Ergänzende Schönheit …

Jetzt erscheint mir unser Teich noch viel reizvoller, denn zu den Keramiktieren haben sich zwei lebende niedergelassen. Das war vielleicht eine freudige Überraschung, als die Enten vom Bach zu mir auf die Terrasse hochkamen. Ich holte gleich etwas Vollkornbrot und dann haben wir bissle zusammen geschnattert und gefrühstückt. Danach haben die zwei den Teich getestet und dieser hat ihnen offensichtlich zugesagt, denn etwas später sind sie nochmal hochgekommen und haben ein paar Schwimmrunden zwischen den Seerosen gedreht. Die Fische haben sich nicht blicken lassen, während die Enten ihren Teich bevölkert haben. Aber ich denke, sie haben sich auch über diesen Überraschungsbesuch gefreut 🙂

Jöööö, so eine Blütenpracht! :-)

„Das musst du dir anschauen, solch eine Blütenpracht in unserem Garten!“, sagte ich zu meinem Mann und zeigte ihm das Foto.

„Und, was sagst du? Ist das nicht schön?“ Er warf einen Blick auf das Foto und sah mich verdutzt an. „Ist das alles?“, fragte er verwundert. „Jetzt mach mal aber ´nen Punkt“, erwiderte ich, „wenn ich bedenke, dass wir im Herbst NICHTS gepflanzt haben, dann ist das eine ganze Menge! Es ist trotzdem hier gewachsen, um uns eine Freude zu machen. Ja, genau so sehe ich das und Goethe würde es auch so sehen, denn er sagte vor langer Zeit:

Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken.

Genau das tue ich! Ich sehe schon fast alles vor mir – die Farben, die Formen der Blüten, die Fülle in den Blumenkästen … und dann erst der Duft … „Warte nur mal ab, bis die vielen Jungpflänzchen Mitte März kommen, die ich im Gartencenter bestellt habe 🙂 „, fügte ich erklärend hinzu.

Mein Mann sah mich nun anders an, also nicht mehr verdutzt, sondern … na ja, eher so ähnlich wie etwa erschrocken  😲

Damit hatte er nicht gerechnet! Ich meine, dass ich sooo viel im Kleinsten erblicken könnte 😍

Um ihn wieder etwas ausgeglichener zu stimmen, zeigte ich auf die zwei Enten, die vor uns im Bach umherschwammen.

„Sind die nicht goldig“, fragte ich, „das ist ein Entenpärchen! Vielleicht haben sie hier ein Nest gebaut, denn ich sehe sie schon ein paar Tage hier rumschwimmen.“ Dann geschah etwas seltsames. Mein Mann war beim Anblick des Entenpärchens keineswegs ausgeglichener. Vielleicht erschreckte ihn der Gedanke, dass ihm bald ganz viele kleine Entenküken zwischen den Beinen rumlaufen würden? Wer weiß!

Meine Gedanken waren nun bei Konrad Lorenz … die Verknüpfung ist doch logisch, oder? Also begann ich, über ihn zu sprechen. „Erinnerst du dich an Konrad Lorenz?“ fragte ich meinen Mann „Konrad Lorenz liebte diese Tiere sehr und hat viel über sie geschrieben und ich habe über ihn in meinem Blog berichtet ( https://seelenglimmern.com/2015/07/21/von-wegen-dumme-gans/ ). Erinnerst du dich?“ . Er erwiderte: „Nein und ich möchte jetzt auch nicht über Enten-Nachwuchs reden.“

Ich sah meinen Mann an und dachte dann an Worte, die ich eben von diesem Forscher kannte:

Dass etwas neu ist und daher gesagt werden sollte, merkt man erst, wenn man auf scharfen Widerspruch stößt.

Mein Mann glaubt doch nicht etwa, dass er mir nun ein Entengehege bauen soll, weil ich kleine Entchen so mag?  🤔

Der Wunsch, ein Tier zu halten, entspringt einem uralten Grundmotiv – nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies. (Konrad Lorenz) …

To All The Wolves … und für alle Menschen, die Wölfe lieben

 

… meine Gedanken führen mich dabei auch zu Scott, Ayla und Khan, die weißen Wölfe, die ich kennen lernen durfte ( https://seelenglimmern.com/2015/07/18/gluecklich-unter-woelfen/ ). Ich habe jedesmal in meinem Blog über sie berichtet … bis unser Schöpfer sie zu sich geholt hat 😢

Die Wölfe, die Wolfsmutter Tanja Askani so liebevoll betreut, kenne ich nur aus ihren Videos und Berichten über ihre Arbeit. Aber darüber habe ich auch schon mehrmals berichtet: https://seelenglimmern.com/2015/07/11/liebe-learning-by-doing-20651768/

Und nun hat sie ein neues wundervolles Video eingestellt  🙂   :

 

Außerdem möchte ich noch auf ein weiteres Video aufmerksam machen (den Tipp habe ich selbst von einer ganz lieben Freundin erhalten – danke dafür  💝 ).  Es geht um Takaya, den einsamen Wolf  … ich sah im Film ein einzigartiges, beeindruckendes Tier, eine wunderschöne Landschaft und hörte dazu bezaubernde Musik: