Auf jeden Fall gut beschützt

Ähnlich wie Buddha von der Kobra beschützt wird, zeigt sich dieser Glaube universell in unterschiedlichen spirituellen Bildern. Ob Engel oder andere schützende Wesen – sie symbolisieren den menschlichen Wunsch nach Geborgenheit und Unterstützung in einer oft unberechenbaren Welt. Gerade in turbulenten Zeiten kann dieser Glaube Kraft schenken und das Gefühl vermitteln, nie allein zu sein. So wird der Schutzengel zu einem wertvollen Begleiter auf unserem Lebensweg.

Gemälde und Text © chrinolo

Früher, wenn meine Großmutter nach einem kleinen „Missgeschick“ sagte: „Heute hattest du wieder einen guten Schutzengel“, vermittelte sie mir nicht nur Sicherheit, sondern auch Hoffnung und Zuversicht. Diese kindliche Gewissheit, dass jemand über uns wacht, schafft eine emotionale Verbindung, die Ängste lindert und Vertrauen fördert. So lässt es sich leichter leben.

Engel verkörpern seit jeher die Vorstellung eines übernatürlichen Schutzes, der uns in schwierigen Momenten beisteht. In vielen Kulturen gelten sie als Boten des Göttlichen, die uns behüten und leiten – eine Vorstellung, die besonders im Kindheitsalter Trost spenden kann.

Indem wir diese Vorstellung pflegen, stärken wir nicht nur unseren Geist, sondern auch unsere Fähigkeit, Herausforderungen mit Zuversicht zu begegnen und aus ihnen zu lernen. So bleibt der Schutzengel nicht nur ein kindlicher Trost, sondern wird zu einem lebenslangen Begleiter auf unserem individuellen Weg.

Gemälde und Text © chrinolo

Buddha war eine echte Herausforderung …

 

… aber er wusste wohl auch am Besten, was es heisst:  „Alles braucht seine Zeit!“

Vor 5 (fünf!) Jahren stand pötzlich seine Pumpe still – sein Licht ging aus und das fliessende Wasser ruhte bewegungslos in seiner Lotus-Schale. Aber das war kein Grund für mich, ihn dann gleich zu entsorgen. Ganz im Gegenteil, ich liess ihn sitzen und ruhen, wo er war.  In regelmässigen Abstanden jedoch seufzte ich sehr tief und machte darauf aufmerksam, dass das Meditieren bei Licht und fliessendem Wasser viel besser gelänge. Und ausserdem sei der Anblick sehr viel schöner. Mein Mann machte mich dann jedesmal darauf aufmerksam, dass er sein Bestes gegeben hätte, eine neue Pumpe zu besorgen, aber die wurde vermutlich mal vor Urzeiten in Asien gebaut und sei nirgendwo mehr erhältlich. Und dann hat er immer noch darauf hingewiesen, dass meine Quengelei wegen des nun ruhenden Buddhas total sinnlos wäre.

Dass es dann doch nicht so sinnlos war (ha! da hatte er sich ganz schön geirrt), zeigte sich gestern. Als ich nämlich nach Hause kam, empfing mich ein strahlender Buddha mit Wassergeplätscher   🙂

Mein Mann hatte eine ähnlich Pumpe in der Zimmerbrunnenabteilung eines Kaufhauses entdeckt, die er umkonstruieren und einbauen konnte   🙂   Hätte ich also nicht fünf Jahre lang erinnernd gequengelt, dann wäre das bei meinem Mann sicher in Vergessenheit geraten. Bei mir natürlich nicht – ich bin da sehr ausdauernd, wenn ich an etwas hänge. Jedenfalls hat sich der Spruch wieder bewährt:  „Gut Ding will Weile haben!“   😉

Jetzt bin ich wieder glücklich und zufrieden. Der Buddha sicher auch. Aber am meisten wird sich mein Mann freuen, weil die Quengelei jetzt aufhört   🙂

Und da ist mein Prachtstückchen:

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So, jetzt kann ich wieder wie gewohnt meditieren 🙂