Blue Grotto ist eine der schönsten phänomenalen Besonderheiten auf Malta

 

Lichtspiele in den brillantesten Blautönen – von Türkis über Cobalt- und Preußischblau bis hin zu dem unglaublichen Ultramarin. Die Farben leuchten und glitzern, gekrönt von weißen Schaumkronen auf den Wellenspitzen.

Das Meer wird umrahmt von eindrucksvollen Felsformationen in natürlichen Erdfarben, von Hellbeige über Kreideweiß bis hin zu Terra und strahlendem Ocker. Mit etwas sattem Grün dazwischen!  …  ich fiel wieder in einen Farbenrausch!

Die Grotte, eine phantastische Naturschönheit, liegt tief unten in der  fjordartigen Bucht Wied iz-Zurrieq (im Südwesten der Insel) und ist nur vom Meer aus erreichbar. Schon von oben, also von der Straße aus, bot sich ein atemberaubender Anblick.

STOP ! Jetzt musste ein Boot organisiert werden:

Und dann ging es hinaus auf´s Meer. Es war aufregend und faszinierend. Das kleine Boot hüpfte auf den lebhaften Wellen auf und nieder und das aufspritzende Meerwasser schlug uns ins Gesicht. Gespannt suchten meine vom Seewind tränennassen Augen die Grotte. Das Boot kämpfte sich die Steilküste entlang und schon bald wurde ein komplexes Höhlensystem sichtbar. Die Blue Grotto, die berühmteste Höhle, ist die größte der insgesamt neun Höhlensäle. Sie ist etwa 30 m hoch und hat zwei Eingänge.

Zum Vergrößern bitte anklicken:

In der Höhle beeindruckten herrlich leuchtende, vom Sonnenlicht reflektierte Farbspiele aus türkisfarbenem und kristallklarem Wasser. Die blaue Farbe stammt von besonderen, hier vorkommenden Blaualgen.

Auch die Rückfahrt (das Boot fuhr noch in einige kleinere Höhlen ein) war fantastisch. Ich lies mich bezaubern und genoss das tiefblaue Meer, dessen Weite mir –  inzwischen wieder zuhause angekommen – schmerzlich fehlt. In mir singen die tanzenden Wellen …

 

p.s. es war nicht ganz einfach, aus dem fahrenden Boot heraus bei diesem Wellengang zu fotografieren. Mit einer Hand musste ich mich ja immer irgendwo festhalten. Aber ich denke, die Fotos vermitteln doch einen guten Eindruck über das, was ich erlebt habe.

Welle

Welle, lass dich umarmen,
obwohl du mich zu Boden schlägst,
mir den Halt
meiner Füße versagst.
Aufwühlend und schäumend
kommst du daher,
wild und ungezähmt.

Folgend dem Sturm!

Wildes Aufbäumen tanzt
mit Schaum auf deinen Kämmen.

Ohne Wind bist du zahm und matt,
denn nach dem Sturm
schmeichelnd du meinen Fuß umspülst.

Glitzernd plätschern deine Wellen
im Abendwind,
die Nacht
erwartend.

© Otto Reinhards (*1911), deutscher Dichter

 

„Hör auf dein Herz !“, flüsterten sie auf Malta …

 

… ich meine die Törtchen. Wie schön und verführerisch sie da lagen. Sweet Dreams nicht nur für´s Auge. Und ich hörte auf mein Herz. Ja, ich hörte es ganz deutlich, obwohl es draußen sehr lautstark stürmte und das Meer auf die Felsen aufknallte. Das war auch ein schlagkräftiger Grund, nicht raus in dieses Unwetter zu gehen, sondern besser auf die Törtchen zu hören  😉

Es dauerte auch nicht lange, bis ich im Ramla Bay Resort mein Lieblingscafé entdeckt hatte (ich schrieb ja schon, dieses Hotel ließ keine Wünsche offen 😊 )

Als ich das sah, ertönte gleich meine innere Stimme und rief: „Los, ran die Törtchen … bis der Gürtel knallt. Solch eine köstliche Auswahl hast du so schnell nicht wieder ! Im Urlaub darf man das, da herrscht Ausnahmezustand!“

Ja, und was soll ich sagen? Ich gebe ehrlich zu, dass ich unverzüglich auf die Törtchen und meine innere Stimme hörte! Sie haben mich quasi überstimmt.

Schaut selbst – dieses einladende Café mit seinen noch mehr einladenden Törtchen!

Bitte unbedingt zum Vergrößern anklicken, damit ihr meine Sünden versteht (es war jeden Tag mindestens eine, also betet für mich  😉  ) :

 

Manchmal hilft ein Törtchen
mehr als tausend Wörtchen und
wo Kuchen ist,
da ist auch Hoffnung, jawohl !   🙂

 

 

Die FAUNA auf Malta

 

Fauna bezeichnet im engeren Sinne alle Tierarten in einem bestimmten Gebiet – in diesem Fall auf Malta.

„Wenn in einer Region gerade eine Art außerordentlich häufig ist, die Mehrzahl der übrigen Arten aber nur noch vereinzelt vorkommen, bezeichnet man die Artenvielfalt als kleiner, als wenn alle Arten in etwa gleicher Häufigkeit auftreten. “ … diese Aussage stammt aus dem Internet und erscheint mir logisch.

Also, hier meine  Entdeckungen. Es gab massig Felltiere – der Begriff „Gelassenheit“ war diesen nicht fremd. Und keine der Katzen hat mich angefaucht  :

 

Gefiederte Arten habe ich nur einige Wenige entdeckt (im Vergleich zu den Katzen ) :

 

Für gepanzerte Arten scheint das Leben dort etwas leichter zu sein – einige von ihnen entdeckte ich sogar stapelweise  :

 

Ich hatte nicht nach ihnen gesucht, sondern sie zufällig entdeckt. Natürlich habe ich mich über diese Begegnungen gefreut.

Je mehr ich entdecke, desto mehr wundere ich mich.
Je mehr ich mich wundere, desto mehr verbeuge ich mich.
Je mehr ich mich verbeuge, desto mehr entdecke ich. 

( Albert Schweitzer )