Auf jeden Fall gut beschützt

Ähnlich wie Buddha von der Kobra beschützt wird, zeigt sich dieser Glaube universell in unterschiedlichen spirituellen Bildern. Ob Engel oder andere schützende Wesen – sie symbolisieren den menschlichen Wunsch nach Geborgenheit und Unterstützung in einer oft unberechenbaren Welt. Gerade in turbulenten Zeiten kann dieser Glaube Kraft schenken und das Gefühl vermitteln, nie allein zu sein. So wird der Schutzengel zu einem wertvollen Begleiter auf unserem Lebensweg.

Gemälde und Text © chrinolo

Früher, wenn meine Großmutter nach einem kleinen „Missgeschick“ sagte: „Heute hattest du wieder einen guten Schutzengel“, vermittelte sie mir nicht nur Sicherheit, sondern auch Hoffnung und Zuversicht. Diese kindliche Gewissheit, dass jemand über uns wacht, schafft eine emotionale Verbindung, die Ängste lindert und Vertrauen fördert. So lässt es sich leichter leben.

Engel verkörpern seit jeher die Vorstellung eines übernatürlichen Schutzes, der uns in schwierigen Momenten beisteht. In vielen Kulturen gelten sie als Boten des Göttlichen, die uns behüten und leiten – eine Vorstellung, die besonders im Kindheitsalter Trost spenden kann.

Indem wir diese Vorstellung pflegen, stärken wir nicht nur unseren Geist, sondern auch unsere Fähigkeit, Herausforderungen mit Zuversicht zu begegnen und aus ihnen zu lernen. So bleibt der Schutzengel nicht nur ein kindlicher Trost, sondern wird zu einem lebenslangen Begleiter auf unserem individuellen Weg.

Gemälde und Text © chrinolo

Dieses kleine Lächeln

 „Ich liebe die, die lächeln können in Bedrängnissen, Kraft sammeln aus der Not und durch Nachdenken mutig werden (Leonardo da Vinci)

In einer Welt, in der wir oft auf Menschen ohne ein Lächeln treffen, kann ein freundliches Gesicht – auch ein gemaltes – wahre Wunder bewirken.

Da mir kürzlich auf der Straße kein lächelnder Mensch begegnet ist, habe ich mich zuhause hingesetzt und einfach ein freundliches Gesicht gemalt. Ja, „ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt“.

Das freundliche Lächeln hat in mir große Wirkung entfaltet.

Besonders berührend war es dann noch für mich, als mir dabei auch das vertraute, verschmitzte Gekicher meiner kleinen Enkelin in den Sinn kam. Ich liebe es und hatte es plötzlich ganz deutlich vor meinen Augen.

Also malte ich noch ein zweites Bild und das hat mich sofort glücklich gemacht.

Dieses Zusammenspiel aus dem bewussten Vorstellen von Freundlichkeit und kindlicher Freude hat meinen Tag nachhaltig verschönert. Es zeigt, wie wichtig es ist, gerade in etwas trüben oder ernsten Momenten das Lächeln nicht zu vergessen. Ein offenes, freundliches Gesicht kann selbst die dunkelsten Stimmungen erhellen. Die Begegnung mit Menschen wird dadurch menschlicher und wärmer – denn oft ist es genau dieses kleine Lächeln, das den entscheidenden Funken Hoffnung und Verbundenheit schenkt. So wird der Tag durch das Erleben von positiven Gefühlen richtig schön und wertvoll.

Mir wird deutlich, dass ein Lächeln nicht nur eine Geste ist, sondern eine Sprache, die jeder versteht – unabhängig von Alter, Herkunft oder Situation. Es ist ein kleines Geschenk, das wir jederzeit geben können, ohne Worte und ohne großen Aufwand. In einer Zeit, in der Hektik und Sorgen oft unseren Alltag bestimmen, kann dieses einfache Zeichen der Freundlichkeit Brücken bauen und Menschen näher zusammenbringen. So wie meine kleine Enkelin mit ihrem lustigen Gekicher mein Herz erwärmt hat, kann auch unser Lächeln einen Funken Hoffnung in den Herzen anderer entzünden und so ein Stück mehr Menschlichkeit in unsere Welt tragen.

In diesem Bewusstsein möchte ich künftig noch bewusster auf mein eigenes Lächeln achten – nicht nur als Ausdruck meiner eigenen Freude, sondern auch als Einladung an andere, sich geöffnet und angenommen zu fühlen. Denn ein Lächeln ist wie ein leiser Impuls, der sich von Mensch zu Mensch weiterträgt und dabei eine Kettenreaktion des Guten auslösen kann. Es kostet nichts und schenkt doch so viel: Mut, Zuversicht und das Gefühl, nicht allein zu sein. So wird aus einer kleinen Geste ein großer Beitrag für mehr Menschlichkeit im Alltag.

Herbstferien = Omi-Ferien

Die Herbstferien bieten eine wunderbare Gelegenheit, Zeit mit der Omi zu verbringen – bei „Omi“ werden die Ferien oft zu einer ganz besonderen Erfahrung. Für Enkelkinder wie die kleine Ela bedeutet dies nicht nur eine Auszeit vom Schulalltag, sondern auch die Chance, kreativ zu sein und spielerisch zu lernen. Besonders beliebt ist dieses Mal das gemeinsame Malen mit Transferpapier, eine einfache und zugleich faszinierende Technik, die Omi liebevoll vorbereitet. Dabei Ela ein Lieblingsmotiv abpausen und anschließend nach Herzenslust ausmalen, was nicht nur die Feinmotorik fördert, sondern auch das Verständnis für Formen und Farben vertieft. Diese kreative Beschäftigung ist ein idealer Zeitvertreib an verregneten Herbsttagen und stärkt gleichzeitig die Bindung zwischen den Generationen. So werden die Herbstferien bei Omi zu einer wertvollen Lern- und Erlebniszeit, die weit über den schulischen Rahmen hinausgeht – geprägt von Spaß, Entdeckung und gemeinsamer Kreativität.

Und ich liebe es, die Kleine bei mir zu haben!

Sie hat die Sache mit dem Transferpapier sehr schnell kapiert 🙂

So, jetzt ist der Panther auf der Leinwand und es geht ans Ausmalen mit Acrylfarbe.

…. und zwischendurch immer schön trockenföhnen 🙂

Na, wenn das mal keine Kunst ist. Es hat ihr sehr viel Spaß gemacht. Ich glaube, nun hat sie die Leidenschaft für Transferpapier gepackt. Sie sucht schon nach einem neuen Motiv …. natürlich was Katzenartiges!