Ich möchte so gerne …

 

… auf Wolken in die Ferne schweifen, zum Beispiel weit weg ins Bloggerland, zu euch. Aber stattdessen schwebe ich derzeit in einer Staubwolke! Meinem Mann habe ich Feinstaubmasken für die Renovierungsarbeiten im Haus besorgt, damit er nicht so hustet wie ich, denn das kann schlimme Folgen nach sich ziehen – also nicht MEIN Husten, sondern wenn er husten müsste und ihm dabei der Bohrer verrutscht. Schiefe Fußbodenleisten haben mir noch nie gefallen und sie werden schief, wenn die Klipse für´s Aufklipsen der Fußbodenleiste nicht punktgenau angebracht werden. Aber ich passe auf, dass er da keinen Schei… macht. Auch wenn ich dabei in einer Staubwolke stehe.

Ganz schlimm war es, während er den alten Teppichboden herausgerissen hat und die Klebereste maschinell abschwabbelte. Nicht nur, dass dies eine Mordssauerei ist, nein, es machte auch so viel Lärm, dass ich ständig die Musik lauter stellen musste – ohne Musik kann ich nun mal nicht konzentriert arbeiten … noch nicht mal aufpassen, während andere arbeiten. Und ihr könnt mir glauben, das ist bitter nötig, wo er sich doch so leicht übernimmt … also beim Schätzen, weil er gerade seinen Zollstock nicht findet. Gerade in solchen Zeiten braucht er mich! Ich stehe ohne Wenn und Aber jederzeit bereit, um ihm den verlegten Zollstock zu reichen.

Das tue ich natürlich nicht ohne Mitzudenken, denn das Theater, wenn dann etwas schief läuft – auch wenn es nur eine Fussbodenleiste ist, die ohnehin keiner beachtet – möchte ich aufgrund bereits erworbener Erfahrungswerte vermeiden – da ist das Geschimpfe wirklich nicht auszuhalten. Das ist dann schlimmer und lauter, wie wenn ich in der Staubwolke huste.

Doch manchmal wird das mit dem Husten so arg, dass ich kurz mal aus dem Zimmer muss – so wie jetzt gerade. Dann nutze ich eilig die Zeit, um hier etwas zu schreiben, damit ihr informiert seid, warum ich momentan nicht so viel bei euch lese und kommentiere. Das hole ich später alles nach, denn jetzt muss ich schnell wieder zur Arbeit. Mein Mann hat gerade gerufen: „Schließe gefälligst die Tür, wenn du raus gehst. Der ganze Staub zieht sonst durch´s Haus!“

Oh dieser Staub! Er wird mich noch eine Weile verfolgen. Aber dann, wenn hier wieder alles staubfrei an seinem Platz steht, habe ich auch wieder Zeit für´s Bloggen, Lesen und Kommentieren   🙂

 

 

Was denn nun? Frosch oder Kröte? 😏

Nun werde ich ja bald wieder im Garten der Brüder Grimm in Steinau sein und schrieb darüber in einer Mail. Nämlich, dass ich mich auf den Frosch freue – wohl logisch, welche Frau denkt nicht an den Frosch, wenn sie ihm in „Brüder Grimm´s Märchengarten“ begegnet?   😉

Das letzte Mal, als ich dort war, habe ich mich eine ganze Weile bei ihm aufgehalten und auch mit ihm gesprochen.

Sogleich kam da eine Antwortmail zum Thema mit der Aussage: „so so, frösche gibt ́s in grimm ́s garten … ! ? das ist mir neu. von kröten in meinem garten dagegen weiß ich was.“

Ich musste so lachen, als ich das las und sah ihn  vor mir – überzeuge dich selbst:

… und es gibt ihn doch!


Natürlich sind mir auch Kröten bekannt, allerdings kann ich sie nicht gleich erkennen. Im Baby-Stadium ist ja noch nicht absehbar, was sich da letztendlich für ein Bürschlein entwickelt.  😂

Darüber hatte ich auch schon mal in einem früheren Beitrag geschrieben – sogar schon mehrmals. Es ist schließlich ein Thema, das viele Frauen beschäftigen dürfte: Frosch oder doch nur Kröte.

Ich hatte dazu so eine rätselhafte Begegnung, die das deutlich macht:

Ich: „Oh, da schwimmt ein Baby-Frosch! Wenn der groß ist, kann er mich küssen! 😀

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ER: „Ich bin kein Frosch, sondern eine zukünftige Erdkröte! Lass dich mal überraschen, was da rauskommt, nachdem du mich geküsst hast.“   😂   😂   😂

Wo bleibt sie nur ?

 

Die Inspiration ist ein solcher Besucher, der
nicht immer bei der ersten Einladung erscheint. 
Peter Iljitsch Tschaikowsky

Ja, so ist das. Man muss sie zuerst anlocken und dann freisetzen.

Gerade habe ich einen interessanten Artikel darüber gelesen – hier ein Auszug:

Inspiration freisetzen !

Inspiration wird durch äußere Reize und innere Haltungen freigesetzt.
Texte, Gespräche, Bilder, Musikstücke oder anderes wirken unterstützend. Inspirierende Umgebungen sind durch solche Elemente geprägt.

Das »inspiriert werden« erfordert ein spezifisches – nämlich offenes – Bewusstsein: verstärkend wirken eine Offenheit für neue Erfahrungen sowie eine Annäherungs- statt Vermeidungshaltung. Das Mehr an Erfahrungen stellt sich jedoch erst ein, wenn wir der Erfahrung ermöglichen, sich einzustellen; oder schlicht mit dem Komponisten Max Reger: »Die Inspiration kommt zu dem, der sie ruft!«

Einfach mit etwas anzufangen, ist ein viel versprechender Weg, inspiriert zu werden; es ist eine Form der aktiven Inspiration. Ähnlich dem ersten newtonschen Gesetz bleibt ein sich bewegender Körper in Bewegung. Der Anfang ist somit der schwierigste Punkt – danach können wir auf Inspiration hoffen.

Wollen wir Inspirationen locken, proklamieren Thrash, Maruskin et al. (2014) leicht pathetisch für einen Wandel der Haltung . »Anstatt nur nach wünschenswerten Enden zu suchen (oder unerwünschte Ziele zu vermeiden), schaue auch nach Gelegenheiten, die das Selbst überschreiten – Gelegenheiten um Licht zu übertragen.

Sei wachsam für flüchtige Einblicke in die Wahrheit, Schönheit, Güte und Heiligkeit. Sobald du eine Idee hast, die es wert ist darüber zu schreiben, schreibe; sobald du ein Ziel hast, das es wert ist, verfolgt zu werden, verfolge es, bevor das Licht schwach wird« (Thrash, Maruskin et al. 2014).

Es geht also um das »sobald«! Denn der kurze Moment des Flashs ist flüchtig und verdunkelt sich, sobald wir ihn nicht mehr beachten. Zentral wäre demnach, die kleinen Momente der Inspiration wahrzunehmen und umzusetzen, sobald wir sie wahrnehmen – sogleich sollten wir den Flash-Moment »beherzt beim Schopfe fassen« – er wirkt dann weiter, weil er muss. (Thrash, Maruskin et al. 2014).

Quelle: Auszug aus Spektrum der Wissenschaft – Ausgabe: 11.01.2018 (lese ich sehr gerne!)

Also, da kann ich nur sagen:  diese Aussagen und Anregungen inspirieren doch! Wachsam sein, nach Gelegenheiten schauen und sobald sich die Inspiration blicken lässt, sie beherzt beim Schopfe packen   🙂

Super, das mache ich jetzt ganz auf meine Art: