Fuerteventura, Playa Esmeralda 2016

01.04.2016   –  17:10 Uhr, endlich Zeit für’s Einstimmen

Morgen früh geht es los und mit Best Wishes erhielt ich folgende stimmungsvolle Worte:

erdenkind

des frühen morgen´s sonnenschein
liegt wärmend über stadt und land
ein sanfter wind weht durch die gassen
schon seit der dämm´rung bin ich wach
und wandre nun hinab zum strand
wo ich weit fort sein werde von den massen

es liegt dort, fast vom fels versteckt
mein ziel: die kleine stille bucht
die einsam träumt in schöner abgeschiedenheit
dort zieht´s mich hin, mich treibt die sucht
nach ruhe stille einsamkeit

des himmel´s weite über mir
ist klar und blau und wolkenlos
ein albatross zieht majestätisch seine bahn
der sand ist heiß die brandung rauscht
ich fühl´ mich wie in mutter´s schoß:
geborgen und weitab der menschheit´ wahn

von einer düne schaue ich
hinaus zum fernen horizont
ganz freundlich glitzernd grüßt das meer
ich fühl´ mich eins mit der natur
mit erde sonne und dem mond
der unsichtbaren sterne´ heer

berlin, märz 1975 /co. danny

Schön  🙂  da habe ich mich natürlich besonders gefreut. Auch, dass er überhaupt dran gedacht hat. Was der Anlass für dieses Gedicht  ursprünglich mal war, weiss ich natürlich nicht, aber jetzt ist es für mich und mir gefällt es sehr – aus diesem Anlass stelle ich es hier ein.

So, und jetzt stimme ich mich ein …

 

Zwar schon wieder zurück, aber noch nicht wirklich da …

… jedenfalls, was meine Gedanken betrifft. Die haben immer noch nicht wirklich erfasst, was da alles an Schönem gesehen und erlebt wurde.

Eines ist sicher: es gibt nicht nur EIN Paradies! Gerade habe ich mich wieder in einem anderen befunden.

Und der erste Moment war grandios: da stand ich nun zwischen Traum und Wirklichkeit und blickte lächelnd auf das Bett, in dem ja Träume ins Leben gerufen werden und zur Erfüllung in die Wirklichkeit drängen. Ja, und nun stand ich da, hinter mir das endlose Meer, von dem ich in den letzten Wochen so oft geträumt hatte. Ein unglaubliches Gefühl von Freiheit und Glück machte sich langsam in mir breit …

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… und das Gefühl, hier willkommen zu sein, wo ich mich gerade befand. Ich stellte meinen Koffer ab und eilte zur Klippe – nein, Mittagessen brauchte ich heute keines! Da war jemand, der auf mich wartete 🙂 . Als ich ankam, stand er da – das war vielleicht ein herzlicher Empfang     

Da stand er und meinte: „Na endlich bist du da. Was is jetzt, gibt’s nun Erdnüsse oder muss ich hier noch länger Model stehen?“ 🙂

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Klar hatte ich die Erdnüsse nicht vergessen, ich weiss doch was er mag. Und während er diese genüsslich knabberte, sah er mich laufend an und sagte plötzlich: „Nun nimm doch mal das schwarze Ding da ab. Damit sieht man alles doch nur düster! Du wolltest doch Sonne und strahlende Farben … meeresazurblau und so. Jetzt hast du alles, nun schau es dir auch an!“

 

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Und ich antwortete: „Nun lass mal, dahinter verberge ich noch meine Freudentränen. Muss ja nicht jeder gleich wissen, was da für eine emotionale Tussi die Insel unsicher macht – ich meine eine von der Sorte, die bei jedem bisschen Glück gleich losflennt und sich nicht zusammenreissen kann … bei so viel Glücksgefühl … *schnief* “

Soviel Schönheit ist aber auch kaum zu fassen. Ich hatte sie vor Augen, während ich einschlief und gleich wieder, wenn ich aufwachte (das Bett war erfeulicherweise so positioniert).

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Gedanken, Gedanken, Gedanken … ich bemühe mich zu sortieren. Auch die ca. 300 Fotos, die alles erzählen. So nach und nach gibt’s dann hier mehr – das reicht jetzt mal für’s Erste 🙂

Und dann war da noch: mein Geburtstag!!!
Nicht nur, was ICH mir wünsche, wird oft wahr …

… nein, auch die guten Wünsche von anderen für mich! Dieser zum Beispiel:

“ … ich wünsche Dir natürlich nur das allerbeste,
das gelbe vom ei gewissermaßen … „

Dies las ich am Morgen, gleich als ich aufwachte 🙂 und ging anschliessend bestens gelaunt frühstücken. Und schwupps, da war es schon … das Gelbe vom Ei !

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Auch dieses Erlebnis war so besonders, dass es in mein Schatzkistlein für schöne Gedanken kommt – da hat es jemand besonders gut mit mir gemeint. Nun sage einer, ich hätte keinen Grund, ein glücklicher Mensch zu sein 🙂

¡Olé! … gefeiert wurde auch! 

10. APRIL 2016

Es war nicht nur für die Hotelgäste schön, sondern auch das Personal war an diesem Tag besonders herzlich und gut gelaunt. Irgendwie passte hier der Ausspruch: „Die Leichtigkeit des Seins“ … er fiel mir gleich dazu ein.

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Die Pool-Bar war mit Lampignons und wehenden Stoffbahnen geschmückt und auch das Personal hatte sich landestypisch herausgeputzt 🙂

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Farbenpracht und heisse Rhythmen! Es war einfach ein mitreissendes Schallerlebnis.

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Leider haben sich im Video auch ein paar unerwünschte Beschallungen eingeschlichen (Rauschen), die waren nicht zu vermeiden. Aber man bekommt dennoch einen Eindruck von Musik und Tanz, finde ich 🙂

Auch dies war ein sehr schöner Tag und es wurde bissle später 🙂

Im und um’s Hotel herum …

… Bilder sagen mehr als Worte. Es ist ein wunderschönes Hotel und die Umgebung paradiesisch. Die Begegnung mit den Tieren am Meer war so, wie ich mir das vorgestellt hatte … lustig und erlebnisreich.

Hier also ein paar Bilder:

Zuhause war es wieder ganz einfach, im Freien Kaffee zu trinken …

… aber in einem Chiringuito oben auf der Klippe ist das eine ganz andere Sache.

Wie? Ihr wisst nicht, was ein Chiringuito ist? Na, ein Chiringuito ist so ein Ding am Strand, meistens aus Holz. Es war auf Fuerte mein Lieblingsplätzchen. Jeden Tag bin ich dort hingewandert 🙂

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Und dort habe ich mir dann (nur EIN MAL !) einen Kaffee bestellt. Wegen dem Rauchen wollte ich diesen im Freien trinken. Aus purer Rücksichtnahme auf die Nichtraucher! Diese haben dann zum Dank schallend gelacht *grrrr*

Natürlich war es ein aussichtsloses Unterfangen, dort eine Zigarette anzuzünden. Und als der Kaffee dann auf dem Tisch stand, fühlte ich mich vor Schreck wie erstarrt – diese Kaffeetasse, in welcher der Kaffee wütete, war mir unheimlich! Schaut euch das mal an:

 Aber ansonsten war es da oben traumhaft – ein Schauspiel in der ersten Reihe. Und wenn Flut war, kam das Meer ganz nahe 🙂