Jetzt gebe ich mich mal vollkommen dem Frieden hin …

 

… weil es einfach ein schönes Gefühl ist. In Begleitung von Mark Knopfler’s einfacher, aber feiner Melodie und einigen schönen Worten, die mir gerade dazu einfallen … wo habe ich sie nur gelesen? Wartet, hier:

„In meinen Augen spiegeln sich Kristalle … in zuckersüssen Träumen sanft ich walle“ … meine Güte, wie zauberhaft das klingt, denke ich wieder. Habe ihr das eigentlich damals gesagt, überlege ich und schaue nach. Denn wenn nicht, muss ich das unbedingt nachholen!

Oh gut! Ja, ich hab’s ihr gesagt – tiefer Friede breitet sich in mir aus! Ich hab’s  bei ihr kommentiert:

https://sckling.wordpress.com/2016/01/27/winteridylle/

Aber sie weiss auch so, dass ich andauernd in ihrem Buch blättere – Worte sind mir wichtig. „AufBruch“ auch! 🙂

Christmas Spirit

 

Listen, listen, you can see it
Spirit everywhere
Listen, listen, you can do it
Spread it out and share

Put up a splash of Christmas spirit
Put in a dash of love
Stir up the sounds ‘till you can hear it
Sing out to those you love

Christmas, Christmas, you can fill me
Up with Christmas cheer
Christmas, Christmas, you fulfill my
Spirit every year.

Auszug aus dem Poem „Christmas Spirit“
von Paul Moosberg

 

 

Meine Einstimmung auf den heutigen Weihnachtsmarkt-Besuch. Ich wünsche euch auch einen weiteren wundervollen Adventstag   ✨

1. Advent

 

Besinnung im Advent

Einfach mal alle Gedanken
beiseite schieben,
die Stille auf sich wirken lassen.
Das warme Licht der brennenden Kerzen
in sich aufnehmen.
Erinnerungen zu lassen –
für einen Moment wieder frei sein –
Kind sein – nur für einen Moment.

von  Annegret Kronenberg

 

… und Weihnachtsplätzchen naschen! 🙂

 

Ans Fenster kommt und seht …

 

Ans Fenster kommt und seht,
Was heute vor sich geht:
Es kommt vom grauen Himmel
In dämmerndem Gewimmel
Der erste Schnee herab.

Die Flocken, auf und ab
Wie Schmetterlinge fliegen sie,
Wie weiße Blätter wiegen sie
In leichten Lüften sich …

Hurra! Wie freu ich mich!
Nun laßt uns gleich mal sehen,
Wo unsere Schlitten stehen,
Der große und der kleine,
Der meine und der deine!
Mariechen, zieh den Mantel an!
Da draußen gibt es Schlittenbahn.

Heinrich Seidel (1842- 1906)

So schaut’s heute hier aus. Ich wünsche euch auch einen wunderschönen Wintertag   🙂

Ein Geschenk des Himmels

Ach wie ist das wunderbar
Nun ist der kleine Lasse da
Ein Köpfchen hat er,  so niedlich und klein
Und am Rumpf, da hat er rechts und links ein Bein
Auch zwei Ärmchen, mit kleinen Händchen dran
So putzig, ich schaue sie ständig an
Dann zwei blaue Äuglein, die bald punktgenau  seh’n
Und zwei Öhrchen, die zukünftig alles versteh’n
Mein kleiner Lasse, ich weiss nicht, was dir das Leben bringt
Doch ich werde dir helfen, dass dir sehr viel gelingt
Du allerliebstes Wesen, ein wahres Wunder bist du
Ein jeder will dich seh’n, doch du brauchst jetzt deine Ruh‘
Bist müde und erschöpft von der langen Reise
Das zeigst du willensstark, auf herzhaft gähnende Weise
Schaut nur her, dieses Baby, so herzig und klein
Das kann doch nur ein Geschenk des Himmels sein.

© chrinolo

Sehnsucht in Bild und Ton

 

Betörend schöne Bilder zu beschwingenden Klängen
zauberhaftes für Auge und Ohr
Sehnsucht breitet sich in mir aus
„Nehmt mich mit!“ – ich will auch zum Himmel empor:

„Nehmt mich mit! Ich kann nicht höher steigen,
zu den Sternen führt kein Weg empor.
Euch doch sind die seligen Weiten eigen! –
Aber schon verhallte fern ihr Chor.“

Poetische Worte aus eines Dichter’s Mund
lösen nun noch mehr Sehnsucht aus
sie schienen mir schon längst vergessen
doch nun strömen sie aus meiner Seele heraus:

SEHNSUCHT

Einen höchsten Berg hatt‘ ich erstiegen,
weithin blaute uferloser Tag,
große, fremde Vögel sah ich fliegen,
sonnenwärts mit raschem Flügelschlag.

Nehmt mich mit! Ich kann nicht höher steigen,
zu den Sternen führt kein Weg empor.
Euch doch sind die seligen Weiten eigen! –
Aber schon verhallte fern ihr Chor.

Abwärts stieg ich unter Wäldersausen,
Bäche stürzten neben mir zu Tal:
Immer hört ich nur das mächtige Brausen
dieser Schwingen, hört es mir zur Qual.

„Bleibe nur in deiner stillen Hütte,
wo ein kleines Glück dir aufgetischt,
und auf deines Herdes Feuer schütte
neue Kohlen, daß es nicht erlischt.“

Aber immer treibt es mich nach oben,
endlos kuppelt sich das Himmelsdach,
und die Arme sehnsuchtsvoll erhoben,
weint mein Herz den großen Vögeln nach.

Gustav Falke (1853 – 1916)

Herrgott noch mal, was soll das? … oder: Der Denker von A. Rodin

 

Was suchst du ständig in der Vergangenheit
JETZT ist der Augenblick, in dem du noch wählen kannst
Warum lebst du in Erinnerungen und längst vergangenen Momenten
Verschanze dich doch nicht hinter diesen sperrigen Gedankenwänden

Und träum‘ dich nicht dauernd weg, in alte, längst zerbröckelte Welten
Hättest du nur damals!?? Du regst dich heute über die Anderen auf?
Sie danken für dein damals „gemeinnütziges“ Handeln – und lachen!
Doch das Geschehene kannst auch du nicht ungeschehen machen

Lerne endlich: Was geschehen ist, ist geschehen
Sicher, du hast zwar viele Chancen verpasst, doch noch hast du Zeit
Beginn‘ endlich mit dem HEUTE, dieses wird dann dein bestimmendes Werk
Und bedenke: auch damals war nicht alles makellos oder besonders süperb.

Text und Foto © chrinolo