Die Gelegenheit

Damals schrieb er:

„Da es aber meine Absicht ist, etwas Nützliches für den zu schreiben, der es versteht, schien es mir angemessener, der Wirklichkeit der Dinge nachzugehen als den bloßen Vorstellungen über sie.“    ….   (ll Principe, Kap. XV)

Kurz gesagt: ich lese mal wieder ein bisschen in Machiavellis Schriften. In seiner Denkweise (sie bezieht sich auf die Zeit, in der er lebte!) ist manch interessanter Ansatz, z.B. wie Menschen ticken – in den verschiedensten Bereichen.

Besonders gefallen hat mir schon vor Jahren dies:

„Wer bist du, die du keine sterbliche Frau zu sein scheinst und die der Himmel mit so viel Anmut schmückte? Warum stehst du nicht still? Warum hast du Flügel an den Füßen?“

„Ich bin die Gelegenheit, wenigen bin ich bekannt, und die Ursache dafür, dass ich mich immer bewege, ist, dass ich einen Fuß auf einem Rad halte. Es gibt keinen Flug, der meinem Lauf gleicht, und doch behalte ich Flügel an den Füßen, um in meinem Lauf jeden zu verblenden.

Mein wirres Haar ist nach vorn gewendet, mit ihm bedecke ich mir Brust und Gesicht, damit mich niemand erkennt, wenn ich komme. Am Hinterkopf bin ich kahl. Darum bemüht man sich vergeblich, wenn ich vorüberziehe oder mich umkehre.“

„Sag mir, wer ist die, die mit dir kommt?“

„Es ist die Reue. Darum merke und begreife: Wer mich nicht zu greifen versteht, fasst jene. Und während du redend die Zeit verschwendest, beschäftigt mit vielen eitlen Gedanken, siehst du Armer nicht und begreifst nicht, dass ich dir entschwunden bin.“

(Machiavelli, „Die Gelegenheit“)

Hat es es nicht wundervoll erklärt? Vor ca. 4 Jahren habe ich es zuletzt gelesen und mir dazu notiert: „Man kann darüber streiten, ob es in „unverhofften“ Situationen von Vorteil ist, das Ganze erstmal überdenkend auszusitzen. Ich jedenfalls gehöre zu den Leuten, die eher wenig sitzen, sondern versuchen, sobald sich die Gelegenheit bietet, schnellstmöglich Nägel mit Köpfen zu machen (auf die Gefahr hin, dass Irrtum möglich sein könnte). Erfahrung hilft dabei und viel Erfahrung hat derjenige, der sich schon oft geirrt hat, das ist meine Erfahrung.

In Wikipedia wird es übrigens so erklärt:

„Eine Gelegenheit bezeichnet die Möglichkeit, ein bestimmtes Ereignis wahrzunehmen, das unter anderen Umständen oder zu anderen Zeitpunkten mit Nachteilen verbunden oder gar nicht mehr wahrnehmbar ist. Typisch bei diesem Begriff ist der seltene Charakter, den das in Kontext beschriebene Ereignis mit sich bringt.

Eine geläufige Redewendung lautet „Die Gelegenheit ist günstig“, was den einmaligen oder seltenen Augenblick des angepeilten Ereignisses weiter hervorhebt und somit häufig in der Werbebranche Verwendung findet.“

Jedenfalls war es Machiavelli vollkommen klar, wie wichtig es ist, Gelegenheiten nicht verstreichen zu lassen …

 

800 Jahre Gernsbach …

Natürlich haben wir da mitgefeiert! Und wie ….

Es spielte der Musikverein Langenbrand

Hier gab es einfach Alles, was zum Feiern dazugehört. Einen Historischem Umzug, den Mittelaltermarkt, viel Live-Musik auf drei Bühnen im Stadtkern – Rock & Pop, Schlager, Neue Deutsche Welle und … und … und natürlich ein großes Musikfeuerwerk. Natürlich auch viele Ständen für die Gaumenfreuden.

Hier ein kleiner Ausschnitt: Live-Musik mit Drehorgelfamilie Legler und

im Bereich unserer italienischen Freunde sang Enrico Maggio zu einem leckeren Aperol-Spritz … Bella Italia ließ grüßen!

Dann tanzte noch die Tanzgruppe der Gernsbacher Waldschädder zu Original ungarischem Langosch   🙂

 

Die Altstadtkulisse, der moderne Salmenplatz und die Igelbachstraße bildeten
den Festbereich beim Jubiläumsfest und lockten mit pulsierendem Leben
Besucher aus nah und fern nach Gernsbach. Trotz vereinzelter Regengüsse an den drei Tagen ging es hoch her und die große Freude und die Lust am Feiern waren überall zu spüren.

Hier ein paar Impressionen mit einem ganz besonders lieben Gruß an Babsi aus ihrer alten Heimat   🙂   (zum Vergrößern bitte anklicken) :

Und wer jetzt noch mehr darüber wissen möchte – hier gibt´s genug:

https://www.facebook.com/StadtGernsbach/

Schöne Aus- und Ansichten auf der Isola Bella

 

Von Stresa aus ging es mit dem Boot zu den Borromäischen Inseln.

 

 

 

 

 

 

 

Mein erstes Ziel war die Isola Bella. Sie war schon aus der Ferne unglaublich reizvoll anzusehen.

Dieser Anblick versetzte auch sogleich die anderen Urlaubsgäste in eine wundervoll  beschwingte und lustvolle Stimmung, die sich während der Bootsfahrt fortsetzte:

Und dann endlich:

Hier ein paar Impressionen von der schönen Aussicht, Ansicht und dem regen Treiben auf der Insel (zum Vergrößern bitte anklicken) :

 

Es waren sehr schöne Stunden, die ich auf der Insel zwischen Gitarren, Gärten, Terrassen und im Palazzo verbracht habe.

Mein anderes Ziel war die Insel „Isola dei Pescatori“, die niedliche Fischerinsel, die man von hier aus sehen konnte: