Frisch geerntet …

 

Kaum ist der Frühling da, kann ich es kaum erwarten. Und nun sprießt er   😃

Natürlich bin ich vorbereitet und richte schon mal alles für den kleinen Frühlings-Festschmaus ….  ja, ich weiß, es ist erst kurz nach neun, aber die Vorfreude treibt mich an:

Boah, dieses frische Grün – unglaublich schön! Ich liebe dieses tolle Kraut mit seiner Bärenstärke.
Es hilft unter anderem bei Appetitlosigkeit (naja, darunter leide ich nun wirklich nicht 😉  ), aber auch vorbeugend gegen Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Bronchitis (der nächste Winter kommt ganz sicher) ect. ist er sicher wertvoll.

Außerdem schmeckt er köstlich, z.B. in einem göttlichen Risotto, verfeinert mit etwas echtem , gut gereiften Parmigiano Reggiano in Premium-Qualität (da bin ich sehr eigen  😊).

Mmmmhhhh …  ich denke, heute essen wir etwas früher   😂

Iss Lauch im März, Bärlauch im Mai,
dann haben die Ärzte das ganz Jahr über frei.

Sprichwort

Ja, ja, das stimmt !

Ein halbes, edles Fass aus Bordeaux …

 

Was zuerst ins Fass kommt,
darnach schmeckt es immer.

(Sprichwort)

Na, das hoffe ich doch! Zuerst waren da mal Weintrauben drin … das heißt, köstlicher Bordeauxwein hat lange darin gereift. Und jetzt reift da meine Weinrebe „Lakemont“.

Ich denke, ich habe ihr die besten Voraussetzungen geschaffen, glücklich und zufrieden wachsen und reifen zu können. Ein halbes, 200 Liter – Fass aus Bordeaux, dann den Boden gefüllt mit 25 kg Rheinkies 16-32 und darauf eine Erdmischung aus bester Pflanzerde, Muttererde und Sand …  und natürlich mit einer kleinen „Parkanlage“ (Unterpflanzung) aus Thymian – das ist für eine Weinrebe wie das Leben in einem südfranzösischen Schloss   🙂

Dass sie sich bei mir wohlfühlt ist offensichtlich: sie treibt schon aus! 😃

Tja, und im Herbst ist dann Weinlese 😂 …  bzw. Traubenernte. Ich kann es mir schon genau vorstellen, wie sie schmecken werden, diese süßen Früchtchen  😊

Aber bis dahin ist noch Zeit und das ist auch gut so. Er gibt noch so viel zu tun – die Gartensaison beginnt ja gerade erst. Aber einiges blüht schon und täglich wird es mehr.

So, am Teich fehlen noch die Störche und Frösche, das Krokodil und Nilpferd und die Flugente … die hole ich jetzt alle aus dem Winterquartier. Dann sieht alles wieder lebhafter aus  😍

Dazu scheint die Sonne strahlend und warm vom Himmel  ….

Ich möchte, ich wünschte … was Liebe wirklich will.

 

Pablo Neruda, dieser große chilenische Dichter, drückt mit seinen bedeutsamen Wortbildern viele Dimensionen der Liebe aus und er tut es wie kaum ein anderer.

Liebe, wie vielfältig sie sich doch zeigt. So zart und doch unglaublich mächtig. Dann wieder unberechenbar. Und am Ende unausweichlich.

Was Pablo Neruda in seiner Liebe tun will, lesen wir am Ende dieses wundervollen Gedichtes:

„Ich möchte mit dir das machen,
was der Frühling mit Kirschbäumen macht… „         … wie schön er das sagt.

Er, der Frühling, lässt die Kirschbäume aufblühen, damit sie sich in ihrer ganzen Schönheit zeigen. Genau das will die wahre Liebe. Sie will einen anderen Menschen aufblühen lassen. Sie will, dass dieser andere Mensch die ganze Schönheit zeigt, die in ihm wohnt …

Der Kuss

Ich schicke dir einen Kuss mit dem Wind
und ich weiß, du wirst ihn spüren.
Du wirst dich umdrehen, ohne mich zu sehen, aber ich werde da sein.
Wir sind aus der gleichen Materie gemacht,
aus denen Träume gemacht sind.
Ich möchte eine weiße Wolke sein,
in einem unendlichen Himmel,
um dir überall hin zu folgen und dich jeden Augenblick zu lieben.
Wenn du ein Traum bist, wecke mich nicht auf.
Ich möchte in deinem Atem leben.
Während ich dich anschaue, sterbe ich für dich.
Dein Traum wird sein, mich zu träumen.
Ich liebe dich, weil ich dich in all‘ dem widergespiegelt sehe,
was es Schönes gibt.
Sag mir, wo du heute Nacht bist,
noch in meinen Träumen?
Ich spürte eine Liebkosung auf meinem Gesicht,
die bis ins Herz reichte.
Ich möchte bis an den Himmel reichen
und dir mit den Sonnenstrahlen schreiben, ich liebe dich
Ich wünschte, dass der Wind jeden Tag
durch dein Haar bläst,
um auch aus der Ferne
deinen Duft zu riechen.
Ich möchte mit dir das machen,
was der Frühling mit Kirschbäumen macht…

Pablo Neruda