Dieser „Kommentator“ sollte sich in Grund und Boden schämen. Pfui Teufel!

Ein Leserkommentar, dem ich nur zustimmen kann! Und auch diesem hier: „Ein einfach nur beschämender und dummer Kommentar.“

Markus Pöhlking, diese „Krone der Schöpfung“ schreibt doch tatsächlich:

„Natürlich, der Wolf war früher mal Bestandteil des hiesigen Ökosystems. Das leidet bekanntermaßen erheblich unter dem Rückgang der Artenvielfalt. Für deren Stabilisierung bräuchte es dringend Maßnahmen. Aber keinen Wolf. Denn mal ehrlich: Hat ihn in den Jahrhunderten seiner Abwesenheit eigentlich jemand vermisst?“
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/980728/wer-hat-den-wolf-eigentlich-vermisst-1#comments-jump-to

Unglaublich, was dieser Volontär Markus Pöhlking hier von sich gibt! Wer ist eigentlich dieser Markus Pöhlking, frage ich mich, oder anders herum, wer glaubt er eigentlich zu sein?

Erstmals gelesen habe ich über ihn hier, in diesem Artikel: „Dilettanten-Dämmerung, oder „ein Ungebildeter glaubt, was ihm passt.“
http://wolfsmonitor.de/?p=11362

Dabei ist es heute so einfach, sich zu bilden. Zum Beispiel im Gespräch mit „echten“ Wolfsexperten/innen – für „echt gute“ Journalisten dürfte dies keine Schwierigkeit darstellen, nicht wahr, Herr Pöhlking!

Oder einfach mal ein Lehrfilmchen auf Youtube anschauen? Das wäre doch schon mal ein guter Einstieg!

Was dieser Mensch, dieser Herr Pöhlking, da von sich gegeben hat, finde ich einfach zum Kotzen!!!

So, das musste jetzt sein – auch ich habe das Recht, mich auszukotzen, wenn ich mit derart „geistigen Ergüssen“ konfrontiert werde!

 

Manche Wünsche gehen nicht in Erfüllung …

 

… aber davon träumen darf man. Der Traum bleibt dabei nur ein Traum, aber die Gefühle sind real. Langsam fühlt man sich ein und plötzlich glaubt man, ihren Atem wahrzunehmen und die wohlige Wärme ihres Fells zu spüren … ihr dichtes kuscheliges Fell. Erträumte Glücksmomente können auch zauberhaft sein.

 

 

Wölfe am Morgen

 

Wir können von den Wölfen lernen! Und manche Menschen wollen das sogar.
Nun, ich will es auch! Ich las gerade das neueste Buch von Elli Radinger: „Die Weisheit der Wölfe“.

Und heute am frühen Morgen dachte ich an das, was ich gelesen hatte – über Wölfe und was sie am Morgen tun, wenn sie aufwachen 🙂

Ich dachte darüber nach, wie das in vielen unserer „Familien“ am Morgen so abläuft – diese reine Lebensfreude!? Liebevolle Begrüssung mit Küssen und stürmischer Lebensfreude?  😉

Weiter schreibt Elli Radinger über die

Ich denke, es ist ein wirklich grosses Glück, so etwas mit eigenen Augen beobachten zu können – beneidenswert, diese Elli Radinger! Aber wie schön, dass sie uns darüber berichtet. Für mich ist Elli Radinger’s Buch wieder pure Faszination.


Foto: © chrinolo

 

Dieser Blick, der bernsteinfarbene …

 

…  „Er sah mich an – mit diesem „anderen“ Blick, dem freundlichen und aufmerksamen, dem bernsteinfarbenen.“  – diese Worte schrieb ich vor zwei Jahren.

https://seelenglimmern.com/2015/07/18/gluecklich-unter-woelfen/

Es waren nicht nur glückliche Momente, sondern viele glückliche Stunden, die sie mir geschenkt haben. Und nun bin ich sehr traurig, bis in die Tiefe meiner Seele. Ich fühlte nur noch Schmerz in meinem Herzen, als ich diese Nachricht las:

http://www.hessenschau.de/panorama/polarwoelfe-ayla-und-scott-im-hanauer-wildpark-sind-todkrank,woelfe-krank-100.html

Letztes Jahr, in der Silvesternacht, musste schon Khan eingeschläfert werden. Er hatte einen Tumor und sehr grosse Schmerzen.

https://www.op-online.de/region/hanau/wildpark-klein-auheim-trauert-polarwolf-khan-bruder-scott-ayla-musste-eingeschlaefert-werden-6007287.html

Und nun soll bald dieser ergreifende, tiefgründige, bernsteinfarbene Blick der beiden anderen Polarwölfen auch erlöschen.

Ich weiss, dass der Tod zum Leben gehört und trotzdem bin ich im Moment tieftraurig und untröstlich … „Es waren viele glückliche Momente, die ich bei ihnen erlebt habe – und die Stunden vergingen wie im Flug. Ich habe ihnen zugeschaut, sie „studiert“ und mit ihnen geredet.“ schrieb ich damals.

Bilder, die sich tief in mir eingeprägt haben, ziehen an mir vorüber und mir wird unerbittlich bewusst, dass ich diesen drei wundervollen Wesen, deren Anblick mich so glücklich gemacht hat, in dieser Welt nicht mehr begegnen werde … da hilft alles Weinen nicht. Und trotzdem weine ich, wenn ich sie in meinen Videos sehe …

Der Wolf vermittelt uns „den Geist des intuitiven Wissens: ein Geist, der mit einer Freiheit ohnegleichen der Existenz und der Welt die Stirn bietet.“ schrieb Hélène Grimaud in ihrer „Wolfsonate“.

Ich denke auch an den unermesslichen Abschieds-Schmerz, den Frau Dr. Marion Ebel, die „Wolfsmutter“, derzeit erleidet. Die drei Wölfe kamen im Alter von 10 Tagen zu ihr und sie fütterte sie 30 Tage lang mit der Milchflasche, lebte mit ihnen in einem Bauwagen auf dem Gelände des Geheges. Im Laufe der Jahre baute sie eine ganz besondere, vertrauensvolle Beziehung zu ihnen auf …  Trost spendet ihr nun lediglich der Gedanke, dass es mit anderen, jüngeren Polarwölfen weitergeht.

Natürlich, das Leben geht weiter …

Herbstbegegnung

 

Zuerst dachte ich, der kann doch nicht so bescheuert sein und sich gerade vor dieses Schild stellen? So kommt der doch nie zu seinen alten Brötchen. Dann überlegte ich nochmal scharf und kam zu dem Schluss: das macht der absichtlich, weil er auf Diät ist und jegliche Versuchung unterbinden will !!! Als ich ihn mir dann aber genauer angeschaut habe, fiel mir auf, dass er doch kaum Übergewicht hat … der lebt in der Natur und hat den ganzen Tag Bewegung.

Hmmm … warum also tut er das?

Natürlich … endlich setzte bei mir die Erleuchtung ein! Der Kerl will mich testen! Er prüft, ob ich die Anweisung auf dem Schild befolge oder ob man dieses für einen Haufen Geld hier für die Katz aufgestellt hat. Ja klar, das ist ein Spiooooon! Unglaublich, wie hinterlistig wir heutzutage überwacht werden und welcher Mittel man sich da bedient. Logisch, eine Gesichtserkennungs-Kamera würde hier sofort auffallen und jeder würde sie gleich entdecken – man kennt ja inzwischen dieses Prozedere der Überwachung. Aber einen Schwan als Spion einzusetzen, also damit rechnet doch nun wirklich keiner … auch ich nicht! Ganz schön gerissen, aber da fall ich nicht drauf rein!

O.k., ich beachtete ihn nicht weiter und konzentrierte mich auf den Herbst. Schliesslich war ich ja seinetwegen hier unterwegs. Neben wunderschönen warmen Herbstfarben entdeckte ich einen wirklich geschichtsträchtigen Baum. Ja, er wurde mit vielen Geschichten beladen und obwohl man so viel auf ihm abgeladen hat, steht er noch fest an seinem Platz.


Und hier nun noch ein paar Herbstimpressionen, die mich in einen gewissen Zauber hüllten – zum Vergrössern bitte anklicken. Ach ja, auf Foto Nr.10 seht ihr echte Bergsteigertauben 😉 :