Mit viel Wind in den Segeln

 

„Wind, See, Schiff und Segel bilden eine zusammengehörige, lose gefügte Einheit, ohne Anfang noch Ende, Teil und Ganzes des Universums, meines eigenen, nur mir gehörigen Universums. 
Ich betrachte den Sonnenuntergang, ich atme den Hauch der Weite, ich fühle meine Seele aufblühen, und meine Freude schwingt so hoch empor, dass nichts sie mehr einzudämmen mag.
Und die übrigen Probleme, die mich mitunter quälen – sie wiegen nicht ein Gramm angesichts der unendlichen Ferne, in der sich das Kielwasser mit dem Himmel ver­eint, angesichts des Windes über der See, die sich von keinen kleinlichen Alltagssor­gen beunruhigen lässt.“ 

Bernard Moitessier (1925 – 1994),
französischer Einhand-Weltumsegler, Segler und Publizist

 

 

„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“

(Mark Twain)

 

50-jähriges Jubiläum des „Abbey Road“-Covers … Erinnerungen

 

„I’ll never do you no harm, believe me darlin'“ …   ein Versprechen von meinem ersten „wahren Freund“, das er nie gebrochen hat. Wir besuchten damals zusammen die Realschule und er sang diesen Song auf dem Pausenhof. Ich höre noch immer seine Stimme, als wäre es erst gestern gewesen. Und wie süß er aussah mit seiner Beatles-Frisur und den schwarzen Schlag-Hosen. Mit einem unglaublich bezaubernden Lächeln stand er lässig vor mir, bewegte seinen Körper wiegend im Rhythmus und sah mich verliebt an. Ein bisschen ähnelte er Paul McCartney.

Am Wochenende war er Drummer in einer Rockband und liebte die Musik dieser für uns so wunderschönen Zeit – und er bewunderte die Beatles. Nur kurze Zeit später starb er … völlig unerwartet und noch so jung. Seine Worte von damals aber klingen in mir weiter, besonders diese: