Innere Schönheit ist eine gute Sache. Ein guter Haarschnitt aber auch ;-)

Junge, lass deinen Friseur einen von diesen coolen Haarschnitten schneiden.„, sagte die Ziegenmutter. Sie brauchte für sich und ihr Kleines dringend ein wenig Ruhe. Auch war sie sehr weise und wusste: Friseure sind die besseren Therapeuten – auch für pubertierende kleine Rambos mit Hörnern!

Also machte sich das junge Ziegenböcklein auf den Weg und dachte sich: O.k., besser als zur Schule gehen. Nachdem er beim Friseur angekommen war, meinte dieser:
Man muss die Gelegenheit am Stirnhaar fassen. Dies sagt ein kluges Sprichwort!

Aber ich werde mal nicht zuviel vom Stirnhaar wegnehmen. Es kann zuweilen von einigem Nutzen sein, an den Haaren gezogen zu werden. (Knut Hamsun)

Flott verpasste er dem jungen Ziegenböcklein einen Trendy-Beatles-Schnitt .

Das junge Ziegenböcklein war danach sehr zufrieden mit seiner coolen Frisur und betrachtete sich von allen Seiten im Spiegel. Obwohl, er hatte ganz schön Haare lassen müssen. Aber dann dachte er: „Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast.

Wieder zurück bei seiner Ziegenmutter, zeigte er mit erhobenem Kopf sehr stolz sein gestutztes Bärtlein und erzählte ihr superschlau, was der Friseur ihn gelehrt hatte:

Alles Behaartsein ist tierisch. Die Rasur ist das Abzeichen höherer Zivilisation.
(Arthur Schopenhauer)

Wer hier glaubt, dass ich nicht lachen kann, der irrt!

 

Hier zum Beispiel lache ich durchgehend ab 6:38 bis 10:36 und zwar schallend – jedesmal wenn ich dieses Video sehe (oder anders herum gesagt: wenn ich lachen will, muss ich nur dieses Video anschauen!).

Ich finde ihn so genial, so aussergewöhnlich … man sagt:  die einen lieben ihn und die anderen verstehen ihn eben nicht. Ich gehöre zu den Ersteren.

Wer ihn nicht (gut genug) kennt, sollte sich vielleicht mal mit seiner Person und seinem Talent beschäftigen – hier z.B.:
https://de.wikipedia.org/wiki/Helge_Schneider

Er spielt übrigens auf einer Vielzahl an Instrumenten, wie Saxophon, Vibraphon, Marimbaphon, Akkordeon, Gitarre, Geige, Hawaiigitarre, Blockflöte, Schlagzeug, Trompete, Hammond-Orgel, Cello oder Kontrabass. 2008 wurde Helge Schneider vom Bundesverband Klavier als „Klavierspieler des Jahres“ ausgezeichnet.

So, aber jetzt will ich nochmal lachen, von 6:38 bis 10:36 und danach nochmal seine außerordentliche Musikalität am Klavier bewundern – er ist grossartig und ein echter Könner!

…  ein Kommentar in folgendem Video: „Ich finde es schon interessant zu sehen, wie sie (die Promis) sich äußerlich vor lachen schütteln, innerlich aber vor Neid kochen – weil sie wissen dass Helge sie alle zweistellig schlägt.“

Und ich finde gut, dass er seit Jahrzehnten erfolgreich  „sein Ding“ macht, wobei ihm egal ist, was andere über ihn denken.

 

Heute Z wie zunehmend!

 

… aber dieses z:   

Wer es nicht (mehr) kennt, wird Morgensterns Gedicht nicht anwenden können 😉

 

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Der Mond

Als Gott den lieben Mond erschuf,
gab er ihm folgenden Beruf:
Beim Zu- sowohl wie beim Abnehmen
sich deutschen Lesern zu bequemen,
ein   formierend und ein   –
dass keiner groß zu denken hätt‘.
Befolgend dies ward der Trabant
ein völlig deutscher Gegenstand.

Christian Morgenstern

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Ohne Worte !

 

Fehler sind was für Anfänger.

Könner produzieren Katastrophen!

(keine Ahnung, von wem dieses Zitat stammt, aber ich musste schallend lachen, als ich es heute Morgen hörte 🙂 )

 Ich wünsch euch einen schönen Tag   ❤

laechelsmilie

Auch die Zeit tröpfelt bedächtig vor sich hin …

… immer noch zwei Wochen, bis ich endlich am Wasser bin
Merde ! – ein bisschen Motivation hätte jetzt wirklich  Sinn
selbstverständlich Selbstmotivation!  –  das geht!
und damit ihr seht, dass ich keineswegs vergesslich bin
schreib ich jetzt ein paar ältere Zeilen hin
ich habe sie mal gelesen, es sind nicht meine
so gute Einfälle habe ich keine
doch kenne ich einen, der viel Kluges spricht   
von ihm ist dieses motivierende Gedicht:

– SELBSTMOTIVATION –

als ich heut früh so in den spiegel schaute
und mir dadurch sogleich den tag versaute
da schwor ich mir: so kann´s nicht gehen
den anblick will ich nicht mehr sehen

so ging ich in mich, einmal stündlich
ein paar minuten, das aber gründlich
und kam letztendlich zu dem schluß
daß ich nur wenig ändern muß

die einstellung zum tage zählt
wenn hier das positive fehlt
dann kann der tag nichts gutes bringen
und wird ganz einfach nicht gelingen

ich steh jetzt auf mit frohem brummen
tue fröhlich vor dem spiegel summen
schenke ein lächeln mir und sag
„ich wünsch dir einen schönen tag“

© danny, Juni 1998

… SO, JETZT GEHT ES MIR WIEDER BESSER

Du bist unmöglich !???

 

… bekam ich gerade zu hören. Und: „Andauernd läuft hier dieses Video. Den Song musst du doch schon auswendig kennen!“  „Ja“,  sagte ich, „den Song liebe ich und kenne jedes Wort. Aber deswegen schaue ich doch das Video auch gar nicht an. Es sind seine Oberschenkel! 🙂 Und wenn er in die Knie geht und sich mit seiner Gitarre dann aufschwingt … also das ist einfach nur faszinierend. Der hat sooo tolle Oberschenkel, das ist einfach schön zum Anschauen! Schau doch mal genau hin … übrigens, so stelle ich mir die Oberschenkel von einem Mann vor, den ich noch nicht persönlich gesehen habe, aber ein Foto. Und da sehen die Oberschenkel auch so aus. Jetzt schau halt mal genau hin!“ :

„Nein, das schau ich mir nicht nochmal an. Du bist doch nicht mehr ganz dicht – einfach unmöglich!“,  sagte er.

Na ja, Männer interessieren sich wohl nicht so sehr für männliche Oberschenkel. Aber ich finde es einfach sexy … ähm … bezaubernd meine ich natürlich, wenn er so geschmeidig in die Knie geht und sich dann mit seiner Gitarre aufschwingt – gleich am Anfang im Video (ein Hinweis für diejenigen, denen das entgangen ist)     

Also, mit diesem Eintrag möchte ich nur mal zum Ausdruck bringen, dass ich mich in solchen Angelegenheiten auf gar keinen Fall beirren lasse. Warum sollte ich unmöglich sein, wenn mein Blick für’s Schöne die Oberschenkel von Eddi Vedder miteinschliesst? Dazu stehe ich …  jederzeit!

Jetzt befreie doch dieses Kamel von dem, was nicht ist ! ;-)

Ich halte ihn für einen begnadeten Schriftsteller, denn er schreibt Bücher, die glücklich machen und positiv berühren. Jedenfalls mich! Ich habe es aber auch vielfach von anderen Lesern gehört 🙂

Jorge Bucay, argentinischer Autor, Psychiater und Gestalttherapeut – durch seine humorvollen und philosophischen Ansätze und vor allem durch seine wunderbare Erzählkunst erfahren wir Geschichten, die zum Nachdenken anregen. Seine anspruchsvollen Gleichnisse stellen sinnstiftende Fragen. Und er fragt, ohne belehrende Antworten mit erhobenem Zeigefinger zu geben – jeder kann für sich daraus schöpfen, was für ihn selbst vielleicht momentan zutrifft und was für die persönliche Lebenssituation gerade hilfreich sein könnte. Es sind lehrreiche Weisheiten, die auf diese Weise im besten Fall den eigenen Blickwinkel ändern und oft der Seele den Spiegel vorhalten. Kurzum, es sind Geschichten … die bereichern!

Gerade las ich eine, die mir ein besonders breites Lächeln ins Gesicht zauberte 🙂 :

Die Geschichte vom Kamel

„Als die Nacht über die Wüste einbricht, hält die Karawane an. Der kleine Junge, der sich um die Kamele kümmert, kommt zum Karawanenführer und sagt: „Es gibt da ein Problem, wir haben zwanzig Kamele, aber nur neunzehn Seile, was sollen wir tun?“
Der Führer antwortet: „Schau, Kamele sind ziemlich einfältig, hast du alle Kamele festgebunden, dann tust du beim letzten Kamel nur so, als würdest du es anbinden. Es wird glauben, du hättest es angebunden, und ganz ruhig bleiben.“ Etwas misstrauisch geht der Junge zum Kamel und tut, als binde er es fest, und tatsächlich bleibt das Kamel ruhig stehen, als wäre es angebunden.
Am nächsten Morgen nach dem Aufstehen zählt der Kamelhüter die Tiere. Es sind zwanzig.
Die Händler beladen sie und die Karawane zieht weiter. In einer langen Reihe trotten die Kamele in Richtung Stadt. Alle, bis auf eines, das wie angewurzelt auf der Stelle stehen bleibt.
„Chef, eins der Kamele folgt der Karawane nicht.“
„Ist es das Kamel, das du gestern nicht festgebunden hast, weil kein Seil mehr da war?“
„Ja genau, woher wissen sie das?“
„Spielt keine Rolle. Geh hin und tu so, als würdest du’s losbinden, sonst glaubt es, es sei noch angebunden, und solange es das glaubt, wird es sich niemals in Bewegung setzen.“

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