Ein Maler stellt sich vor …

 

… und zwar hier auf WordPress. Ich hatte gelegentlich über ihn geschrieben und nun schreibt er offensichtlich selbst:

https://steinauerminigalerie.wordpress.com/2019/04/01/erster-blogbeitrag/

Zuletzt berichtete ich nach einem Besuch in seiner Galerie von ihm – hier:

https://seelenglimmern.com/2018/08/27/von-rittern-scharfen-rennen-und-dem-goldenen-vlies/

Dann wollen wir ihn mal herzlich begrüßen, nicht wahr?   🙂

🌷 Herzlich willkommen, lieber Wolf-Dietrich, wir freuen uns auf deine Beiträge  🌷

Meine Begegnung mit einem Baumgeist – er lebt auf Malta

 

Er sagte:
„Ich bin ein besonderes Wesen,
das hier fest verwurzelt ist.
Voller bedingungsloser Liebe
biete ich dir Schatten, Schutz und Ruhe,
um zu dir selbst zu finden.
Wenn du mit mir vertraut werden willst,
dann schau mich genau an – hab´  keine Angst,
ich stelle ich keine Forderungen.
Nimm die Kraft an, die ich dir mit auf den Weg gebe.“

Er lebt in einer schönen Parkanlage – dem San Anton Garden – inmitten einer Villengegend, ganz in der Nähe vom San Anton Palace (Palazz ta‘ Sant’Anton). Es ist die Residenz des Präsidenten der Republik Malta.

Im San Anton Garden (er liegt zwischen den Ortschaften Attard und Balzan) stehen Zypressen, Palmen, Zitronenbäume, umrahmt von wunderschönen Blumenbeeten. Zusammen mit vielen bezaubernd geschmückten Brunnen, den Rosen, Geranien und Stiefmütterchen in allen Farben, machen sie den Barockgarten San Anton zu einer der schönsten Parkanlagen auf Malta.

Hier ein paar Impressionen:

Auch auf Malta gab es Wunder zu bewundern … (das Wunder von Mosta)

 

Das Wunderbarste an den Wundern ist,
dass sie manchmal wirklich geschehen.
(Gilbert Keith Chesterton)

So auch in Mosta. Am 9. April 1942 ereignete sich das „Wunder von Mosta“. Deutsche Jagdflieger bombardierten bei einem Angriff auf den Flugplatz Ta’Qali versehentlich die Kuppel des Doms von Mosta. Die deutsche Bombe durchbrach zwar die Kuppel, explodierte aber im Innern der Kirche nicht, wodurch die rund dreihundert zur Abendmesse versammelten Gläubigen mit einem Schrecken davonkamen.
Die Bombe wurde später entschärft und ist im War Museum in Valletta ausgestellt, in der Kirche befindet sich eine Bombe, welche der vom 9. April 1942 ähnlich ist.
( https://de.wikivoyage.org/wiki/Mosta )

Diese Art Bombe durchbrach die Domkuppel. Genau da, wo der blaue Punkt zu sehen ist:

Das muss für die betenden Gläubigen schrecklich gewesen sein. Eine 200 kg schwere deutsche Fliegerbombe … unvorstellbar!

Der Dom, auch Rotunde von Mosta oder Rotunde Santa Marija Assunta genannt, ist eine römisch-katholische Kirche. Er hat die viertgrößte Kirchenkuppel der Welt mit einem Durchmesser von 39 Metern. Architekt des heutigen Gebäudes war Giorgio Grognet de Vassé. Das Innere des Doms ist in den Farben blau, weiß und gold gehalten. Wunderschön und sehr beeindruckend.

Der Dom ist komplett mit den Figuren von Heiligen und alter griechischer Gelehrten verziert und die Malereien sind überwältigend. (Zum Vergrößern bitte anklicken)

Dies sind nur einige von vielen Fotos  – real betrachtet ist dieses kunstvolle Bauwerk einfach traumhaft.

Die Menschen auf Malta sind sehr, sehr gläubig und überwiegend römisch-katholisch. Ich selbst gehöre keiner Kirche/Religion an, aber ich glaube an eine Schöpfung. In Gedanken an die Menschen, die den Bombenanschlag damals überlebt haben, zündete ich am Lichteraltar zwei Kerzen an und dankte unserer Schöpfung, dass sie dieses „Wunder“ verwirklichte.