… dann könnte das schon ein Hinweis sein.
Tatsächlich bin ich gerade mit einigen Problemen konfrontiert, die es zu lösen gilt.
Auf friedliche Art oder nicht wird sich herausstellen.
Auf jeden Fall löst man Probleme nicht, indem man sie unter den Teppich kehrt. Dazu neigen leider viele Menschen der Bequemlichkeit halber. Es ist keineswegs ihre Friedfertigkeit, die sie vortäuschen.
Ich habe jedenfalls die Taube zur Kenntnis genommen und bin nun mal gespannt, wie lange der Kessel noch pfeift, bis er richtig Dampf ablässt.
Bis dahin, wird es hier etwas ruhig bleiben. Alles braucht seine Zeit, vor allem das Nachdenken …. in alle Stille.
Hmmm … ist das nun eine echte Friedens- oder nur eine Brieftaube?
Irgendwie kam sie mir wohl doch bekannt vor, diese Dame im Hafen von Konstanz. Gesehen habe ich sie sonst noch nirgendwo und ihren Namen kannte ich auch nicht. Doch der Gedanke an ihre Erscheinung liess mich nun doch nicht los. Ich erinnerte mich noch, dass vor ca. 20 Jahren die Presse voll war mit Skandalgeschichten über diese Figur, aber Einzelheiten hatte ich vergessen. Nun, ich habe nachgeschaut, wer sie ist und dabei fiel mir dann auch ein, dass es noch so eine Edelhure bzw. Göttin in der Geschichte gibt. Letztere heisst Inanna und ihre Geschichte hat mich auch mal interessiert, sogar so sehr, dass ich sie gemalt habe. Beide weisen Ähnlichkeiten auf, in ihrer Pose wie auch in den Aussagen, die über sie getroffen werden.
Hier wird über die Imperia aus Konstanz berichtet: erotische Ausstrahlung, göttliche Schönheit und Macht über „zwergenhafte runzlige Männlein“.
… und hier über Inanna aus Uruk. Hervortretend sind ihre Eigenschaften als Göttin der Liebe und des Geschlechtslebens, als kriegerische und eroberungssüchtige Gottheit. Des Weiteren gilt sie als Inbegriff alles Weiblichen.
Wenn ich nun die Imperia anschaue und mein Gemälde der Inanna, dann komme ich nicht umhin … also beim Anblick der Imperia in Konstanz traten bei mir auch Erinnerungen auf. Allerdings an einen Ort, den ich noch nicht besucht habe. Aber gewünscht hatte ich es mir schon: Sumer – den südlichen Teil der Kulturlandschaft des mesopotamischen Schwemmlandes, das sich zwischen der heutigen Stadt Bagdad und dem Persischen Golf erstreckt. In dieser Region vollzogen die dort lebenden Sumerer erstmals in der Menschheitsgeschichte den Übergang zur Hochkultur und erfanden mit der Keilschrift die Schrift. (auch in Wiki nachzulesen!)
So, inwieweit diese Damen nun eher Göttinnen oder doch mehr eifrige Metzen waren, überlasse ich der geschichtlichen (Fort-) Bildung der Leser/innen… 😀
Wenn sechzehn Mädels und ein Hahn im Korb auf ein Schiff verfrachtet werden, dann passiert folgendes:
Eine Schifffahrt die ist lustig, eine Schifffahrt die ist schön …
An der Noooordseeküste ….. lalalala …
So ein Tag, so wunderschön wie heute …
Ja, und das wurde es dann auch. Mit allem drum und dran. Wir haben:
und und und
Natürlich gab es eine Menge zu sehen. Vieles erinnerte mich an schon früher erlebte wundervolle Momente – an anderen Orten, die ich besucht habe. Zum Beispiel :
die Heckwelle wie damals auf dem Lago Maggiore – wenn die Heckwelle das Heck erreicht hat, läuft das Boot mit Rumpfgeschwindigkeit. Genau so war das damals auch …
… und dann tauchten plötzlich wunderschöne bunte Häuschen auf – fast wie in der Cinque Terre! Das war ein hinreissender Anblick!
Als wir dann im Hafen anlegten, also das erinnerte mich ganz stark an den kleinen Hafen auf der Isola dei Pescatori, welche zu denBorromäischen Inseln im Lago Maggiore zählt. Unglaublich schön ist es dort … aber auch hier! Ihr seht, so weit muss man gar nicht fahren, um mediterranes Flair am Wasser zu geniessen. Das gibt es auch bei uns: am Bodensee 🙂
Ja, und auch Möwen sind mir da begegnet – wundervoll, wie auch in der Bretagne!
Ach, und dann die Hauswände. Als ich die sah, versetzte es mich sogleich in die Toskana. Diese Farben …
… übrigens Toskana. Ich habe einen Roten getrunken, also der mundete ebenso wie der Chianti in Greve. Lecker … dieser Duft und diese gewisse Ausdrucksstärke … die Lieblichkeit, welche so manche Rohheit mildert. Wie gesagt, er war köstlich 🙂
Dann gab es noch Fisch (Bodensee-Felchen), die Sosse erinnerte mich gleich an Fuerteventura und zum Dessert Apfelstrudel, der es jederzeit mit dem in Wien aufnehmen kann …
Es war einfach schön und gesellig, dies alles gemeinsam zu geniessen. Beim Schlendern durch dieses schöne Städtchen wurde es danach noch sehr lustig. Viele Treppen und enge Gässchen … fast wie in Montagnola im Tessin. Dort trinkt man auch gerne Roten … also der Hermann Hesse tat das. Und er ist trotzdem die steilen Treppen raufgekommen und die engen Gässchen wieder runter … wie wir auch 😀
Der Kapitän hat uns dann auch wieder pünktlich abgeholt und gut nach Konstanz zurückgebracht …
Konstanz hat auch einen sehr schönen Hafen … sein Wahrzeichen allerdings habe ich noch nirgendwo sonst gesehen! Es ist einmalig!
So, das reicht nun für heute, denn ich muss noch ein wenig ausruhen. Der Tag gestern war wunderschön, aber auch anstrengend. Glücklich und erschöpft kamen wir spät wieder heim 🙂