„Lesen stärkt die Seele.“ (Voltaire)

Laut der AWA-Studie 2023 ist die Lesehäufigkeit in den letzten Jahren stark gesunken. Das finde ich sehr schade, denn es gibt gute Gründe zu Lesen.

Auf GEO habe ich kürzlich einen interessanten Artikel gelesen: (https://www.geo.de/wissen/gesundheit/17562-rtkl-literatur-wer-viel-liest-lebt-laenger ).

Gute Nachrichten für Bücherwürmer: Wie Wissenschaftler der renommierten Yale University herausgefunden haben, soll häufiges Lesen das Leben verlängern

Schon das allein ist doch ein guter Grund, finde ich.

Ich hab´s getan: etwas sehr Schönes gelesen, nämlich ein kleines Buch, das mir Danny (https://wolfgangdannyweber.wordpress.com/category/allgemein/ ) nicht nur geschickt, sondern es auch geschrieben hat 🙂

Und darin habe ich u.a. folgendes gelesen:

Er selbst schreibt in seinem Blog nicht mehr allzu viel (was ich auch sehr schade finde), aber um so mehr für Familie, Kinder und Enkelkinder, Verwandte und gute Freunde.

Bewundernswert! Soviel Liebe für´s Schreiben und Lesen: Ja,

Bleistift, Papier und Bücher sind das Schießpulver des Geistes. (Neil Postman)

Und:

„Es ist mit dem Lesen wie mit jedem anderen Genusse: er wird stets desto tiefer und nachhaltiger sein, je inniger und liebevoller wir uns ihm hingeben. Man muss seine Bücher als Freunde und Lieblinge behandeln, jedes in seiner Eigenart schätzen und nichts von ihm verlangen, was dieser Eigenart fremd ist.“ (Hermann Hesse, einer meiner Lieblingsautoren 🙂 )

Es kommt immer mehr an die Öffentlichkeit oder „Da wird´s aber mal Zeit!“

Im Februar 2022 schrieb ich schon einmal über das Buch „Jenseits von Materie“ und die EREAMS-Studie. Sie ist  ist die größte Studie weltweit, die mit einer etablierten wissenschaftlichen Methodik die Wirksamkeit und Authentizität von Botschaften aus der geistigen Welt untersuchte. 

https://wordpress.com/post/seelenglimmern.com/20684768

Die höchst signifikanten Ergebnisse dieser empirischen Studie bringen nicht nur das materialistische Weltbild ins Wanken, sie bestätigen darüber hinaus sehr eindrucksvoll die Evidenz für ein Weiterleben unseres Bewusstseins auch nach dem physischen Tod.“ Prof.Dr. Oliver Lazar

Hier ein sehr spannendes und gut erklärendes Interview, für das ich mir gerne Zeit genommen habe. Das Thema ist für mich noch längst nicht abgehakt. Mir fehlt dazu noch viel zu viel Wissen. Doch:

Es ist keine Schande, von irgend etwas keine Ahnung zu haben. Aber es ist eine Schande, so zu tun, als hätte man von allem eine Ahnung.“ (Wolfgang J. Reus)

„Glück ist das Zusammentreffen von Fantasie und Wirklichkeit.“ (Leo Tolstoi)

„Die Beschreibung beginnt in der Vorstellungskraft des Autors, sollte aber in der des Lesers enden.“ (Stephen King)

Im März las ich ein Buch, nicht ohne mich vorher zu erkundigen, wer es geschrieben hat und warum. Der Autor war Michael Jürgs, ein Vollblut-Journalist, der die Diagnose Krebs erhalten hat. Nachdem er nun wusste, dass seine Uhr tickt, begann er zu recherchieren und sich mit dem Leben nach dem Tod zu beschäftigen. Er wollte zu gerne wissen, wen er im Jenseits treffen würde und ob man dort Antworten auf viele ungelöste Fragen bekommen würde. Und ihn interessierte, ob es Gott gibt. Kurz vor seinem Tod vollendete er sein Werk: 

Jürgs, Michael. Post mortem: Was ich nach meinem Tod erlebte und wen ich im Jenseits traf . C.Bertelsmann Verlag. 

Im Jenseits begegnet er nicht nur seinen Verwandten, sondern einer Vielzahl von Menschen, für die er sich auch im Leben interessiert hatte, weil sie Neues, Erstaunliches und Unsterbliches hinterlassen haben. Über diese Begegnungen schreibt er und es ist wundervoll zu lesen. Hier einige Bewertungen: 

 »Außergewöhnlich, berührend und sehr persönlich. In jedem Fall ein wunderbares Buch.« ― Westdeutsche Allgemeine Zeitung 
 
»Ein außergewöhnliches Buch – berührend und sehr persönlich. Es passt nicht in gängige Einsortierversuche der Literaturkritik. Der Verlag hat darauf verzichtet, es als Roman zu klassifizieren, es hat Züge einer fantastischen Erzählung und ist in jedem Fall ein wunderbares Buch. Im Epilog schreibt Jürgs: ›Nur der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und post mortem erst recht nicht.‹ Bei ihm besteht die Fantasie auch im Angesicht des Todes; das zeigt eindrucksvoll sein Buch.« ― Aachener Zeitung 
 
»Auf jeder Seite feiert der Autor das Leben, das er hier auf Erden hatte.« ― WDR5 »Bücher« 

“Es gibt bekanntlich keine Bücher aus dem Jenseits. Logisch, sagen da meine Kollegen, sowohl die von mir geliebten als auch die von mir ungeliebten. Auch diese einst den Alltag belebenden Gefühle sind übrigens mit dem Tod gelöscht. Logisch, sagen da Leserinnen und Leser, denn der Tod an sich bedeutet schlicht das Ende aller in der Wirklichkeit einst als selbstverständlich akzeptierter Fakten. Nur der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und post mortem erst recht nicht.” 

Und weiter schreibt er in seinem Buch: 

“ Vielleicht hat es ein Toter, hat es eine Tote nur nie versucht, das im Jenseits Erlebte aufzuschreiben, weil es abwegig schien. Vielleicht müsste es mal einer wagen, und warum dann nicht ich?”, schreibt er. 

Wie gut, dass er es geschrieben hat, denke ich. So wie er sich das Jenseits vorstellt, muss es dort wundervoll sein. Und vielleicht hat er ja damit recht, wer weiß es schon?  

Ich habe das Buch nachts in einem Rutsch gelesen, weil ich es nicht beiseitelegen konnte. Und ich liebe Bücher, aus denen ich noch etwas lernen kann, z.b. mir unbekannte Fakten aus den Begegnungen mit besonderen Menschen, die er beschreibt. 

Also nochmal: 

Jürgs, Michael. Post mortem: Was ich nach meinem Tod erlebte und wen ich im Jenseits traf . C.Bertelsmann Verlag. In meinem Fall die Kindle-Version.