Dieser Augenblick …

… als das wundervolle, dunkle Blau des Meeres und der goldene Schein der Sonne sich in seinen Augen spiegelte, wurde das große Glück in seinem Gesicht sichtbar. Ihm war nun bewusst, dass er hier abschalten konnte.

Er nahm sich Zeit, um die ganze Schönheit dieser Insel und den Zauber des glitzernden Ozeans in sich einströmen lassen, wollte hier für eine Weile die Welt vergessen können und all das, was sie von ihm will … diese Gedanken zauberten ihm ein befreiendes Lachen ins Gesicht.

Dieser Augenblick, der erste Moment, als er überwältigt auf dem Balkon des Hotelzimmers saß und diese großartige Weite wahrnahm, wird für ihn unvergesslich bleiben. Ein beglückendes und großartiges Gefühl … und keine Sorge, Glück ist wie das Meer – die Wellen kommen auch immer wieder.

MEER

Wenn man ans Meer kommt
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen
soll man den Faden verlieren

und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen

Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen nur Meer
Nur Meer.

(Erich Fried)

¡Olé! … gefeiert wurde auch!

Es war nicht nur für die Hotelgäste schön, sondern auch das Personal war an diesem Tag besonders herzlich und gutgelaunt. Irgendwie passte hier der Ausspruch: „Die Leichtigkeit des Seins“ … er fiel mir gleich dazu ein.

IMG_7869

 

Die Pool-Bar war mit Lampignons und wehenden Stoffbahnen geschmückt und auch das Personal hatte sich landestypisch herausgeputzt 🙂

IMG_7854

Farbenpracht und heisse Rhythmen! Es war einfach ein mitreissendes Schallerlebnis.

IMG_7855

Leider haben sich im Video auch ein paar unerwünschte Beschallungen eingeschlichen (Rauschen), die waren nicht zu vermeiden. Aber man bekommt dennoch einen Eindruck von Musik und Tanz, finde ich 🙂

Auch dies war ein sehr schöner Tag und es wurde bissle später 🙂

 

Was machst du heute?

„Nun ja“, sagte ich, „der letzte Urlaub ist im Kasten, sozusagen schon wieder Vergangenheit. Jetzt kümmere ich mich um den nächsten. Wer viel arbeitet, braucht viel Urlaub und Zeit für sich. Im Juli habe ich wieder zwei Wochen für mich.“

Ein Kopfschütteln war die Antwort. Und die Bemerkung „Träumerin!“ habe ich nicht überhört.

Ach, der Hermann hätte mich verstanden. Er sagte damals: „Ich lebe in meinen Träumen. Die anderen Leute leben auch in Träumen, aber nicht in ihren eigenen. Das ist der Unterschied.“
Und er sagte noch: „Niemand träumt, was ihn nicht angeht.“

Tja, er war eben begnadet, dieser Mann :yes: „Denk‘ ruhig mal darüber nach, mein Junge“, sagte ich, „und schreib dir das hinter deine Ohren!“

So, jetzt werde ich mich wieder einem weiteren Lieblingsthema zuwenden: die Wölfe! Davon gab es in Fuerteventura ja keine. Aber ich kenne natürlich die Fleckchen, wo ich sie finde. 😀

Am Montag beginnt wieder die Arbeit und dann ist der Juli gleich da. Darum gilt auch hier:
„In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab.“. Das habe ich von Konfuzius gelernt und wenn ich erst mal etwas gelernt habe, dann sitzt das! 😉

IMG_3300