Jöööö, so eine Blütenpracht! :-)

„Das musst du dir anschauen, solch eine Blütenpracht in unserem Garten!“, sagte ich zu meinem Mann und zeigte ihm das Foto.

„Und, was sagst du? Ist das nicht schön?“ Er warf einen Blick auf das Foto und sah mich verdutzt an. „Ist das alles?“, fragte er verwundert. „Jetzt mach mal aber ´nen Punkt“, erwiderte ich, „wenn ich bedenke, dass wir im Herbst NICHTS gepflanzt haben, dann ist das eine ganze Menge! Es ist trotzdem hier gewachsen, um uns eine Freude zu machen. Ja, genau so sehe ich das und Goethe würde es auch so sehen, denn er sagte vor langer Zeit:

Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken.

Genau das tue ich! Ich sehe schon fast alles vor mir – die Farben, die Formen der Blüten, die Fülle in den Blumenkästen … und dann erst der Duft … „Warte nur mal ab, bis die vielen Jungpflänzchen Mitte März kommen, die ich im Gartencenter bestellt habe 🙂 „, fügte ich erklärend hinzu.

Mein Mann sah mich nun anders an, also nicht mehr verdutzt, sondern … na ja, eher so ähnlich wie etwa erschrocken  😲

Damit hatte er nicht gerechnet! Ich meine, dass ich sooo viel im Kleinsten erblicken könnte 😍

Um ihn wieder etwas ausgeglichener zu stimmen, zeigte ich auf die zwei Enten, die vor uns im Bach umherschwammen.

„Sind die nicht goldig“, fragte ich, „das ist ein Entenpärchen! Vielleicht haben sie hier ein Nest gebaut, denn ich sehe sie schon ein paar Tage hier rumschwimmen.“ Dann geschah etwas seltsames. Mein Mann war beim Anblick des Entenpärchens keineswegs ausgeglichener. Vielleicht erschreckte ihn der Gedanke, dass ihm bald ganz viele kleine Entenküken zwischen den Beinen rumlaufen würden? Wer weiß!

Meine Gedanken waren nun bei Konrad Lorenz … die Verknüpfung ist doch logisch, oder? Also begann ich, über ihn zu sprechen. „Erinnerst du dich an Konrad Lorenz?“ fragte ich meinen Mann „Konrad Lorenz liebte diese Tiere sehr und hat viel über sie geschrieben und ich habe über ihn in meinem Blog berichtet ( https://seelenglimmern.com/2015/07/21/von-wegen-dumme-gans/ ). Erinnerst du dich?“ . Er erwiderte: „Nein und ich möchte jetzt auch nicht über Enten-Nachwuchs reden.“

Ich sah meinen Mann an und dachte dann an Worte, die ich eben von diesem Forscher kannte:

Dass etwas neu ist und daher gesagt werden sollte, merkt man erst, wenn man auf scharfen Widerspruch stößt.

Mein Mann glaubt doch nicht etwa, dass er mir nun ein Entengehege bauen soll, weil ich kleine Entchen so mag?  🤔

Der Wunsch, ein Tier zu halten, entspringt einem uralten Grundmotiv – nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies. (Konrad Lorenz) …

Die Kirschen in …

 

… nein, nicht in Nachbar´s Garten, sondern in meinem! Und sie schmecken genau so süß  🙂

 

Die Kirsche wird schon immer als ein Symbol für Leidenschaft und Liebe angesehen. Ihr werden magische Eigenschaften zugesprochen. Man kann z.B. nachts bei Vollmond Elfen oder weiße Frauen sehen, die um Kirschbaum tanzen. Allerdings sollte man sie niemals dabei beobachten, denn sonst droht großes Unheil.Und auf gar keinen Fall sollte man mit den Elfen tanzen. Es würde bedeuten, dass man am nächsten Morgen tot unter dem Baum liegt. 😲

HURRAAAA – ich lebe noch! 😃

 

Weiterhin gibt es noch die Feigen. 😊

Warum ein Feigenbaum in meinem Garten steht, hat mehrere Gründe:

  1. Guter Serrano-Schinken und Krustenbrot mit ein paar Feigen ist ein himmlischer Genuss.
  2. Im antiken Griechenland wurde die Feige mit aphrodisischen Eigenschaften besetzt und dem Gott Dionysos geweiht. Was liegt da näher als Feigenwein? 🍷 Er passt wunderbar zu dem Serrano-Schinken 🙂
  3. Desweiteren spielt hier auch noch Buddha eine Rolle:  „Er ließ sich unter einem Feigenbaum nieder und gelobte „diesen Ort nicht zu verlassen, bis Erleuchtung errungen ist – und wenn das Fleisch dabei verdorrt, das Blut vertrocknet.“ Nach vierzig Tagen gelang Siddharta der entscheidende Durchbruch, und er wurde zum Buddha – einem Erleuchteten!“

Man stelle sich nur vor: durch köstliche Feigen aphrodisiert und erleuchtet … übrigens, aphrodisiert bedeutet „stimuliert und angeregt“ (zu was auch immer 🥰 ). Jedenfalls, wenn da dann noch die Erleuchtung hinzu kommt, das muss doch einfach ein erhebender Zustand sein, oder?

Derzeit warte ich allerdings noch auf die Erleuchtung, denn ich habe es zeitlich noch nicht hinbekommen, 40 Tage am Stück unterm Baum zu sitze. Da ist Geduld gefragt … diesen bei mir vorliegenden Mangel konnte ich bislang noch nicht beheben. 😫

Ein unangenehmer Gedanke, also wende ich mich wieder den schönen Dingen zu:

der Blütenpracht rings herum  😍

 

 

Ein feines Versteck hat er bei mir gefunden!

 

Huch … wer versteckt sich denn da? 🧐

Aber eigentlich muss er sich vor MIR nicht verstecken. Er ist so schön, dass ich ihm niemals etwas zu Leide tun würde.

Der Goldglänzende Rosenkäfer gehört zu den geschützten Käferarten und wurde in Deutschland zum Insekt des Jahres 2000 gewählt. Also bei mir erhält er nicht nur Schutz, sondern ein betörend stark und fruchtig duftendes Rosenbett in meiner purpur- karminrot – weiß gestreift und gefleckten Malerrose Henry Martisse … was für ein Luxus 😍

Er scheint sich wohl zu fühlen. Sicher wird er nichts gegen eine kurze Besichtigung und Begrüßung haben, oder?   🥰

Ist der goldig! 😄  Ein fliegender Edelstein …  ein Schmuck für meinen Garten!

Na Burschi, jetzt lass dich halt mal anschauen. Du bist doch ein ER, oder etwa nicht? Männchen kann man anhand einer flachen Längsfurche auf der Bauchseite von Weibchen unterscheiden, habe ich gelesen. Hmmm … nein, flachlegen … also auf den Rücken legen meine ich, werde ich ihn nicht. Was soll der sonst von mir denken? 😱

Er ist bestimmt ein ER, denn man sagt ja DER Käfer! So, das wäre geklärt und lange genug angeschaut habe ich ihn auch. Jetzt macht er sich auch schon wieder aus dem Staub, d.h. hinein in sein kuscheliges Rosenbettchen 👍

Ich betrachte ihn am Besten als Glückssymbol, denn man sagt,  eine Begegnung mit einem Käfer bringt Freude und ein Lächeln in unsere Herzen und Überfluss und Wohlstand ins Leben. Das mit der Freude und dem Lächeln stimmt schon mal ….. und Überfluss? Wer braucht schon Überfluss? Ein bisschen Wohlstand vielleicht … jaaa, ein bisschen ….

Außerdem ist er auch noch ein Krafttier! Und da habe ich die Information: Käfer helfen uns beim Ausgleich von Gedanken und Gefühlen. Das Ziel ist die Harmonie und dann vor allem, in verzwickten Situationen das richtige Maß zu finden. Das klingt fantastisch, nicht wahr?  😉

Auf jeden Fall ist mit ihm ein frischer Glanz auf mein Leben gefallen.  🌞