Ich liebe Gedichte – insbesondere, wenn der Dichter träumt. Gerade habe ich wieder eines entdeckt, das ich schon lange nicht mehr gelesen habe (war ja auch schon lange nicht mehr in London 🙁 ). Aber hier, da ist es mir wieder begegnet und nicht nur dieses Gedicht! 🙂 :
https://ruggedkitchen.wordpress.com/2015/03/10/random-thoughts-5/
He wishes for the cloths of heaven
Had I the heavens‘ embroidered cloths,
Enwrought with golden and silver light,
The blue and the dim and the dark cloths
Of night and light and the half-light,
I would spread the cloths under your feet:
But I, being poor, have only my dreams;
I have spread my dreams under your feet;
Tread softly, because you tread on my dreams.
William Butler Yeats
Übersetzung:
Hätt ich des Himmels reichbestickte Tücher,
bestickt aus Golden- und aus Silberfaden,
die blaue, die dunklen, die hellen Tücher,
der Nacht, des Tages und der Dämmerung,
so legt ich sie dir zu füssen…
Doch ich bin arm, hab nur meine Träume.
Meine Träume leg ich Dir zu Füßen.
Tritt sanft darauf,
du trittst auf meine Träume.
(Quelle www.)
