Menschen tun es, Katzen tun es … ;-)

 

„Katzen sind schlau, aber das er auch schon Filme sehen kann, wusste ich noch nicht. Man lernt nie aus.“, schrieb „eingansstarkesteamblog“ zu meinem vorhergehenden Eintrag „Das lange Warten“.

Also mein schlauer Max kann das und tut es auch – mit Vorliebe sieht er sich Tierfilme an 🙂

Ich sage ihm dabei immer, er soll sich nicht so nah vor’s Gerät setzen, weil das den Augen schadet, aber wie immer ist mein fürsorglicher Rat in den Wind gepfiffen – er weiss ja alles besser! (typisch – er ist männlich 😉  ).

Na ja, heute sitzt er nicht mehr so nahe dran, denn die Fotos sind von 2010. Inzwischen hat unser TV-Gerät einen wesentlich grösseren Bildschirm, aber seine Vorliebe für Tierfilme besteht immer noch – u.a. gefallen ihm auch Stieglitze auf dem PC-Bildschirm 🙂

 

Das lange Warten …

 

Max wartet mal wieder auf die Stieglitze. Ich sagte ihm, dass es noch zu früh ist, dass sie erst September/Oktober kommen, wenn die Sonnenblumenkerne reif sind. Er glaubte mir nicht (typisch – er ist männlich!) und blieb stur sitzen.

Na ja, damit er sich hier nicht den Hintern platt sitzt und umsonst wartet, habe ich meinen Eintrag vom letzten Jahr herausgesucht und das Filmchen dort geöffnet. Ich habe ihn auf den Arm genommen und mit ihm die Stieglitze angeschaut. Natürlich habe ich auch das Datum erwähnt und sagte: „Siehst du, das war im Oktober!“

Das hat ihn offensichtlich überzeugt. Nun isser wieder raus in den Garten und schaut nach Mäusen – die gibt’s das ganze Jahr 😉

https://seelenglimmern.com/2016/10/02/er-ist-wieder-da/

„Lediglich dem Menschen ist ein anderes Los bestimmt“ – erste Eindrücke vom Buch …

 

Tschingis Aitmatow – er ist kein Autor für amüsante Stunden, aber sein Schreibstil, seine Worte … sie sind so berührend wie diejenigen der ganz grossen Schriftsteller. Er schildert die endlosen Weiten der Savanne, deren Pflanzen- und Tierwelt, so ergreifend bildhaft, dass dies eine unglaubliche Faszination in mir auslöst.
Und dann das Leben der Wölfe, das „Verhältnis“ der Wölfin Akbara zu ihrem Wolf und ihren Welpen …. einfach bewunderungswürdig!
Vielleicht sagt ein kleiner Textauszug, was ich meine – Worte, so tiefsinnig und gedankenanregend. So aufregend, dass ich mich kaum von der Lektüre lösen kann. Dieses: „Und wie geht’s nun weiter?“ hat mich total vereinnahmt.

Die Szene: Die Wölfin Akbara liegt in der glühenden Sommerhitze träge mit ihrem Wolf auf einer Anhöhe. Ihre drei Welpen springen munter umher und erforschen ihre Umwelt. Eine grosse Herde Saigas (Antilopen) streift auf der Suche nach einer Wassertränke an ihnen vorbei:

„Im Blick Akbaras schimmerte ein Wissen durch – lass die Saigas jetzt nur davonziehen, es kommt der festgesetzte Tag, alles, was in der Savanne war, wird in der Savanne bleiben. Die Wolfsjungen hatten sich inzwischen darangemacht, den Vater zu belästigen, sie versuchten, den mürrischen Taschtschajnar aufzuscheuchen.
Akbara aber stellte sich plötzlich den Anfang des Winters vor, sah die grosse Halbwüste ganz in Weiss vor sich, jenen schönen Tag, da zur Morgendämmerung Neuschnee auf der Erde liegt, einen Tag oder einen halben Tag lang liegen bleibt, jene Stunde aber wird den Wölfen das Signal geben für die grosse Jagd. Und von dem Tag an wird die Jagd auf die Saigas die Hauptsache in ihrem Leben sein. Und dieser Tag wird anbrechen! Nebelschwaden in den Niederungen, frostiger Raureif auf dem traurigen weissen Tschij, auf den umgeknickten buschigen Tamarisken und diesige Sonne über der Savanne – die Wölfin stellte sich den Tag so deutlich vor, dass sie unwillkürlich erbebte, als wäre das alles bereits so, als hätte sie unverhofft die frostige Luft eingeatmet und würde bereits auf den federnden Pfotenpolstern geschlossen zu Blütensternbildern, dahintappen, auf verharschtem Schnee, und vollkommen deutlich konnte sie ihre stattlich ausgewachsenen Mutterspuren lesen und alle Spuren der Wolfsjungen. Bereits erwachsen wären sie dann, stünden fest auf den Beinen und zeigten schon ihre Neigungen, ihre Spuren würde sie selbst lesen und wiederum all das erkennen, gleich daneben den Abdruck der stärksten Pfoten – mächtige Blütenstände mit Krallen wie Schnäbeln, die aus Nestern herausragten, das wären die Pfoten Taschtschajnars, tiefer und kräftiger in den Schnee eingedrückt als all die anderen, weil er gesund ist und schwergewichtig an der Wamme, er ist die Kraft und das blitzschnelle Messer an den Kehlen der Antilopen, und jede eingeholte Saiga wird den weissen Schnee der Savanne schlagartig mit purpurrotem Blut tränken, wie ein Vogel – im Schwingen der heissen roten Flügel, um des einen Zweckes willen, damit anderes Blut lebe, verborgen in ihren grauen Fellen, denn ihr Blut lebte auf Kosten eines anderen Blutes; so war es vom Ursprung aller Anfänge vorgegeben, ein anderes Mittel gab es nicht, und da war niemand Richter, wie es auch weder Schuldlose noch Schuldige gab, Schuld hatte nur der, der das eine Blut schuf für das andere. (Lediglich dem Menschen ist ein anderes Los bestimmt, er beschafft sich sein Brot durch Arbeit, und durch Arbeit züchtet er sich Fleisch – er erschafft die Natur für sich selbst.)“
(Textauszug aus „Der Richtplatz“ von Tschingis Aitmatow)

Am Anfang des Romans schreibt er zunächst über die heile Welt der kasachischen Steppe und u.a. diese Worte: „ihnen (den Tieren) war noch weniger das Wissen eingegeben, dass alles, was in der menschlichen Gesellschaft gewöhnlich geworden ist, in sich die Quelle des Guten wie des Bösen … verbirgt. Und dass es ganz von den Menschen abhängt, wohin sie diese Kraft lenken.“ …  ein Kapitel, welches Emotionen anwachsen lässt!

 

Leben ist nicht genug

 

„Leben ist nicht genug,“ sagte der Schmetterling…
„Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu…“

Hans Christian Andersen

Stimmt, hier ist noch die kleine Blume 🙂

…  und noch ein paar, damit es ein reiches Leben ist:

 

Oh, ich erinnere mich noch ganz genau, wie sich die Leichtigkeit eines Schmetterlings anfühlt … an den Tanz 🙂 Ja, auch ich hatte einmal kleine Flügel und tanzte mit den Schmetterlingen. Das ist lange her – jedenfalls war es vor „Accept“ und ihrem „Mistreated“. Wir hatten es im Kindergarten geübt und vorgeführt, als ich in den Ernst des Lebens … ähm … in die Erste Klasse kam. Und genau so sah es aus:

So, und weil das pädagogisch wertvoll und auch heute noch „IN“ ist, werde ich ein Paar kleine Flügelchen basteln – die sollen in drei Jahren, wenn mein Enkelchen soweit ist, fertig sein! Und das Lied muss ich wieder einüben – darum habe ich das Video als Lehrmaterial eingestellt.
Ach mein süsses Enkelchen, sie freut sich schon heute unglaublich, wenn ich etwas mit ihr einübe – derzeit üben wir, wie man Zuneigung zeigt (für eine zukünftige Frau bedeutet diese Fertigkeit echten GEWINN 😉  ).
Ich finde, sie lernt schnell und macht das schon ganz gut 🙂

 

Kinder, Kinder …

 

Ich liebe sie alle … meine Kinder 🙂

Zucchinikinder …

 

Kohlrabi-Kinder …

 

Blumenkinder …

 

… und mein Katzenkind 😉

Na, was sagt ihr? Ist das ein Kindersegen? Und alle Kinder sind einzigartig in ihrem Dasein. Und jedes will beachtet und geliebt werden – was kein Problem darstellt, wenn man kinderlieb ist 🙂

Auch in Mexiko gibt es sie wieder …

 

Ihr einziger natürlicher Feind ist der MENSCH ! In der Natur war der Mexikanische Grauwolf schon ausgestorben. Aber jetzt hat sich das glücklicherweise geändert. 🙂

Seit 2014, nachdem ein Wolfspaar in der Sierra Madre Occidental ausgewildert wurde, vermehren sie sich wieder.

Hier wurde darüber berichtet – mit einem Video, auf dem ich sie zum ersten Mal sah: https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/video131573474/Die-wilden-Grauwoelfe-sind-zurueck-in-Mexiko.html

Sie sind kleiner als unsere Grauwölfe und mit ihrer kurzen, dicken Schnauze so richtig knuffig 🙂  . Die Farbe des Fells ist eine Kombination aus braun, grau, rost- und ockerfarben. Schwanz-, Fuß- und Ohrenspitzen sind meistens schwarz. Er hat lange Beine und einen schlanken Körper. Ich finde ihn wunderschön!

Wer mehr über ihn wissen möchte, hier:  https://de.wikipedia.org/wiki/Mexikanischer_Wolf

Ich habe einen gemalt … meinen eigenen El lobo   🙂