Mit viel Wind in den Segeln

 

„Wind, See, Schiff und Segel bilden eine zusammengehörige, lose gefügte Einheit, ohne Anfang noch Ende, Teil und Ganzes des Universums, meines eigenen, nur mir gehörigen Universums. 
Ich betrachte den Sonnenuntergang, ich atme den Hauch der Weite, ich fühle meine Seele aufblühen, und meine Freude schwingt so hoch empor, dass nichts sie mehr einzudämmen mag.
Und die übrigen Probleme, die mich mitunter quälen – sie wiegen nicht ein Gramm angesichts der unendlichen Ferne, in der sich das Kielwasser mit dem Himmel ver­eint, angesichts des Windes über der See, die sich von keinen kleinlichen Alltagssor­gen beunruhigen lässt.“ 

Bernard Moitessier (1925 – 1994),
französischer Einhand-Weltumsegler, Segler und Publizist

 

 

„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“

(Mark Twain)

 

Eine Höhle braucht der Mensch …

… in die er sich im Notfall zurückziehen kann. Bei Gefahr zum Beispiel. Ja, auch manches, das man liebt, kann mitunter gefährlich werden. Die Sonne etwa, von allen Seiten wurde ich vor ihr gewarnt: „Leg‘ dich bloss nicht wieder in die pralle Sonne. Du bist ein heller Typ, kein Indianer!“, beschwor man mich. Genau deshalb sorgte ich für meine Höhle, obwohl es nicht leicht war, diese bei Wind und Sturm auf Fuerte standfest zu kriegen. Die Höhlenmenschen damals hatten es wesentlich einfacher – deren Höhle stand immer felsenfest 🙄
Aber wenn man will, geht alles – letztendlich stand meine auch … mehr oder weniger. Ausserden hielt ich mich eh‘ lieber in der Sonne auf 😀

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… und wenn das wilde, tiefblaue Meer so nah ist, kann man die errötete Haut ja sofort wieder kühlen.

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… und gleich war alles wieder gut 😀

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Ach, ich fühlte mich einfach grossartig. Und als ich am nächsten Tag zum Segeln ging, war von der dezenten Röte nix mehr zu sehen. Nach dem Segeln sah die Sache dann allerdings wieder anders aus. Aber auch dann fühlte ich mich einfach wundervoll. Es war ein traumhafter Tag: