Warten auf den Anpfiff

Es ist noch Zeit bis zum Anpfiff um 18 Uhr und ja, natürlich schaue ich Fußball. Um 17 Uhr schalte ich mich zu, denn das „Vorgeplänkel“ interessiert mich auch 🙂

Viele Bilder laufen gerade in meinem Kopf ab. Fußball war in unserer Familie schon immer Thema. Früher habe ich immer meinen Bruder auf den Sportplatz begleitet. Er war sehr fußballbegeistert und ein guter Mittelstürmer.

Auch meinen kleinen Cousin habe ich unterstützt, als sein Vater unbedingt einen Fußballer aus ihm machen wollte. Aber das Thema hatte sich unvorhersehbar schnell erledigt. Kaum hatte das Training begonnen, rannte mein Cousin vom Spielfeld und heulte: „Mit denen spiele ich nicht mehr! Die nehmen mir ständig den Ball weg!“ Sein Vater war geschockt, verärgert und enttäuscht. Mein Cousin wurde aber später ein sehr guter Chemiemeister und Pyrotechniker in einem großen Betrieb, womit er sich dann endlich den Respekt seines Vaters verdiente.

Mein jüngerer Sohn spielte als Kind auch Fußball. Mein Mann war bei den Spielen immer anwesend und sehr engagiert. Als Jugendlicher hatte er beim KSC gespielt und gab danach seine Kenntnisse gerne weiter. Ich leistete auch hier natürlich meinen Beitrag, indem ich abwechselnd mit den anderen Fußballkinder-Müttern nach Spielende die Trikots wusch und für ´s nächste Spiel richtete. Logisch, während dieser Zeit waren die Wochenenden nicht sehr abwechslungsreich, dafür aber arbeitsintensiv, was waschen und bügeln anging.

Trotzdem …. wenn „der Kleine“ spielte, lief meinem Mann jedes Mal fast das Herz über:

Vielleicht erinnerte ihn dies ja an seine eigene Kindheit mit seinem fußballbegeisterten Vater. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wir haben jedenfalls auch später sehr lange zusammen Fußballspiele im TV geschaut und auch lautstark „mitkommentiert“. Es war so schön und dies wird mir heute wieder sehr fehlen. Bier, Häppchen und Chips richten wird mir fehlen … ER wird mir fehlen.

Ich hoffe, Deutschland wird heute gegen Spanien gewinnen und drücke ganz fest die Daumen. ER schaut von drüben aus sicher mit und wird das Gleiche tun.

Und: „Ich wage mal eine Prognose: Es könnte so oder so ausgehen.“ 😉

(Ron Atkinson)

Bebilderte Worte

„Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes: Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.“ (Sigmund Freud) 

Guten Tag, Frau Eule! Habt Ihr Langeweile? –

Ja, eben jetzt, solang Ihr schwätzt! (Wilhelm Busch)

Wenn du dich anschickst, aus dem wahren Brunnen zu schöpfen, spendet er um so mehr, je mehr du schöpfst.
(Antoine de Saint-Exupéry)

Die Nelke
soll man nicht verschmähn;
Sie ist des Gärtners Wonne
Bald muß sie in dem Lichte stehn,
Bald schützt er sie vor Sonne.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Es gibt Bilder, die misslingen. Aber ich mache Fotos nicht, um sie in die Schublade zu tun. Sie sollen gesehen werden. Ob man sie liebt oder nicht, ist mir vollkommen egal. (Helmut Newton)

Beim Fotografieren geht es darum, Dinge zu finden. Malerei ist anders – da geht es darum, etwas zu schaffen. (Saul Leiter)

Heute habe ich lediglich mal wieder meine Kameras ausgepackt und getestet, ob sie nach dieser langen Zeit noch imstande sind, Bilder zu machen …………………..

O.k., morgen male und erschaffe ich wieder etwas.

Ein besinnliches Fest und wunderschöne Feiertage … 🎄

… wünsche ich allen Lesern, die hier vorbeischauen. Es stehen uns ein paar Tage bevor, in denen wir innehalten können, im Kalender des alten Jahres  zurückblättern, um Vergangenes nochmals zu bedenken und auch das Neue Jahr, das schon bald auf uns zukommt. Dafür wünsche ich euch von Herzen: Gesundheit, Kraft und Zuversicht!   💖