Bilderbuchdörfer und ein blauer See

 

Das milde Klima und der Postkartenhimmel, das angenehme Wetter und die fantastische Aussicht, alles hat gepasst auf dem Luganer See mit seiner ganz speziellen Form und seinen in alle Richtungen reichenden Arme.Darüber hinaus umgeben von grünen Bergen und Kastanienwäldern, die sich im herrlich blauen Wasser spiegeln. Und dann die malerischen bunten Dörfer am Ufer entlang – Augenblicke, die sich tief in mir eingeprägt haben. Über drei Stunden lang habe ich mir alles vom Wasser aus angesehen, auf einem Schiff der Schifffahrtsgesellschaft des Luganersees.

In den zwanziger Jahren hat das Hermann Hesse auch getan und schrieb: „Das war schön!“ Besonders das Fischerdorf Gandria hatte es ihm angetan. Er hat es immer wieder besucht, obwohl er vom Balkon seiner Wohnung im Casa Camuzzi wie auch von seinem Haus „Casa Rossa“ aus den Ausblick auf dieses grandiose Landschaftsszenario hatte. “

„ich stehe auf und gehe auf die Terrasse hinaus, dort blickt man über ziegelgedeckte und efeubewachsene Brüstungsmauern gegen Gandria ….“ – er muss es wohl sehr geliebt haben.

Ich habe es vom Schiff aus gesehen und war ergriffen von so viel Schönheit.  Gandria, angeschmiegt an den steilen Hang des Berges Monte Brè:

 

Gandria, ein ganz spezieller Ort!

 

Aber zauberhafte Ansichten gab es während der ganzen Schifffahrt – überall gab es etwas zu entdecken. Hier ein paar Impressionen (zum Vergrößern bitte anklicken!) :

 

Für mich war es ein großartiges Erlebnis und ich kann jetzt nachempfinden, was Hermann Hesse bei diesen Aussichten wohl fühlte und auch in vielen Gemälden darstellte.

Wechselhaft – das Wetter wie auch meine Gedanken

 

Heute morgen gab’s erst mal Regen, dann Schnee und auf den folgte schönster Sonnenschein. Das ganze wiederholte sich dann – bis jetzt (es ist 16:30 Uhr).

Das richtige Wetter, um in meinem Buch weiterzulesen, dachte ich. Ich lese gerade

„Mexiko: Ein Länderporträt“ (Diese Buchreihe wurde ausgezeichnet mit dem ITB-Bookaward 2014) von Jürgen Neubauer

Das muss euch nicht wundern, denn über mexikanische Musik und meinem Besuch bei Frida Kahlo bin ich nun total auf den (mexikanischen) Hund gekommen. Dann noch dazu das wechselhafte Wetter ….

Also, ich las im Buch weiter, fast zwei Stunden lang – es ist sehr interessant – und machte dann eine kurze Musikpause. Im Klang der sinnlich-glühenden Töne schweifte ich ab in das Land, wo ich diese Musik zum ersten Mal hörte:  Venezuela!

Mich befiel ein ganz schlechtes Gewissen, weil mein Reisebericht in meiner Rubrik „Auslandsreisen“ immer noch ausstand – seit 2003! Also raffte ich mich auf und suchte mühselig alte Fotos zusammen, scannte sie ein und versuchte, mich zu erinnern. Auch dafür bot sich das miese Wetter an. Es brachte mich auf sonnige Gedanken und ich befand mich wieder plötzlich in Südamerika  🙂

Mein Reisebericht nahm Formen an und es hat mir noch dazu Spass gemacht.

Nu isser drin – in der Rubrik „Auslandsreisen“ – hier:

https://seelenglimmern.com/reisen/venezuelamerida-2002-und-2003/

Falls ihr mal vorbeischauen möchtet – nur zu  🙂

Ich lese jetzt derweil mal in euren Blogs, um mich weiterzubilden, bevor ich mich wieder meinem Buch zuwende. Ich habe mir noch ein anderes zum Thema Mexiko bestellt. Darüber später mehr, wenn ich es habe …

Abschliessend für heute noch ein paar schöne Klänge – Playing For Change  🙂