Zeitnot !?

 

Natürlich habe ich, wie jeder andere auch, 24 Stunden/Tag. Aber ich muss sie derzeit anders einteilen. Vorrangige Dinge, die meine ganze Aufmerksamkeit und mein Handeln erfordern, müssen erledigt werden. Für das Lesen und Schreiben im Blog bleibt momentan kaum was übrig.

Das wird sich wieder ändern und bis dahin bitte ich euch um Entschuldigung für meine Abwesenheit. Ich würde viel lieber bei euch lesen, als …..

Wir leben in einer Zeit, die uns beständig mit Unerwartetem konfrontiert.
Frank-Walter Steinmeier

Dann bis bald wieder …

 

Über´s Malen …

 

„Wenn ich mir keine Ölfarbe mehr leisten kann, kaufe ich Wasserfarben. Wenn für Wasserfarben kein Geld mehr bleibt, bitte ich um Bleistifte. Wenn die Bleistifte ausgehen, man mich ins Gefängnis wirft, spuck ich mir auf den Finger, bemale die Wand.“
(Pablo Picasso)

Ein toller Künstler! Seine erste Ausstellung war im Jahr 1909 und er konnte einige Erfolge verbuchen. Zum Leben reichten die Verkäufe jedoch noch nicht, im Gegenteil. Nicht selten übermalte er seine Bilder, weil ihm das Geld für neue Leinwand fehlte. Von Museen und  Kunstsammlern wurde er erst spät entdeckt. Dies hat seine Schaffenskraft jedoch nicht geschwächt, ganz im Gegenteil, er kämpfte und malte trotzdem weiter. Ein Zitat von ihm gefällt mir besonders gut: „die Malerei ist nicht dazu da, die Appartements zu schmücken. Sie ist eine Waffe zum Angriff und Verteidigung gegen den Feind.“

Kürzlich las ich:

„Nicht die Abbildung der Wirklichkeit ist das Ziel der Kunst, sondern die Erschaffung einer eigenen Welt.“   (Fernando Botero)

Ja, manchmal male ich mir meine Welt, wie sie mir gefällt  🙂

Dazu passt auch ganz gut dieser Song:

„Komm wir malen ein neues Bild,
eine schönere neue Welt
Und wenn du willst dass sie dir gefällt
dann sieh zu dass du Pinsel und Farbe in der Hand hältst   …. „

Ach, wenn ich meine Farben, Pinsel und Leinwände nicht hätte  ….

„Malen ist die vollkommene Erholung.
Ich kenne nichts, das den Geist vollständiger in Anspruch nimmt,
ohne den Körper zu erschöpfen.“

(Winston Churchill)

„Perché no?“ …

 

….  „Warum nicht?“, dachte ich, „wenn ich schon mal in Heidelberg bin, dann schau ich mich doch um  🙂

Oh wie interessant, da passt sicher eine ganze Menge Pipi rein, aber ich war gerade zuvor. Jetzt musste ich nicht  😉  Doch gucken, das kann ich ja mal, dachte ich. (zum Vergrößern bitte anklicken  🙂  )

Das ist es also, das das heutige dritte Große Fass . Es ist das grösste Holzfass der Welt von 1751 und wurde nur 3 mal gefüllt, weil es nie richtig dicht war. 220.000 Liter Wein passen da rein.

Eine Treppe führt auf eine Plattform auf dem Fass. Darauf wurde früher angeblich getanzt.

Was für eine Freude muss das für Perkeo ( er war Hofnarr, Hofmeister und Mundschenk des Kurfürsten) gewesen sein, hier seinen enormen Weindurst stillen zu können. Für seine Trinkfestigkeit war er  in höchstem Maße berühmt und viele Anekdoten ranken sich um seine Person. Der Legende nach konnte Perkeo das Große Fass, das rund 200.000 Liter fasste, in einem Zug austrinken. Doch dann … welche Tragik: ein Becher Wasser führte angeblich zu seinem Tod.

Das imponierende Fass habe ich mir natürlich näher angesehen, obwohl die engen Wendeltreppen ganz schön beschwerlich waren. Getanzt habe ich dann nicht mehr, als ich endlich oben war  😉

Sonst gab es noch das zu sehen:

Danach habe ich mir natürlich auch das Schloss mit seinen alten Gemäuern und das Deutsche Apothekenmuseum angesehen. Darüber später mehr …    🙂