Irgendwie kam sie mir wohl doch bekannt vor, diese Dame im Hafen von Konstanz. Gesehen habe ich sie sonst noch nirgendwo und ihren Namen kannte ich auch nicht. Doch der Gedanke an ihre Erscheinung liess mich nun doch nicht los. Ich erinnerte mich noch, dass vor ca. 20 Jahren die Presse voll war mit Skandalgeschichten über diese Figur, aber Einzelheiten hatte ich vergessen. Nun, ich habe nachgeschaut, wer sie ist und dabei fiel mir dann auch ein, dass es noch so eine Edelhure bzw. Göttin in der Geschichte gibt. Letztere heisst Inanna und ihre Geschichte hat mich auch mal interessiert, sogar so sehr, dass ich sie gemalt habe. Beide weisen Ähnlichkeiten auf, in ihrer Pose wie auch in den Aussagen, die über sie getroffen werden.
Hier wird über die Imperia aus Konstanz berichtet: erotische Ausstrahlung, göttliche Schönheit und Macht über „zwergenhafte runzlige Männlein“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Imperia_(Statue)
… und hier über Inanna aus Uruk. Hervortretend sind ihre Eigenschaften als Göttin der Liebe und des Geschlechtslebens, als kriegerische und eroberungssüchtige Gottheit. Des Weiteren gilt sie als Inbegriff alles Weiblichen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Inanna
Wenn ich nun die Imperia anschaue und mein Gemälde der Inanna, dann komme ich nicht umhin … also beim Anblick der Imperia in Konstanz traten bei mir auch Erinnerungen auf. Allerdings an einen Ort, den ich noch nicht besucht habe. Aber gewünscht hatte ich es mir schon: Sumer – den südlichen Teil der Kulturlandschaft des mesopotamischen Schwemmlandes, das sich zwischen der heutigen Stadt Bagdad und dem Persischen Golf erstreckt. In dieser Region vollzogen die dort lebenden Sumerer erstmals in der Menschheitsgeschichte den Übergang zur Hochkultur und erfanden mit der Keilschrift die Schrift. (auch in Wiki nachzulesen!)
So, inwieweit diese Damen nun eher Göttinnen oder doch mehr eifrige Metzen waren, überlasse ich der geschichtlichen (Fort-) Bildung der Leser/innen… 😀



















