Eingebettet

Meine Fotos, die ich im Schloss Favorite und im Schlosspark bei meinen „Entdeckungen“ gemacht habe, könnt ihr nun hier entdecken Ich habe sie in eine Kizoa-Designvorlage eingebettet. Früher habe ich meine Dia-Shows auf Kizoa erstellt und heute kann ich dort auch Filme bearbeiten, erstellen und auf youtube hochladen ect.  Das habe ich mal getestet und das ist dabei herausgekommen.

Klickt einfach mal an:

http://www.kizoa.de/Movie-Maker/d68059884kP254377864o2l1/schloss-favorite-rastatt

 

 

War das jetzt wirklich die Macht meiner Gedanken? *kopfkratz*

 

Darüber denke ich nun sehr nach, denn wenn ich mir etwas gewünscht habe und plötzlich ist es da, dann macht mich das schon ein bissle stutzig.

Also, folgendes Ereignis ist passiert: kürzlich betrachtete ich mir ziemlich lange bei Nadia ein tolles Gemälde – hier:  https://nadiapittura.com/2016/09/18/goldfinch-stieglitz/

Und ich dachte: „Ist das ein wundervoller Vogel, so was von farbenprächtig! Oh, der ist sooo schön, den würde ich gerne mal real in der Natur sehen.“  Ein Goldfinch oder auch Stieglitz genannt – der war mir gänzlich unbekannt. Nun, ich bin ja auch höchst selten in Niederbayern, wo sie in Scharen herumflattern.

Jedenfalls habe ich mich sehr gefreut, dass Nadia ihn gemalt hat und ich das Gemälde anschauen konnte. 🙂

So, und dann gestern geschah es – nein, nicht in Niederbayern, sondern hier im Nordschwarzwald, in meinem Garten, direkt vor meinem Fenster.

Bestimmt haben ihn meine Gedanken erreicht und ihn dann von Niederbayern zu mir hierher geleitet, weil ich mir so gewünscht hatte, ihn zu sehen – puuuhh, das war jetzt aber ein langer Satz. 🙂

Ist er nicht wunderschön? Er kann mit dem Kopf nach unten fressen und er liebt Sonnenblumenkerne!

 

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Ich habe zwischenzeitlich viel über ihn gelesen. Auch, woher er seine prächtigen Farben hat:

„Als Gott allen Vögeln ihre Farben gab, blieb der Stieglitz bescheiden in der hintersten Ecke sitzen. Schließlich kam er als Letzter zu Gott, der keine Farbe mehr hatte. Da suchte Gott aus jedem Topf noch einen kleinen Tupfer: So kamen der rote Schnabelgrund, der schwarze Scheitel, die schwarzen Flügel und der Schwanz zustande, die gelbe Binde über den Flügeln, die weißen Tupfen an Kopf, Flügeln und Schwanz, der lichtbraune Rücken und die gelbweiße Unterseite.“   (Wiki)

Und weil dieser Vogel so wunderschön ist und auch noch sehr stimmungsvoll singen kann, hat ihm sogar Antonio Vivaldi  sein Konzert «Il Cardellino» (der Stieglitz) gewidmet. „Darin lässt er die Solo-Flöte virtuos den ausserordentlich variablen Gesang des Stieglitzes imitieren. Neben rasch wiederholten Tönen und Trillern sind aufsteigende kurze Elemente «stigelit» oder «düdit » typisch, die dem Stieglitz seinen Namen eingebracht haben. Diese Elemente sind vor allem im dritten Satz des Konzerts gut zu hören.“  (Wiki)

Hier, hört mal …  sooo schön! 🙂

Danke, liebe Nadia, dass ich durch dich mit dem Stieglitz bekannt geworden bin   🙂

Und dann noch was Seltsames …

 

… nachdem ich gerade eine Katastrophe aufgeschrieben habe (im vorherigen Eintrag).

Ich schaue auf den Hermann Hesse-Newsletter, der gerade per Mail einging und lese:

„Das Aufschreiben zwingt einen, Erlebtes sehr genau anzuschauen,
und meistens wird es damit verständlich.“
Aus einem Brief Hesses an Rudolf Bach 1950
Hmmm … ich habe es nochmal sehr genau angeschaut, aber glaubt jetzt bloss nicht, ich hätte verstanden, warum ich die Glaskanne neben die Kaffeemaschine gestellt habe!
So, jetzts reicht’s, das Ganze geht mir nämlich jetzt ziemlich nach …

Im Nachgang zu meinem Eintrag von heute Morgen :-)

Als ich das Zitat hörte, musste ich schallend lachen, weil ich sofort die letzte von mir produzierte Katastrophe vor Augen hatte … ja, liebe Jeannette, diese ging auch mit einem „bam,bum“ einher. Und das spielte sich so ab:

Bei mir im Büro gibt es sozusagen ein ungeschriebenes Gesetz: wer zuerst kommt, kocht Kaffee!

Das heisst, die Kaffeemaschine kocht ihn. Also Wasser und Kaffepulver rein und schon bald kann der Ansturm mit der Kaffeetasse beginnen …  vorausgesetzt, der Startknopf wurde gedrückt! Nun ja, bestimmt hat der eine oder andere Kaffeekochbeauftragte von euch das auch schon mal vergessen – so ein kleiner Fehler kann passieren …  Fehleranfängerpech!

Mir aber passieren da ganz andere Fehler, denn ich gehöre zu den Könnern! Ich füllte also Kaffepulver in den Filter, goss Wasser in den Wassertank und drückte den Starterknopf. Dann lief ich durch die Etage und öffnete in den Büros alle Fenster – auch das ist die Aufgabe der Ersten, die morgens kommt. Anschliessend begab ich mich dann wie gewöhnlich an meinen Arbeitsplatz und fuhr meinen Computer hoch.

Ich hörte nebenbei das Öffnen der Eingangstür und dachte: „Oh, Angelika ist schon da!“  … und dann vernahm ich einen Schrei, der mir bald das Blut in den Adern stocken liess:  „CHRISTEEEEL!!!“ . Ich rannte in den Flur und ….  also da sah ich, dass der Kaffee meiner Kollegin im Flur entgegenlief. Er rann vom Regal herunter, auf der die Kaffeemaschine steht. Normalerweise hätte er in die Glaskanne rinnen sollen, die ich vergessen hatte, der Maschine wieder beizustellen, nachdem ich in ihr Wasser geholt hatte – seltsamerweise aber stand sie stattdessen neben der Maschine.

Und dann schrie meine Kollegin noch: „Da rauchts!!!“

Das kam aber nur daher, dass die Kaffeemaschine mit einer Verlängerung angeschlossen war, die ebenfalls auf dem Regal lag. Der Kaffee machte keinen Umweg um die Steckerdose, sondern nahm Kontakt mit ihr auf. Logisch, in diesem Fall führt das meistens zu einem Kurzschluss … und es zischt und sprotzelt!

Ich sagte zu meiner Kollegin, die im ausgelaufenen Kaffee herumtippelte: “ Sorry, da lag ein Funktionsfehler vor.“  „Ja, bei dir!“, zeterte sie ungehalten zurück, „wahrscheinlich hast du dein Hirn zuhause gelassen!“  „Nein!“, sagte ich, das ist ein Funktionsfehler in der Maschine, denn wenn man die Glaskanne entfernt, darf kein Kaffee mehr laufen!“

Inzwischen waren auch meine anderen Kolleginnen eingetrudelt und Putzlappen wurden verteilt. Aber das Schlimmste folgte dann erst noch. Die Kaffeemaschine machte keinen Mucks mehr und im ganzen Stockwerk fehlte der Strom, sodass ein Elektriker bestellt werden musste. Das lag einzig und allein an der undichten Steckerdose der defekten Verlängerung., da konnte man mir nun wirklich keinen Vorwurf machen.

Währen der Elektriker dann wieder für Strom sorgte, legten wir alle ein paar Euro zusammen und besorgten eine neue Kaffeemaschine. Wenn man aus dieser die Glaskanne entfernt, hört sie sofort auf, Kaffee zu produzieren.
Das ist halt eine ganz andere Qualität und mit diesem Spitzenprodukt darf ich auch weiterhin morgens Kaffee aufsetzen. 🙂 🙂 🙂

So, jetzt wisst ihr, warum ich lachen musste, als ich hörte:

Fehler sind was für Anfänger.

Könner produzieren Katastrophen!

Ohne Worte !

 

Fehler sind was für Anfänger.

Könner produzieren Katastrophen!

(keine Ahnung, von wem dieses Zitat stammt, aber ich musste schallend lachen, als ich es heute Morgen hörte 🙂 )

 Ich wünsch euch einen schönen Tag   ❤

laechelsmilie

Warum schreibe ich eigentlich?

Sie hatte auch noch eine andere Seite, die nur wenige kennen: sie schrieb auch Geschichten und Gedichte!

Ich spreche von der von mir sehr verehrten Managementtrainerin und Sachbuchautorin Vera F. Birkenbihl. Sie galt als einzige bekannte Frau unter den Motivationstrainern. Leider starb sie viel zu früh. Von ihr habe ich während meiner Berufszeit sehr viel gelernt und auch umgesetzt. Nur wenige Worte von ihr genügten mir oft, um wieder die Motivation zu erhalten, die ich bei Problemstellungen brauchte. Sie hatte die grosse Gabe, Wissen zu vermitteln, das viele Menschen gerne aufnahmen und damit ihr Leben oft erfolgreich fortsetzten.

Dass sie auch Geschichten und Gedichte schrieb, entdeckte ich erst viel später und hatte das grosse Glück, ihr Buch noch erwerben zu können – zwischenzeitlich ist es eine begehrte Rarität.

In Ihrem Buch ging es ihr u.a. um die Frage:“Warum schreibe ich eigentlich?“

So mancher Schreiberling stellt sich wohl hin und wieder diese Frage.

Das hier sind einige ihrer Worte dazu (ein Tagebucheintrag aus ihrem Buch):

„Ich muss noch mehr schreiben. Es ist zwanghaft – genau das ist es. Manchmal beunruhigt es mich geradezu, dass ich so viel schreiben muss. Es ist nicht so, dass ich GIDE oder JOYCE oder eine andere wichtige Person wäre. Ich denke nur ständig daran, dass ich etwas zu sagen habe. Man sagt mir, dass meine Sachen gut wären, nur wollten sie es nicht kaufen, weil es sich nicht verkaufen liesse und nicht viel Geld bringen würde. Das ist alles, woran gedacht wird: Geld. Das macht mich manchmal richtig krank. [….]

Manchmal fühle ich mich wie van Gogh. Seine Farben waren zu leuchtend für seine Zeit. Deshalb brachte er sich schliesslich um. Es hiess, er sei schizophren. Vielleicht musste er in dieser Welt verrückt sein. Er schuf wunderbare Kunst, die abgelehnt wurde. Heute scheint man etwas erwachsener geworden zu sein. Heute kann man seine Bilder anschauen, ohne zu erblinden. Wird man jemals meine Worte lesen können, ohne mir zu sagen, dass ich aufhören soll?

Natürlich könnte ich einfach aufhören. Ich könnte etwas anderes machen. Warum wählte ich überhaupt das Schreiben? Nun, ich wählte es nicht wirklich, es wählte mich. Ich habe immer geschrieben, schon als Kind. Nur damals wurde mir gesagt, dass ich Talent hätte. Du musst es sich entfalten lassen. Nachdem ich es getan habe, wird mir gesagt: Warum schreiben Sie nicht mehr Mystery-Geschichten. Oder Science-Fiction? Schön und sicher, für sie. [….]

Trotz alledem muss ich weiterschreiben. Es ist eine Besessenheit. Ich frage mich, ob ich verrückt werde. Vielleicht gibt es wirklich eine wundervolle Welt da draussen. Vielleicht liegt es nur an mir, dass etwas nicht stimmt. Vielleicht gibt es wirklich keine Gewalt, keinen Hass, keine Grausamkeit und keine Heuchelei da draussen. Vielleicht bringen wir diesen Planeten nicht um. Wie kann ich das wissen? Die meisten können nicht sehen, was ich ihnen zeigen möchte. Die meisten sind normal. Ich bin es eindeutig nicht. Ich glaube, das ist das Ei des Kolumbus.

Es gibt natürlich keinen Weg, das herauszufinden. Vielleicht bin ich ziemlich verrückt? Dennoch berichte ich nur das, was ich sehe. Wie van Gogh.
Ich habe mich prostituiert. Ich habe ihnen ihre Mystery-Geschichten gegeben. Gestern abgeliefert. Sie bezahlten sofort. Jetzt kann ich wieder essen. Und meine Miete bezahlen. Und weiterschreiben.

Ich frage mich, ob irgend jemand etwas bei diesem Geschäft gewonnen hat. Auf der anderen Seite, warum soll ich mich das fragen? Was macht das für einen Unterschied?Ich werde nie ein neuer GIDE oder JOYCE oder DOSTOYEVSKY sein. Also, warum sollte ich weitermachen?

Weil ich muss. Es gibt keinen anderen Grund. Auch ich bin Prometheus.

(Vera F. Birkenbihl aus ihrem Buch: „Geschichten und Gedichte“)

Ich las gerade bei Katrin einen Eintrag, der an diese grossartige und starke Frau erinnert:

Anti-Alzheimer : Denkfit im Alter

Was ist ein Kunstwerk?

Hier möchte ich euch zeigen, was für mich ein Kunstwerk ist.

Es ist etwas, das eine sehr grosse Ausstrahlung auf mich hat. Kunst, weil ich viel in diesem Werk sehe und empfinde. Etwas, das mich zutiefst beeindruckt und meinen Blick fesselt – mich in seinem Bann hält.

Gerade habe ich solch ein Kunstwerk entdeckt und hier ist es zu finden:

https://kunstschaffende.wordpress.com/2016/09/17/schau-dir-alex-diehl-weitergehen-studiosession-auf-youtube-an/

Ich weiss, Kunst bzw.  Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Meinen Augen saugen dieses Kunstwerk förmlich auf und leiten es weiter in meine Gedanken und in meine Seele. DAS ist Kunst für mich und diese liebe ich. Danke Babsi, du hast etwas Wunderschönes geschaffen, das mir persönlich viel vermittelt 🙂 ❤

Der Song dazu gefällt mir auch … aber DEIN Kunstwerk ist das ganz Besondere, das mich gerade sehr berührt.

Ich weiss, ich bin oft viel zu emotional, aber ich stehe dazu. Wenn ich begeistert bin, dann löst das eben diese Gefühle in mir aus … ich bitte um Nachsicht!

Vielleicht kann hier aber jemand meine Begeisterung nachvollziehen und meine Empfindungen teilen – für denjenigen schrieb ich das hier 🙂

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