Kürzlich war meine kleine Enkelin Ela hier und schaute mal wieder die Gemälde an den Wänden an. Sie kam zu mir, legte den Kopf zur Seite und lächelte mich wieder zuckersüß an: „Omi, darf ich das wuuuunderschöne Bild von der Katze für mein Zimmer haben?“
Ich erwiderte, dass das ein Bild von meinem kleinen schwarzen Kater Max ist und dass ich es selbst brauche, weil er ja vor ein paar Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Das Bild habe ich mir gemalt, damit ich ihn um mich habe und sehen kann. Das ist er:

Daraufhin zog Ela ein Schnütchen und brummelte: „Schaaaade!“
Sie drehte sich langsam um und trottete in Richtung Tür. Das tat mir leid. Ich weiß ja, wie sehr sie auf Katzen steht. Die kommen bei ihr noch vor Essen, Schlafen, Malen, Electronic (Handy, Tablet etc.) und das soll was heißen. Außerdem trägt sie Kleidung mit Katzen drauf, Kinderkatzenschmuck und wenn sie malt oder bastelt, dann natürlich Katzen. Ich verstehe sie ja, mit sieben stand ich auf Ponys 🙂
Also da konnte ich sie einfach nicht enttäuschen und tröstete sie, indem ich ihr versprach, dass ich ihr ein Gemälde mit ihrer Katze „Nero“ (die drei Katzen gehören der ganzen Familie und werde von allen gepflegt und gehätschelt) malen würde … sobald ich Zeit hätte.
Damit war die Welt wieder in Ordnung. Heute ging ich ans Werk und malte nicht nur Nero, sondern alle drei Katzen. Als Sahnehäubchen kam noch Gold mit drauf, denn Glitzer in jeglicher Form liebt sie auch 🙂

Nero, Tigerle und Tara …. so, fertisch! Jetzt bin ich mal gespannt, ob das für meine Enkelmaus o.k. ist.
„Man lebt zweimal, wenn man Kinder hat und dreimal, wenn man noch seine Enkelkinder sieht.“
(August Strindberg, schwedischer Schriftsteller und Künstler, 1849-1912)


