Windstill und trocken ….

 

Das ist heute ein schönes langsames Erwachen beim Blick aus dem Fenster.
Es ist die Ruhe nach dem Sturm, die sich sehr gut anfühlt.

Der Sturm „Brunhild“ – wir sind dabei mal wieder gut weggekommen, es hat nur einen Stapel Kaminholz hinter dem Haus durcheinander gewirbelt. Nun ist wieder alles aufgeräumt.

Der Blick in den Garten, in die leeren Blumen- und Gemüsebeete, lässt langsam etwas in mir wachsen: neue Ideen für die Gestaltung. Samen … neue Sorten, neue Farben. Zeit mich mit dem Angebot der Gartenkataloge zu beschäftigen. So beginnt bei mir die Freude auf den Frühling.

Und auch beim Kataloge gucken wirkt bei mir Musik:

Ich wünsche euch einen schönen Tag   🙂

 

Zur Lage: Wir sind ganz schön geknickt !

 

Die Sonnenblumen und ich auch. Sie sind jetzt bei mir im Zimmer auf meinem Schreibtisch.

Ich spreche mit ihnen, tröste sie: „Seid nicht traurig. Hier drinnen ist es viel ruhiger als draussen. Der anhaltende Regen und die Sturmböen haben euch nicht gut getan. Und die Vögel werden auch ganz schön dumm gucken, wenn sie dann nur noch leere Blütenstengel vorfinden …   😦   „.

Schön, wie die Regentropfen glitzern, aber sooo viele hätten es nun wirklich nicht sein müssen. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Von den anderen Sturmschäden mal ganz zu schweigen. Umgefallene Blumenkübel auf der Terrasse, ein geknickter Deko-Storch am Teichrand und sonstiges Inventar im Garten zerstreut … 😦

Zeitblüten

 

Im Sommer erleben wir, wie uns die Natur ihre Verschwendung, Üppigkeit und den Überfluss zeigt. Zum Beispiel gleich mehrere prachtvolle Blüten auf einem einzigen Blütenstengel:

Die Blüten haben nicht nur schöne Farben, um die Bienen und Vögel anzulocken, sondern sie wollen auch uns erfreuen und wir dürfen uns auch daran bedienen. Wir erleben ihre Vielfalt von Formen, Farben, und Gerüche im Spätsommer nochmals besonders intensiv, weil wir wissen, dass es nur „Zeitblüten“ sind.

Bald wird sich dann mein „Naherholungsgebiet“ wieder von einer anderen Seite zeigen. Aber solange noch Bienen und Schmetterlinge die bunten Blüten umschweben, werde ich diese nicht pflücken, sondern weiterpflegen – bis sie dazu übergehen, knusprig weiter zu wachsen 😉

 

 

Übermannshoch … 2,70m ! :-)

 

 

 

Wie strahlend sie zum Himmel lacht
Wendet sich stets der Sonne entgegen
Oh schau nur, welch eine Blütenpracht
Sie verkraftet sogar auch mal kräftigen Regen

Und mit den Winden, die sie stürmisch umweh’n
Beugt sich leicht und gewinnt wieder Stand
Bleibt einzigartig, bezaubernd schön
In ihrem leuchtend gelben Gewand

Sie kennt den Lebensglück-Moment
Wendet ihr Gesicht nur dem Lichte zu
Beachtet nicht den Schatten, der hinter ihr rennt
Wie die Sonnenblume, so lache und strahle auch du.

Fotos und Text © chrinolo

Das lange Warten …

 

Max wartet mal wieder auf die Stieglitze. Ich sagte ihm, dass es noch zu früh ist, dass sie erst September/Oktober kommen, wenn die Sonnenblumenkerne reif sind. Er glaubte mir nicht (typisch – er ist männlich!) und blieb stur sitzen.

Na ja, damit er sich hier nicht den Hintern platt sitzt und umsonst wartet, habe ich meinen Eintrag vom letzten Jahr herausgesucht und das Filmchen dort geöffnet. Ich habe ihn auf den Arm genommen und mit ihm die Stieglitze angeschaut. Natürlich habe ich auch das Datum erwähnt und sagte: „Siehst du, das war im Oktober!“

Das hat ihn offensichtlich überzeugt. Nun isser wieder raus in den Garten und schaut nach Mäusen – die gibt’s das ganze Jahr 😉

https://seelenglimmern.com/2016/10/02/er-ist-wieder-da/