Hey ihr Lieben, habt ihr auch schon einmal das Gefühl gehabt, dass das Universum uns manchmal kleine Zeichen schickt? Gestern habe ich meinen Blogbeitrag zum Thema „Herbstanfang“ veröffentlicht, und heute erhielt ich per E-Mail ein wunderschönes Gedicht, das genau dieses Thema aufgreift, sogar den gleichen Titel hat. Ist das nicht faszinierend? Für mich ist es ein klarer Hinweis darauf, dass gewisse Dinge im Leben einfach zusammenpassen.
Das Gedicht, das ich erhalten habe, hat mich tief berührt und ich spüre die Dringlichkeit, es mit euch zu teilen. Die Worte fangen die Stimmung des Herbstes perfekt ein und lassen mich in Gedanken versinken. Es ist erstaunlich, wie Worte uns so tief berühren können.
Ich bin dankbar für diese unerwartete Gabe und möchte sie gerne mit euch teilen.
Hier also das Gedicht zum Herbstanfang. Lasst uns gemeinsam die Schönheit der Worte feiern und den Herbst willkommen heißen.

Herbstanfang
Ich habe schon darauf gewartet…
…auf diese Zeit
Morgens ist es nicht mehr so hell…
…erst später
Und warm ist es…
…auch nicht mehr
Regen wechselt sich…
…mit grauen Tagen ab…
…oder auch mit dem Nebel
Die Natur…
…schmückt sich das Grün ab…
…und legt sich dafür neue Farben an
Hier ist sie wenigstens nicht angekommen…
…die triste Monotonie…
…und Langeweile…
…aus den Straßen…
…in den Städten
Wir nehmen das nur nicht mehr wahr…
…wenn wir so in uns gekehrt unserer Wege gehen
Und wenn am Abend…
…der schon früh beginnt…
…der Nebel sich erhebt…
…und durch die Straßen zieht
Können wir uns…
…in ihm verstecken
Genau auf ihn habe ich gewartet…
…und tauch ein mit Dir
Wege erkennt man nur schwer…
…aber wir wissen unsere
Stimmen und Wortfetzen…
…erreichen uns nur kurz
Es ist wie in einem anderen – Universum…
…und doch…
…hier.
Gedicht © Jürgen D. Noack

Gemälde © chrinolo
