„Hör auf dein Herz !“, flüsterten sie auf Malta …

 

… ich meine die Törtchen. Wie schön und verführerisch sie da lagen. Sweet Dreams nicht nur für´s Auge. Und ich hörte auf mein Herz. Ja, ich hörte es ganz deutlich, obwohl es draußen sehr lautstark stürmte und das Meer auf die Felsen aufknallte. Das war auch ein schlagkräftiger Grund, nicht raus in dieses Unwetter zu gehen, sondern besser auf die Törtchen zu hören  😉

Es dauerte auch nicht lange, bis ich im Ramla Bay Resort mein Lieblingscafé entdeckt hatte (ich schrieb ja schon, dieses Hotel ließ keine Wünsche offen 😊 )

Als ich das sah, ertönte gleich meine innere Stimme und rief: „Los, ran die Törtchen … bis der Gürtel knallt. Solch eine köstliche Auswahl hast du so schnell nicht wieder ! Im Urlaub darf man das, da herrscht Ausnahmezustand!“

Ja, und was soll ich sagen? Ich gebe ehrlich zu, dass ich unverzüglich auf die Törtchen und meine innere Stimme hörte! Sie haben mich quasi überstimmt.

Schaut selbst – dieses einladende Café mit seinen noch mehr einladenden Törtchen!

Bitte unbedingt zum Vergrößern anklicken, damit ihr meine Sünden versteht (es war jeden Tag mindestens eine, also betet für mich  😉  ) :

 

Manchmal hilft ein Törtchen
mehr als tausend Wörtchen und
wo Kuchen ist,
da ist auch Hoffnung, jawohl !   🙂

 

 

Auch die Liebe zu Weihnachtsplätzchen wurde ihnen mit in die Wiege gelegt 😍

 

… und ihre Backkunst kann sich sehen (und schmecken) lassen. Diese Kunst haben sie mit Genuss ausgelebt und das Ergebnis ist so reichhaltig, dass wir alle auch noch Ende des nächsten Jahres etwas davon haben werden   😂  😂  😂

Auch kulinarische Genüsse (insbesondere zusammen mit dem damit verbundenen künstlerischen Schaffen) gehören zu einem erfüllten Leben, schließlich sagte schon Teresa von Ávila : „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Ist es nicht wundervoll, dieses Zitat kennen meine Enkelmädchen noch gar nicht, aber leben schon danach   😊

Und diese Freude am traditionellen Genuss weiß besonders SIE auszudrücken – njam – njam !  😂

Es sind Bilder, die mir zu Herzen gehen und mich glücklich machen. Dabei fühle ich eine tiefe Dankbarkeit meiner Schwiegertochter gegenüber, die viel liebevolle Zeit und kostbares mütterliches Wissen in meine beiden Enkelmädchen für die zukünftige „Weitergabe“ einbringt. Danke dafür, meine Liebe, es ist so schön, dass es Dich gibt !!  ❤ ❤ ❤

Brot und Wein … und ein paar süße Muffins

 

Tu deinem Leib etwas Gutes,
damit deine Seele Lust hat,
darin zu wohnen.

Teresa von Ávila

Oh, wie recht sie hat! Meine Seele hat sich so gefreut über mein selbstgebackenes Süßkartoffelbrot und die Apfel-Schoko-Muffins.

Und als dann noch ein bisschen Leberpastete mit Preiselbeeren zum Brot und ein Gläschen Le Ellere dazukamen, war sie ganz aus dem Häuschen vor lauter Vergnügen.

Mhhh  … saftig und feinporig! Einfach lecker. Genuss auf höchstem Niveau. Die Süßkartoffel (in Peru war sie schon vor 750 v.Chr. bekannt) bietet einen außergewöhnlichen Geschmack, ein Brot mit lockerer Krume und knuspriger Kruste.

Und solch ein besonderes Brot sehnt sich nach einem standesgemäßen Begleiter. Einem Le Ellere zum Beispiel … Chianti! Schade dass Freund Hermann Hesse nicht vorbei geschaut hat. Er wäre begeistert gewesen, davon bin ich überzeugt. Bei Brot und Wein denke ich immer an ihn.

Le Ellere …  glanzklares, dicht gewebtes Rubinrot von opulenter Intensität, später auf granatfarben tendierend, weich, doch voll Kraft und Elan. Die sanften Hügel der Toskana! Von dort habe ich mir ein paar Fläschchen mit nach Hause gebracht. Was für ein Wein! Ich erinnere mich noch genau an das schöne Castello D´Albola – an Rosmarin und Lavendel und an die sich weit ausbreitenden Rebhänge. Natürlich auch an die berauschende Weinprobe dort – der Le Ellere war mein absoluter Favorit.

Wer ihn nicht kennt, kann hier über ihn lesen:

https://www.weine-ciao-toscana.de/castello-dalbola-toscana-radda-in-chianti/chianti-classico-le-ellere-castello-dalbola.php

Mit diesem edlen Tröpfchen ist es so schön zu Träumen. Von der Toscana, diesem schönen Fleckchen Erde. Hier habe ich mal darüber berichtet:

https://seelenglimmern.com/toskana/chiantistrasse/

Ein besonderes Brot und dazu ein besonderes Gläschen Wein, das passt. Und nein, ich bin kein Luxusweibchen, sondern tue lediglich meiner Seele etwas Gutes – mit viel Selbstbeteiligung. Mit dem Backen klappt es ganz gut, nur an die Weinproduktion wage ich mich nicht heran   😉

Ach ja, ein paar Muffins zum Dessert habe ich auch noch gebacken – Luxus handmade. 😉   Die sind auch lecker.

So, nun hat meine gute Seele wieder Ruh und ich kann gestärkt weitermalen  🙂

Nanu, jetzt erklingt auch seine Musik in meinem Ohr …