Ich zeige euch nur kurz den Vogel 😉

 

… dann bin ich wieder weg. Derzeit nimmt mich die Pflanzenanzucht und Gartenarbeit ziemlich in Anspruch. Wenn das alles erledigt ist, habe ich wieder mehr Zeit zum Bloggen und Lesen.

Da mich im Garten die Vögel ständig so freundlich anzwitschern, habe ich einen gemalt. Gearbeitet habe ich mit Aquarellfarben, Tusche und grobem Tafelsalz   🙂

So, das isser:

Ich wünsch euch allen einen schönen Sonnentag!   🙂

Über „Hasen, von denen es inzwischen mehr Versionen in Schokolade gibt als lebendige“ …

 

„Doch wen interessiert das?“, fragt der Autor.

Mich interessiert das und es erschüttert mich!

Wie seltsam und eindringlich mich diese Aussage berührt hat, kann ich gar nicht beschreiben. Überhaupt, dieser ganze Artikel hat mich dermaßen beeindruckt, dass ich ihn hier zur Sprache bringen möchte:

http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-verdraengt-und-vergiftet-1.3923261

So viele wahre Worte, die mich nachdenklich stimmen. Eigentlich wollte ich „nur mal“ nach den Wölfen schauen, in Elli Radingers Wolfsmagazin, ihren neuen Newsletter lesen. Dort schreibt sie u.a. über den oben genannten Artikel.

Überhaupt, Elli Radinger hat wieder so viel Neues und Hochinteressantes zu berichten, dass ich mich von dieser Lektüre kaum losreißen kann – vielleicht möchtet ihr auch mal reinschauen – hier könnt ihr den Newsletter abonnieren :

http://wolfmagazin.de/

„Liebe Wolfsfreunde.

Ostern ist vorbei und wir werden hoffentlich bald einen warmen Frühling genießen können.

Für das Wolf Magazin wird es in Zukunft einige Änderungen geben. Ich habe beschlossen, Ihnen mit den zukünftigen Newslettern mehr positive Nachrichten zu überbringen.
Vielleicht geht es Ihnen wie mir: Ich bin der ganzen Aggressionen in den sozialen Hetzwerken einfach müde. Es macht mich krank, nur noch populistische Meldungen über Wölfe zu hören. Wir brauchen wieder ein wenig mehr Optimismus in unserer Welt und ich möchte meinen kleinen Teil dazu beitragen. Der neue Newsletter wird also in Zukunft eher ein persönlicher Brief von mir an Sie sein, ein Gespräch zwischen Freunden.  [….]“ … wie schön, was Elli Radinger da schreibt!

„Wir brauchen wieder ein wenig mehr Optimismus in unserer Welt“

Der Windhund der Meere

 

Das ist er, der Finnwal. Er hat mich schon sehr früh fasziniert mit seinen 26m Länge und 77 t Gewicht … für mich unvorstellbar, wenn ich mir das mal so bildlich vorstelle. Aber ich hab es versucht und natürlich gemalt:

Die Fangarme der Quallen habe ich mit einem Röhrchen auf die Leinwand geblasen   🙂

Übrigens:  die kleinsten dieser Meeresbewohner haben einen Durchmesser von knapp einem Millimeter, die größten von mehreren Metern.

Ich habe natürlich die mit mehreren Metern Durchmesser gewählt, damit sie zum Finnwal passen 😉

Und warum das Ganze? Ich lese gerade das Buch, das Belana Hermine kürzlich vorgestellt hat:

https://belanahermine.wordpress.com/2018/03/13/rezension-warum-wale-fremdsprachen-koennen/

Es ist wirklich toll geschrieben und sehr interessant. Besonders eine Stelle hat mich zum Schmunzeln gebracht – es geht um Rätselhafte Meeresmusik: die Wale und ihre Hits

Schön zu wissen, dass auch die Wale ihre Beatles haben …   🙂

Storchenliebe

 

Was für eine Freude, sie zu sehen. Endlich sind sie wieder da. Und sie haben sich kaum verändert.

Gerade angekommen, stand sie wieder da oben und klapperte:“Wo er denn wieder bleibt! Der wird sich doch nicht verflogen haben.“

„Bin gleich da, meine Liebe!“, dröhnte es von oben.

„Hmmm … jetzt wird´s aber Zeit! Eine Dame lässt man nicht warten!“, murrte sie.

„Aaaaachtung! Mach Platz, ich lande!“

„Hoppla, da bin ich schon.“

„Moment, mein Lieber, ich werde noch das Bettchen etwas aufschütteln!“

„Und? Wie war dein Flug? Alles klar soweit?“, klapperte er sie von der Seite an.

„Aber ja, ich hatte sogar noch Zeit, mich etwas frisch zu machen.“, säuselte sie.

Die folgenden zwei Bilder werden nicht kommentiert – zu intim!

 

Unmittelbar danach: „Heee Leute, habt ihr DAS gesehen? Ha, jawohl, so macht man das!“, proletete der Storchenmann vom Storchenturm.

„Pssst … musst du denn schon wieder so angeben!“, rügte ihn die Storchenfrau.        „Lass´ das!!!“, schob sie aufgebracht nach.

„Leute, ich nehme alles zurück! ….  Aber habt ihr DAS gesehen?“. Sein aufgeregtes Geklapper war über das ganze Gelände zu hören.

„So, jetzt reicht es mir! Das gleiche Jungburschengehabe wie letztes Jahr. Und ich dachte, du wärst jetzt erwachsener!“, fauchte sie und stellte zornig ihr Gefieder.

„Und du bist noch die gleiche zänkische Zicke wie letztes Jahr“, konterte er.

„Das ist eine Beleidigung! Und das in meinem Zustand!“, jammerte sie sogleich zutiefst getroffen los.

„Aber du hast doch angefangen.“, erwiderte er trotzig. „Und was heißt „in deinem Zustand“? Ist es für diese Aussage nicht noch etwas zu früh, nach diesem einen Mal?  Egal, wenn´s dir nicht passt, dann kann ich ja geh´n!“

„Ach, dachte ich mir´s  doch! Du willst dich deiner Vaterpflichten entledigen!“,  schimpfte sie, während er aufgebracht, wie das Konflikt-Flüchter eben so tun, davonrauschte.

Nun stand sie da und dachte so bei sich: „Was soll ich mich aufregen. Der kommt ohnehin wieder, wenn er merkt, wen er da verlassen hat. So eine wie mich findet er so schnell nicht wieder ….. „.  Sie wartete und wartete. Eine Minute, zwei Minuten, drei Minuten – aber dann holte sie tief Luft und schrie so laut sie konnte: „Komm´ sofort zurück!“

Und das ließ er sich nicht zweimal sagen. Er flog einen weiten Bogen und schoss auf den Storchenturm zu. Nach einer heftigen Landung stand er dann neben ihr.

„Ach wie habe ich dich vermisst, mein Liebster. Du wirst der beste aller Storchenväter sein!“, flüsterte sie ihm glücklich zu.

„Das habe ich vor! Hast du etwas anderes von mir erwartet? Wie auch letztes Jahr werden wir in die gleiche Richtung schauen  ……

Erinnerst du dich? Damals,  da habe ich …. „, schwadronierte er noch stundenlang. Ganz nach Mannesart!   😉

Freigegeben ab 18 !

 

Die unter 18 gucken jetzt bitte weg, wenn ich über diese pikante bzw. eventuell beflügelnde Begegnung berichte.

Heute morgen, die Sonne war gerade aufgegangen und es waren schon Spuren von blauem Himmel zu sehen, begab ich mich ins Freizeitreservat Fliegenwind, ein paradiesisches Fleckchen für allerlei Getier. Wenn ihr den Ort googeln wollt, findet ihr ihn unter „Tiergehege Muggensturm“!

Ich schlenderte dort zum See und kam bei den Gänsen vorbei. Dort leben drei, zwei Gänseriche  und eine Gans. Sie schliefen alle noch und sie taten dies nicht liegend wie wir Menschen, sondern stehend auf einem Bein. Hier der Beweis:

Die etwas schief stehende ist die Gans. Sie hatte nach der letzen anstrengenden Nacht wohl einige Gleichgewichtsprobleme.

Eigentlich wollte ich nicht stören, aber durch meine Knipsgeräusche (ein hell klingendes „blinggg“, wenn ich die Kamera starte) wurden sie wach und beschlossen verärgert, die letzte Nachtaktivitäten fortzusetzen. Sie watschelten mit lautem Geschnatter zum See und ich folgte ihnen.

Die Gans schwamm dort voraus und die zwei Gänseriche wie üblich hinterher (diese Reihenfolge ist naturgegeben, vollzieht sich auch bei uns Menschen meistens so).

Bald überholten die zwei Gänseriche und der eine rief dem anderen zu:“Heee Kumpel, die Uschi da krieg heute ich, damit das klar ist!“

Er schwamm was das Zeug hielt, um weiter draußen im See die Uschi in Empfang nehmen zu können.

In einiger Entfernung stand er dann im Wasser und wartete ungeduldig.

„Na, bist du endlich da? Und wo bleibt das Essen?“, schnatterte er sie ungehalten an. Nun ja, bei den Gänsen herrschen etwas andere Gepflogenheiten als bei uns Menschen. Bei uns kocht heutzutage oft der Mann  😉

„Oh, mein wohl wollender, kluger Gänserich, einen Moment bitte, ich tauche sofort und bring dir sofort dein Essen!“, säuselte sie mit leisem Geschnatter, drehte sich um und tauchte sofort den Kopf unter Wasser. Dem Gänserich war dieser Anblick nicht unangenehm.

Schon bald servierte sie ihm sein Essen.

„Und? Hat es dir geschmeckt, mein Bürzelchen? Möchtest du jetzt deinen Nachtisch?“,  schnatterte sie und blinzelte ihn verführerisch von der Seite an.

„Das essen war wie immer. Das nächste mal ein bisschen mehr Gewürz, wenn´s geht!“, entgegnete er satt und etwas träge. „Nun komm und zeig´ mir, dass mir dein Nachtisch besser bekommt!“

Sie schwammen auf das Apartment zu, in dem gewöhnlich der Nachtisch serviert wird.

„Und? Hat dir der Nachtisch geschmeckt, mein Liebling?“ fragte sie anschließend zaghaft mit verschämt gesenkten Blick.

Doch da kam nichts! Der Gänserich säuberte sein Gefieder und erhob sich.

Wie das alles nun bei der Gans angekommen ist, kann ich aus menschlicher Sicht nicht beurteilen. Ich sah nur noch, dass der Gänserich anschließend kalt lächelnd … ähm … schnatternd davon schwamm    😲 .