September Morn´

Total entspannt saß er da drüben, ich saß auf der anderen Seite des Murgufers. Wir hingen wohl beide unseren Gedanken nach. Wie damals … ich glaube, es war 2013 an einem goldenen September-Morgen. Ich blickte immer wieder zu ihm hinüber, aber er hatte sich standhaft von mir abgewandt. So blieb mir eben nichts anderes übrig, als mich anderem Schönen zuzuwenden.

Einige Gedanken flossen in meinem Kopf vorüber, wie die quirligen Wellen im kleinen Fluss. Andere verhielten sich wie die Häuser und die Fahnen am Mast, die sich illusorisch im Wasser bewegten, obwohl sie ja ihren festen, unverrückbaren Standpunkt hatten. Im Wasser hingegen stand alles Kopf. Fasziniert beobachtete ich das rege Geschehen, die wechselnden, aufleuchtenden Farbenspiele, die verführerischen Verformungen der Realität … es war zum Träumen schön.

Und wie damals – ich erinnere mich sehr genau – schwammen Enten, eingehüllt in bezaubernden Sonnenlichtzauber, vorüber und schenkten mir silbern aufblitzende, sehr berührende Augenblicke.

„September Morn´ “ kam mir dabei in den Sinn – dieser schöne Songtext :

„Stay for just a while
Stay and let me look at you ….

Stay with me a while
I only wanna talk to you …

And look how far we’ve come
So far from where we used to be
But not so far that we’ve forgotten
How it was before … “

Am Schwanensee

Wer seinen Blick auf Schönes lenkt,
wird durch die Aussicht reich beschenkt.

© Wolfgang Lörzer

Das wurde ich am Wochenende, als ich mich ausgiebig ganz nahe bei den Schwänen am Langenwaldsee bei Freudenstadt aufhielt. Die Schwäne und Enten zogen am See friedlich ihre Bahnen, fast, als würden Sie über das Wasser schweben …. beim Klang wunderschöner Musik, die in mir bei diesem Anblick erklang: Schwanensee !

Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt, ein paar Fotos zu machen. Aus diesen entstand mein kleiner Film:

(das Video habe ich mit KIZOA erstellt, die Musik habe ich mir von YouTube heruntergeladen)

Es waren für mich sehr schöne Augenblicke. Die Schönheit und die Anmut von Schwänen fasziniert mich immer wieder. Vielleicht gefällt euch ja auch der Anblick von Schwänen.

Hier sind meine Fotos in einer Galerie zusammengefasst:

Die süßesten Einwohner der Insel: Atlashörnchen

 

Der Mensch ist ihnen sehr vertraut – ich auch, denn sie kennen mich bereits!  😊

Natürlich habe ich sie gleich nach Ankunft auf der Insel wieder besucht und leckere Erdnüsse mitgebracht. Dafür haben sie mir ihre Zeit für eine Fotosession geschenkt . Die possierliche Atlashörnchen (Atlantoxerus getulus) sind unglaublich süß und zutraulich, ihr Charme ist einfach unwiderstehlich. Sie sind die Stars der Klippen.

Am Ort des Geschehens blies wieder ein sehr starker Wind und der Abstieg zu den Atlashörnchen zwischen den Felssteinen war nahezu umwerfend  😲

 

 

… und da kamen sie auch schon   😄

Sind sie nicht bezaubernd?   😍

Zum Vergrößern bitte anklicken:

 

Es ist immer wieder ein so schönes Erlebnis, ganz in ihrer Nähe zu sein … in ihre dunkeln Augen zu sehen und zu beobachten, wie flink und wendig sie zwischen den Felsen herumhüpfen.

Nicht diejenigen, die die gleiche Sprache sprechen,
sondern diejenigen, die die gleichen Gefühle teilen,
können einander verstehen …. 

(unbekannt)