Brot und Wein … und ein paar süße Muffins

 

Tu deinem Leib etwas Gutes,
damit deine Seele Lust hat,
darin zu wohnen.

Teresa von Ávila

Oh, wie recht sie hat! Meine Seele hat sich so gefreut über mein selbstgebackenes Süßkartoffelbrot und die Apfel-Schoko-Muffins.

Und als dann noch ein bisschen Leberpastete mit Preiselbeeren zum Brot und ein Gläschen Le Ellere dazukamen, war sie ganz aus dem Häuschen vor lauter Vergnügen.

Mhhh  … saftig und feinporig! Einfach lecker. Genuss auf höchstem Niveau. Die Süßkartoffel (in Peru war sie schon vor 750 v.Chr. bekannt) bietet einen außergewöhnlichen Geschmack, ein Brot mit lockerer Krume und knuspriger Kruste.

Und solch ein besonderes Brot sehnt sich nach einem standesgemäßen Begleiter. Einem Le Ellere zum Beispiel … Chianti! Schade dass Freund Hermann Hesse nicht vorbei geschaut hat. Er wäre begeistert gewesen, davon bin ich überzeugt. Bei Brot und Wein denke ich immer an ihn.

Le Ellere …  glanzklares, dicht gewebtes Rubinrot von opulenter Intensität, später auf granatfarben tendierend, weich, doch voll Kraft und Elan. Die sanften Hügel der Toskana! Von dort habe ich mir ein paar Fläschchen mit nach Hause gebracht. Was für ein Wein! Ich erinnere mich noch genau an das schöne Castello D´Albola – an Rosmarin und Lavendel und an die sich weit ausbreitenden Rebhänge. Natürlich auch an die berauschende Weinprobe dort – der Le Ellere war mein absoluter Favorit.

Wer ihn nicht kennt, kann hier über ihn lesen:

https://www.weine-ciao-toscana.de/castello-dalbola-toscana-radda-in-chianti/chianti-classico-le-ellere-castello-dalbola.php

Mit diesem edlen Tröpfchen ist es so schön zu Träumen. Von der Toscana, diesem schönen Fleckchen Erde. Hier habe ich mal darüber berichtet:

https://seelenglimmern.com/toskana/chiantistrasse/

Ein besonderes Brot und dazu ein besonderes Gläschen Wein, das passt. Und nein, ich bin kein Luxusweibchen, sondern tue lediglich meiner Seele etwas Gutes – mit viel Selbstbeteiligung. Mit dem Backen klappt es ganz gut, nur an die Weinproduktion wage ich mich nicht heran   😉

Ach ja, ein paar Muffins zum Dessert habe ich auch noch gebacken – Luxus handmade. 😉   Die sind auch lecker.

So, nun hat meine gute Seele wieder Ruh und ich kann gestärkt weitermalen  🙂

Nanu, jetzt erklingt auch seine Musik in meinem Ohr …

 

Noch eine kleine Hessenreise in diesem Jahr …

 

Natürlich führte sie mich als erstes zu Scott, dem alten Wolf, in der Alten Fasanerie in Klein-Auheim. Ihn noch einmal zu sehen war mir ein Herzensbedürfnis.

Lieber alter Scott …

Oh, dein müder, trauriger Blick
Erinnerung? Ganz sicher wiegt sie schwer
Viele Jahre sprangst du mit Ayla und Khan umher
Bestaunt wurde damals euer imponierendes Heulen
In manch mondheller Nacht
Was habt ihr, „Die phantastischen Drei“,
Den Menschen Freude gemacht
Nun ist es still um dich geworden
Auf deinen Wegen schleppst du dich mühsam voran
Fühlst wohl dein nahendes Ende
So ist dein Lebensplan
Scott, lieber alter Wolf
Ich fühle in meinem Herzen
So starke Abschiedsschmerzen
Dich hier noch einmal zu seh´n
War für mich sehr traurig ….
aber trotzdem auch schön.

Wer mein Blog kennt weiß, dass ich ein besonderes Verhältnis zu den drei Polarwölfen Scott, Ayla und Khan habe. Ich habe oft über sie berichtet und ihr Schicksal geht mir sehr nahe. Ich bin sehr froh, dass ich ihn sehen konnte.

Warum ist es am Rhein so schön?

 

Nun, speziell bei Plittersdorf am Rhein (  https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinf%C3%A4hre_Plittersdorf%E2%80%93Seltz ), Nähe Rastatt, ist es sehr schön, die Uferpromenade entlang zu schlendern und der Fähre zuzuschauen, wenn sie Richtung Frankreich ablegt und bald wieder zurück kommt.

Heute war ein besonders zauberhafter Tag – strahlend blauer Himmel, blauglitzerndes Rheinwasser und die Bäume zeigten schon ihr rotgoldenes Herbstkleid. Diese Rheinidylle läd natürlich zu einer kleinen Verschnaufpause vom Alltag ein. Die Uferpromenade entlang stehen Holzbänke, von wo aus man in besinnlicher Ruhe dem quirligen Rheinstrom lauschen kann und mit verträumten Augen den leichten Tanz der Wellen bewundern.

Beladene Rheinschiffe tuckern im strahlenden Sonnenschein vorüber und die Möwen und Gänse fliegen scharweise und lautstark von einer Sandinsel zur anderen. Ein wundervolles Schauspiel für Auge, Ohr und die naturliebende Seele.

Die Rheinfähre bei Plittersdorf ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel, das auch oft von Nah- sowie auch Fernreisebussen angefahren wird (siehe Fotos).  Manche Reisegäste setzen zum Mittagessen mit der Fähre nach Seltz/Frankreich über, um die französische Küche zu genießen.

Aber ich wollte heute noch ein anderes Gewässer besuchen, nämlich den See im RASTATTER FREIZEITPARADIES. Das liegt praktisch gleich um die Ecke und dort kann man in der SeeLounge auch lecker mit Blick auf den See speisen oder auch nur eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Eingebettet in die wunderschöne und naturgeschützte Landschaft der Rheinauen, mit Blick auf die Höhenzüge des Schwarzwaldes, direkt am idyllischen Badesee des Rastatter Freizeitparadises liegt dieses Restaurant.

So, genug erzählt. Wer möchte, kann sich ja hier ein Bild machen  🙂   Zum Vergrößern bitte anklicken. :