Ganz Banales aus meinem Alltag … Diamant-Versiegelung mit echtem Diamantenstaub

„Eine „Exzellenzoffensive“ aus einer Kochgeschirr-Schmiede: der hochqualitative Bräter für ganz persönliche Festtagsmenüs! Denn mit erstklassigem Kochgeschirr gelingen auch erstklassige Speisen!“ … stand da zu lesen.

Verständlich, gutes Handwerkszeug ist das A und O einer jeden Köchin! Darum habe ich ihn mir nun endlich gegönnt 🙂 Jetzt wurde er auch gleich getestet.

Ich entschied mich für Kohlrouladen mit Speckummantelung (denn nächste Woche gibt´s dann Spanisches – u.a. frischen Fisch aus dem Meer gleich auf den Tisch 🙂 )

Ja, das sieht gut aus und könnte lecker schmecken 🙂

Und dazu gibt´s Bratkartoffeln, fein mit Oregano und roten Zwiebeln gewürzt:

Wie ich schon sagte, alltäglich Banales. Und doch geistdurchdrungen, denn ich dachte an alles Mögliche, während ich kochte. Z.B. wie wohl die Fahrt im „Roten Blitz“ zur Kartause von Valldemossa werden würde. Dort hat Chopin mit seiner geliebten George Sand in den beiden Klosterzellen Nr. 2 und Nr. 4 überwintert. Ach, diese wunderbare George Sand, die so weise sagte:

„Man sollte alle […] aufhängen, die […] die achtbarste und heiligste Sache der Schöpfung herabwürdigen, das göttliche Geheimnis, den Schöpfungsakt und zugleich die erhabenste Lebensäußerung im Universum. Der Magnet zieht Eisen an, die Tiere hängen aneinander, getrieben von der Verschiedenheit der Geschlechter. Die Pflanzen sind der Liebe gehorsam, und der Mensch, dem allein es auf dieser Erde von Gott verliehen wurde, mit Entzücken zu fühlen, was die Pflanzen und Metalle nur stofflich empfinden können, – der Mensch, bei dem sich die elektrisierende Anziehungskraft in eine Anziehung gefühlsmäßiger Art verwandelt, […] der Mensch allein betrachtet dieses Wunder […] wie eine armselige Notwendigkeit, und er spricht mit Verachtung, Ironie und Hass darüber. Das ist wirklich sonderbar.“
George Sand (1804 – 1876)

Als achtbarste und heiligste Sache der Schöpfung hat sie selbstverständlich nicht meine Bratkartoffeln gemeint. Trotzdem war ich achtsam, dass diese nicht anbrennen 🙂

„Die elektrisierende Anziehungskraft in eine Anziehung gefühlsmäßiger Art verwandelt“ …. schön hat sie das ausgedrückt.

Ich fühle es nun ganz deutlich: ich liebe Bratkartoffeln 😉

Die Kontaktschaft

 

„Sag´ mal, ist das ein Bekannter von dir?“

Diese Frage löste unangenehme Gefühle in ihr aus und sie antwortete:
„Nein, das ist ein Kontakter. Immerzu auf der Suche nach „guten“ Kontakten, die irgendwann vielleicht nützlich sein könnten. Mich hat er über einen längeren Zeitraum hin auch vielmals kontaktiert.“

„Aha, also doch eine Bekanntschaft!“
„Nein, weniger. Das war nur eine Kontaktschaft.“ , stellte sie klar.

„Was für ein Unsinn … KONTAKTSCHAFT ! Was soll das denn sein?“
„Na, das ist so gut wie Nichts, darum habe ich den Kontakt mit dem Kontakter auch abgebrochen.“

„Oh, ich verstehe, du hast den Menschen in ihm gesucht und er nur einen ihm nutzbringenden Kontakt in dir.“
„Genau so war´s! Ich denke, du hast nun begriffen, was eine Kontaktschaft ist.“

 

Time we have wasted on the way

 

Ein Song voller Harmonie und einer tiefen Bedeutung. Weise Worte und ein Rat der Band, doch zu versuchen, keine Zeit und keine Gelegenheiten zu verschwenden … damit wir später nicht bedauernd zurückblicken müssen:

Look round you NOW
You must go for what you wanted …

So much love to make up
Everywhere you turn
Love we have wasted on the way

So much water moving
Underneath the bridge
Let the water come and carry us away

Let the water come and carry us away