„Gute Nachrichten für Bücherwürmer: Wie Wissenschaftler der renommierten Yale University herausgefunden haben, soll häufiges Lesen das Leben verlängern„
Schon das allein ist doch ein guter Grund, finde ich.
Er selbst schreibt in seinem Blog nicht mehr allzu viel (was ich auch sehr schade finde), aber um so mehr für Familie, Kinder und Enkelkinder, Verwandte und gute Freunde.
Bewundernswert! Soviel Liebe für´s Schreiben und Lesen: Ja,
Bleistift, Papier und Bücher sind das Schießpulver des Geistes. (Neil Postman)
Und:
„Es ist mit dem Lesen wie mit jedem anderen Genusse: er wird stets desto tiefer und nachhaltiger sein, je inniger und liebevoller wir uns ihm hingeben. Man muss seine Bücher als Freunde und Lieblinge behandeln, jedes in seiner Eigenart schätzen und nichts von ihm verlangen, was dieser Eigenart fremd ist.“ (Hermann Hesse, einer meiner Lieblingsautoren 🙂 )
Ja, darauf warte ich. Aber mit dem Licht, das ist so eine Sache. Natürlich habe ich mich schon mit „Licht“ beschäftigt. Schon damals in der Schule, im Physikunterricht. Aber Physik hat mich nie sonderlich interessiert, eher Chemie … in Chemie hatte ich ´ne 1, aber in Physik …. na ja, reden wir nicht drüber. Das ist Vergangenheit! Ich lebe in der Gegenwart und will in die Zukunft blicken.
Doch um auf das Licht zurückzukommen, da habe ich kürzlich wieder etwas auf YouTube gesehen/gehört. Dort sprachen Prof. Dr. Harald Lesch und Prof. Ulrich Walter darüber, was Licht eigentlich ist. Ziemlich nüchtern, sogar ernüchternd war das.
Mit dem Begriff Licht kann man schließlich auch etwas Schönes verbinden und veranschaulichen: etwa Romantik … Kerzenlicht zum Beispiel.
Ich erinnerte mich sofort wieder an den Physikunterricht und mir wurde bewusst, warum mich dieser damals so … na ja, so widerstrebte. Hatte ich schon schon erwähnt, dass ich damals Physik nicht mochte? Eher Chemie, da knallte es wenigstens mal. So ähnlich wie beim Urknall. Und DA wurde es hell. Licht!
Könnt ihr es sehen?
„Wenn wirkliches Neuland betreten wird, kann es aber vorkommen, dass nicht nur neue Inhalte aufzunehmen sind, sondern dass sich die Struktur des Denkens ändern muss, wenn man das Neue verstehen will. Dazu sind offenbar viele nicht bereit oder nicht in der Lage.“ (Werner Heisenberg, 1901–1976)
Doch, doch, ich bin ja bereit! Ob ich aber in der Lage bin, das Thema Licht zu verstehen, wird sich erst noch herausstellen müssen.
In allem, was existiert, ist Licht. Man muss es nur erkennen. (Wolfgang J.Reus)
Das ist doch eine Aussage und die leuchtet mir ein.
Und inzwischen weiß ich noch mehr. Zum Beispiel aus Büchern von spezialisierten Autoren, denen offensichtlich ein Licht aufgegangen ist. Andreas Campobasso lese ich gerade wieder, nachdem ich 2015 schon über sein Buch berichtet hatte. Er erklärt die Sache mit dem Licht sehr schön und verständlich. Und ich finde es sehr spannend, was er berichtet – ganz anders wie früher im Physikunterricht! Also der muss mich wohl etwas traumatisiert haben, sonst würde ich nicht ständig daran zurückdenken!
Das Buch von Armin Risi „Ihr seid Lichtwesen“ trägt auch einiges zum Thema bei. Ich sitze auf dem Balkon, blättere darin herum und staune!
Gerade sehe ich: da drüben wird schon wieder das Treppenhaus geputzt – wie wenn es nichts Wichtigeres gäbe. 😉
Wie schön sich das Licht der Morgensonne in den Fenstern spiegelt.
„Licht hat in unserer Welt der Polarität zwei Seiten. Eine Seite ist eine Art Stofflichkeit aus Teilchen (Photonen) und andererseits ist es zur gleichen Zeit eine Art Geist- oder Feinstoff, welcher jedoch Wellennatur besitzt. Ein unmögliches Paradoxon, aber nur wenn man es ausschließlich mit der materialistischen Brille betrachtet. …….. Sehen Sie: Materie ist ja nur ein Ausdruck einer bestimmten Frequenz des Lichts.“ (Campobasso)
Materie gibt es also gar nicht.
„Materie und Licht sind somit eigentlich nur die zwei Varianten oder Zustände einer einzigen Sache. Sie sind beide eine Form von Energie. Der Unterschied besteht nur in seiner jeweiligen Dichte und beide Zustände stehen in Wechselwirkung zum Bewusstsein des Betrachters.“(Campobasso)
Das ist interessant.
Max Planck sagte auch:
„Es gibt keine Materie an sich.
Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt – es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden – so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche – denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht – , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott! Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche des Stoffes in das Reich des Geistes. Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie.“
Sicher, da hat er Recht und das ist mir auch bewusst. Und wenn etwas aktiv und somit bewusst wahrgenommen wird, dann verfügt man über Wissen, weiß über Existenz und Inhalt bescheid.
Also, ich weiß jetzt (schon) mehr:
es gibt zwei Arten von Licht
Gott/der Schöpfer ist Licht und ich bin es auch
es ist mir bewusst und im Licht dieser Erkenntnis, sowie auch dem Wissen über die Gesetze der Quantenphysik, eröffnet sich mir eine völlig neue Sichtweise.
Das Licht ist das Wunderbarste und Wertvollste, das es gibt.
Was fange ich nun mit diesem Wissen an?
Ich blicke zum Himmel, denn von hier unten dringt kein Licht in meine Seele…
„Omi, das ist ja Opi, als er noch jung war!“, sagte meine kleine, siebenjährige Enkelin, während sie mein Schwarz-Weiß-Bild betrachtete. „Darf ich auch malen?“ plapperte sie weiter. „Ja natürlich“, sagte ich, „Komm wir suchen eine Malpappe, Pinsel und Farben zusammen.“
„Gut, welche Farben magst du?“, fragte ich. „Ich male mit Schwarz und Weiß wie du!“ war die prompte, so selbstverständliche Antwort und ich musste lachen.
Ich holte einen Becher Wasser, während sie sich ihre Pinsel aussuchte. Somit konnte es losgehen.
Doch stopp, da fehlte doch noch die musikalische Untermalung. Die Voraussetzungen mussten schließlich stimmen: Tschaikovsky, wie ich ihn beim Malen oft höre.
So, jetzt konnte es losgehen 🙂
Das Motiv? Natürlich ihre drei Katzen: Nero, Tara und Tigerli 🙂
„Omi, bin fertig, darf ich noch eines malen?“, fragte sie so zuckersüß, dass ich ihr gerne noch eine Malpappe reichte.
„Omi, was malst du da für ein Bild?“, fragte sie und schaute auf meinen Arbeitstisch. „Das soll ein Regenbogenhimmel mit einer Blumenwiese werden, so ähnlich wie es im Paradies zu sehen ist.“, antworte ich.
Sie war mit meiner Antwort scheinbar zufrieden und wandte sich der Malpappe zu. Ich ließ sie dann zwischendurch mal allein und setzte mich für eine Weile zu meinem Sohn auf den Balkon.
Nach einiger Zeit stand sie dann plötzlich mit ihrem Gemälde vor uns und frage: „Omi, wo muss ich unterschreiben?“ Als ich das sah, war ich für einen Moment sprachlos. Ein Regenbogen mit Blumenwiese!
„Unten links in der Ecke.“, erwiderte ich ganz verdutzt.
Danach kam sie dann nochmal mit ihren drei Schwarzweißkatzen an und fragte: „Kann da auch noch Rot mit drauf?“
„Hmmm… natürlich, male mit den Farben, die du liebst!“, antwortete ich.
Warum auch nicht. Schwarz-Weiß ist gut, aber die Welt ist schließlich bunt! 🙂
Das Ergebnis:
„Sehr schön“, sagte ich, „Man sieht an den roten Herzen, dass du eure Katzen unglaublich liebst!“.
„Nicht nur Katzen“, erwiderte sie. „Omi, darf ich noch eins malen?“
Klar durfte sie, diese Motivation durfte ich auf gar keinem Fall stoppen. Sie wurde offensichtlich gerade von der Muse geküsst.
„Hmmm … wenn keine Katzen, was kommt denn jetzt?“, dachte ich voller Spannung.
Als ich ihr drittes Gemälde sah, war mir natürlich sofort alles klar :
„Schmetterlinge sind fliegende Blumen!“ (Eric Lange)
Es war so ein wunderschöner Tag mit meinem Enkelmäuschen, den ich nicht missen möchte. Wir hatten beide sehr viel Freude. Und:
„Was man als Kind geliebt hat, bleibt im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter.“