Ich will wieder abrentnern – und zwar sofort! 😒

 

„So kann man es aushalten“, dachte ich, während ich entspannt über das herrlich blaue Meer blickte. Plötzlich blitzte ein Wort in meinen Gedanken auf und ein breites Grinsen legte sich auf mein Gesicht.

„Wieso lächelst du so verschmitzt?“, wurde ich gefragt. „Na, weil ich jetzt abrentnern kann!“, antwortete ich und musste lachen. „Abrentnern???“, rief er entgeistert aus 😲

Mir fiel wieder alles ein, denn das Buch klappte sich vor meinem inneren Auge auf.

„Abrentnern“ – was für ein Wort! 😀 Ich las in „Fuckin Sushi“ und lachte. Diesen kleinen Textauszug muss ich hier einfach wiederholen:

„Ist das eigentlich normal, dass ich so oft ans Abrentnern denke?“ fragte ich René. „An eine einsame Insel mit Hängematte, um mich herum das Meer, Schildkröten und Affen. Ich bin doch noch viel zu jung.“
„Quatsch“, antwortete René. „Du bist im genau richtigen Alter. Was nützt dir das Abrentnern denn, wenn du alt und krank bist, nichts mehr siehst und im Rollstuhl hockst?“
„Oder Krebs hast oder einen Schlaganfall bekommst“, sagte ich leise. „Oder einen Herzinfarkt“, ergänzte René. „Das ist ja das Perverse. dass du gar nicht weißt, ob du es bis zur Rente überhaupt schaffst.“
„Und ob es dann noch Rente gibt“, sagte ich. René nickte. „Eigentlich müsste man mit dem Abrentnern viel früher anfangen“, schlug er vor. „Nicht erst mit siebzig Jahren, sondern schon mit zwanzig.“
„Direkt nach der Schule“, sagte ich. „Als fließender Übergang.“
„Genau“, nickte er. „Was spricht überhaupt dagegen?“

Wer mehr über dieses Buch wissen möchte, hier: https://seelenglimmern.com/literatur-buecher-die-ich-lese/fuckin-sushimarc-degens/

Nun, zwanzig bin ich nicht mehr, aber ich habe es immerhin noch vor siebzig geschafft. Und wie schön ist doch dieses Abrentnern auf einer Insel an einem schönen Plätzchen – im Roubini, Agamemnonos, Mavros Molos BeachKissamos, Crete 73400, Greece            ( https://www.facebook.com/Roubini-Beach-1594746904106145/?ref=page_internal ):

 

 

 

 

 

 

Außer der Herzlichkeit, mit der dort Gäste empfangen und sehr zuvorkommend umsorgt werden, gab es dort „Superb Pork Souvlaki“ – wirklich! Die Besten, die ich auf Kreta gegessen habe (gleich mehrmals – aber selbstverständlich nicht alle auf einmal, sondern an verschiedenen Tagen  😉 )

Danach gab es auf Kosten des Hauses (oder weil es einfach dazu gehört) ein kleines Limonen-Dessert:

 

… und Rakı [ˈrakɯ], ein türkisches Nationalgetränk, aus Weintrauben oder Rosinen gebrannter Anisée mit Anissamen zur Aromatisierung. Boahhh, war das lecker. Dass  mir das schmeckte, hat mein Mann gleich bemerkt und schenkte lächelnd nach:

Das herrliche Gefühl von „Oh Happy Day“ und „What a Wonderful World“ lies sich nicht mehr unterdrücken  😂

Es war einfach nur schön und das wurde vom netten Mitarbeiter des Roubini auch sogleich fotografisch festgehalten 😄

Ach ja, wie sehr wünschte ich mir jetzt, dort zu sein …..

 

Ein Engel für den Held

 

“ Fühl dich herzlich eingeladen … dazu … also dir ein eigenes Bild zu machen … „,  las ich hier: https://andre37komma5.wordpress.com/2019/04/19/engelheld-eine-ganz-andere-geschichte/

Vielleicht hat der eine oder andere auch Lust, diese Geschichte zu lesen   🙂

Also, ich habe mir ein eigenes Bild zu der Geschichte (einer Fortsetzungs-Story) gemacht. Und zu meinem Kommentar schrieb er: „einen ENGEL möchte ich auch mal geschenkt bekommen …“.

Gut, dachte ich und malte. Gesso für die Struktur, Liquitex  Professional Acrylic Ink (eine wundervolle Tusche bester Künstlerqualität) für den Hintergrund und Acrylfarbe für die Figuren. Das alles auf Leinwand 20 x 30 cm.

Diese Frau war schon eine Legende … bevor SIE zum ersten mal auftauchte … im Petit Café … wo der Held mit einigen anderen gerade den folgenden SONG feierte … als gäbe es kein morgen …
Bis auf den „Freund des Helden“ … der SIE aus dem Hut zauberte … wusste niemand ihren richtigen Namen …
SIE war einfach ENGEL … und als ich SIE reinkommen sah … wusste ich sofort … WARUM …“ (Textauszug)

Naja, keine Ahnung, wie sie aussah und schon gar nicht, wie der Held eigentlich aussieht, habe ihn ja noch nie gesehen. Aber vielleicht war es damals etwa so:

Jedenfalls hat es Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen und dann zu malen    

Einmal lagen wir im Gras …

Ich habe das Buch noch einmal gelesen. Ich meine das, über das ich gestern geschrieben habe:  „Präludium für Josse“ von Snorre Björkson  … schöne Bücher lese ich oft mehrmals, weil ich mich plötzlich an eine Stelle erinnere, die mich besonders berührt hat. So wie diese:


(…. )

… und dann habe ich ein Bild dazu gemalt. Über die Szene, das Zeitfenster und die melancholischen Erinnerungen den vergangenen Sommertage.

Und jetzt lese ich bei Frida Kahlo weiter   🙂