

Also ICH habe meinen Wunsch in Worte gefasst und am 26.Dezember ins Universum geschickt – da lasse ich mich nicht daran hindern.  💌

Und ihr werdet es nicht glauben – es hat geantwortet!    😃

Allerdings tat es das nicht selbst – scheinbar delegiert es bei stoßweiser Überlastung die Wünsche (z.B. während der Weihnachtszeit) und sorgt dafür, dass diese von zuverlässigen und vor allem fähigen Assistenten erfüllt werden.
Ihr seht also, das Universum reagiert sehr präzise auf unsere geäußerten Wünsche – jedoch in seiner ganz speziellen Weise. Davon bin ich überzeugt.

Ich durfte also auf meinen Märchenkalender hoffen, über den ich am 26.Dezember schrieb.  😊  ( https://seelenglimmern.com/2017/12/26/die-kunst-kreist-in-meinen-gedanken-und-vollfuehrt-die-tollsten-loopings/ )

So, und ihr dürft euch jetzt mit mir freuen, wenn ihr das möchtet!   😏

Er ist da und liegt farbenprächtig vor mir:

 

Die Zeichnungen sind sehr, sehr schön – ganz wie ich es vermutet hatte. Besonders eine ist mir sofort ins Auge gefallen und eine ganze Weile dort liegengeblieben, damit ich sie in Ruhe betrachten kann: Der Eisenhans

 

Dieser Käfig! Einen ähnlichen habe ich gesehen, als ich in Steinau war. Der „Schnappkorb“, in dem „Hexen“ (die armen Frauen!!!) früher in die Fluten getaucht wurden.

 

Natürlich gibt es in diesen Zeichnungen noch mehr, das ich in der Gebrüder Grimm-Stadt gesehen habe. Ich finde es wundervoll, dass Wolf-Dietrich Hess die Märchen der Brüder Grimm mit seinen Zeichnungen wieder aufleben lässt. Beides sollte nicht in Vergessenheit geraten – Grimms Märchen und auch seine Zeichnungen, in denen viel Liebe zum Detail steckt.

Ach ja, das Universum ist eine feine Institution. Es kümmert sich einfach um Alles. Und es scheut sich nicht, nach sorgfältiger Auswahl, die Hilfe kompetenter Assistenten miteinzubeziehen.

💗-lichen Dank, lieber Assistant of University Management – die Macht sei weiterhin mit dir, damit du solch wundervolle Taten vollbringen kannst, wenn ich mir wieder was wünsche      💝