Sanfte Ausdauer – Die Kraft der Beständigkeit

In der sanften Ausdauer liegt eine Stärke, die oft unterschätzt wird. Es geht darum, auch in schwierigen Zeiten standhaft zu bleiben und nicht aufzugeben. Diese Eigenschaft wird der weißen Sommermalve, auch echter Roseneibisch oder Hibiskus genannt, zugeschrieben.

Ich sitze auf meinem Balkon und betrachte sie, denke an meinen Mann und unsere Liebe. In der Liebe ist es besonders wichtig, diese sanfte Ausdauer zu zeigen – Höhen und Tiefen gehören dazu, doch wahre Liebe gibt niemals auf. Und so war es auch, viele Jahre lang, bis er dann ins Jenseits wechselte.

Der echte Roseneibisch wird auch in der Nationalhymne Südkoreas erwähnt und erhielt eine Prägung auf der Ein-Won-Münze. Er symbolisiert die sanfte Ausdauer in einer Partnerschaft und das Festhalten aneinander, selbst wenn es herausfordernd wird. Es bedeutet, füreinander da zu sein und gemeinsam durch dick und dünn zu gehen. Möge die Sanfte Ausdauer uns lehren, dass wahre Stärke darin liegt, unbeirrt seinen Weg zu gehen und sich von Hindernissen nicht entmutigen zu lassen.

Die Rose of Sharon ist eine Pflanze der Gattung Hibiskus. Sie hat auch in Gedichten, in der Bibel und in der Musik beeindruckende Bedeutung:

 „Ich bin eine Blume zu Saron und eine Rose im Tal.“ (Hohelied)

In dem Lied geht es darum, dass man niemals aufgibt und immer einen Weg findet, neu anzufangen. Man hat keine Angst vor schwierigen Zeiten, weil man weiß, dass man gestärkt daraus hervorgehen wird. Selbst wenn Menschen versuchen, einen zu Fall zu bringen, wird man immer gestärkt daraus hervorgehen. Der Refrain spricht davon, dass das Feuer, das uns verzehrt, uns auch erneuert, und dass es immer Leben in uns gibt. Man wird immer wieder hoch fliegen und immer wieder neu geboren werden, egal was passiert.

Mit sanfter Ausdauer lenke ich meine Gedanken in die Zukunft, in eine Zeit, die uns eines Tages wieder zusammenführen wird.

Immer wieder führen uns unsere Gedanken zurück in vergangene Zeiten, die von Leichtigkeit und Lebensfreude geprägt waren. Doch wie können wir diese Gefühle der Verbundenheit mit der Vergangenheit bewahren und in unser heutiges Leben integrieren? Die Antwort liegt in der sanften Ausdauer, die es uns ermöglicht, kontinuierlich an unseren Zielen zu arbeiten, auch wenn der Weg manchmal steinig erscheint.

Sanfte Ausdauer bedeutet nicht, sich zu überanstrengen oder sich selbst zu sehr unter Druck zu setzen. Vielmehr geht es darum, beharrlich und beständig voranzuschreiten, auch wenn die Fortschritte zunächst klein erscheinen mögen. Es ist wie ein sanfter Fluss, der unaufhörlich seinem Ziel entgegenströmt.

Indem wir uns auf die sanfte Ausdauer konzentrieren, können wir nicht nur unsere Ziele erreichen, sondern auch eine tiefe Verbindung zu unserer inneren Stärke und Entschlossenheit aufbauen. So wird jeder Schritt auf unserem Weg zu einem bewussten Akt des Wachstums und der Selbstentfaltung.

Ich möchte die sanfte Ausdauer als Wegweiser nutzen, um meine Gedanken in bevorstehende Zeiten voller Freude und Erfüllung zu lenken.

Bebilderte Worte

„Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes: Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.“ (Sigmund Freud) 

Guten Tag, Frau Eule! Habt Ihr Langeweile? –

Ja, eben jetzt, solang Ihr schwätzt! (Wilhelm Busch)

Wenn du dich anschickst, aus dem wahren Brunnen zu schöpfen, spendet er um so mehr, je mehr du schöpfst.
(Antoine de Saint-Exupéry)

Die Nelke
soll man nicht verschmähn;
Sie ist des Gärtners Wonne
Bald muß sie in dem Lichte stehn,
Bald schützt er sie vor Sonne.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Es gibt Bilder, die misslingen. Aber ich mache Fotos nicht, um sie in die Schublade zu tun. Sie sollen gesehen werden. Ob man sie liebt oder nicht, ist mir vollkommen egal. (Helmut Newton)

Beim Fotografieren geht es darum, Dinge zu finden. Malerei ist anders – da geht es darum, etwas zu schaffen. (Saul Leiter)

Heute habe ich lediglich mal wieder meine Kameras ausgepackt und getestet, ob sie nach dieser langen Zeit noch imstande sind, Bilder zu machen …………………..

O.k., morgen male und erschaffe ich wieder etwas.

Kein Paradies ohne Schlange

So auch bei mir in meinem kleinen Gartenparadies. Dass sie sich gerade hier den Gartenteich als Bleibe ausgesucht hat, wundert mich nicht: er ist ökologisch in Balance 🙂 Ringelnattern sind da sehr wählerisch.

Nun, ich war schon ein bisschen erschrocken, als ich sie da zum ersten Mal sah. Ich saß auf der Terrasse ganz nah am Teich.

Ich hatte mal gelesen, dass eine Volksweisheit sagt: „Eine Ringelnatter am Haus bringt Glück und Segen!“ Darauf warte ich jetzt ………

Allerdings, die Volksweisheit sagt nichts darüber aus, wann das sein wird, aber ich hoffe doch bald.

Jedenfalls weiß ich, dass die Ringelnatter streng geschützt ist und man sie weder jagen noch stören darf. Ich werde sie also in Ruhe lassen. Doch ist es nicht schön, ständig daran denken zu müssen, dass sie die Frösche und Fische im Teich frisst. Hoffentlich ist sie bald satt!

Wirklich, die Frösche mag ich auch sehr und habe dies der Ringelnatter gegenüber ständig bedauernd zum Ausdruck gebracht.

Doch der Frosch da unten auf dem Foto glaubte mir nicht. Er kehrte mir den Rücken zu und quakte:

„Ach hör mir doch auf mit dieser Scheinheiligkeit! Du kannst mich mal!“

Das hat mich sehr verletzt. Ich sagte ihm, er solle doch einfach runter zum Bach hüpfen, wenn die Ringelnatter hier oben im Teich ist.

In dieser Sache hat er dann gottlob auf mich gehört und das gibt mit jetzt ein gutes Gefühl.

Ich habe ein Froschleben gerettet 🙂