Jetzt – Die Kraft der Gegenwart entdecken

Eckhart Tolles Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ ist mehr als nur ein Bestseller – es ist eine Einladung, das Leben im Hier und Jetzt wirklich zu erfahren. Bereits nach wenigen Seiten spürt man die tiefe Verbundenheit, die Leser mit dem Werk empfinden: ich zum Beispiel fühlte mich sogleich „zuhause unter guten Freunden“, denn schon am Anfang begegnete ich Vera F Birkenbihl. Besonders beeindruckend ist das Vorwort von ihr, die Eckhart Tolle als einen wahren Meister beschreibt, dessen Worte einfach und doch tiefgründig sind. Sie erinnert uns daran, dass die größten Wahrheiten oft in ihrer Einfachheit liegen – nicht simpel, sondern kraftvoll und lebensverändernd. Dieses Buch fordert uns heraus, unser gewohntes Denken zu hinterfragen und sich auf den Moment einzulassen, um innere Ruhe und Klarheit zu finden. Kein Wunder, dass 91 % der Leser begeistert sind – „Jetzt!“ öffnet Türen zu einem bewussteren Sein, das jeder von uns erleben kann. Wer bereit ist, sich auf diese Reise einzulassen, wird feststellen: Die Gegenwart ist kein abstraktes Konzept, sondern die Quelle echten Lebensglücks.

Indem wir lernen, die ständigen Gedankenschleifen loszulassen und den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen, öffnen wir uns für eine neue Qualität des Seins. Eckhart Tolle zeigt auf, wie wir durch Achtsamkeit und Präsenz nicht nur Stress und Ängste reduzieren, sondern auch tiefere Zufriedenheit und Lebensfreude finden können. Seine Worte führen behutsam und doch eindringlich zu einem inneren Wandel, der nicht von außen erzwungen wird, sondern natürlich aus unserem eigenen Erleben entsteht. So wird „Jetzt!“ zu einem Wegweiser für alle, die sich nach mehr Gelassenheit und Echtheit im Alltag sehnen.

Eckhart Tolle zeigt, dass es nicht darum geht, Probleme zu ignorieren oder Herausforderungen zu verleugnen, sondern vielmehr darum, ihnen mit einer neuen Bewusstheit zu begegnen. Indem wir den gegenwärtigen Moment annehmen, ohne ihn zu bewerten oder verändern zu wollen, eröffnen sich Räume für innere Freiheit und tiefes Verständnis. Diese Praxis fördert nicht nur persönliche Entwicklung, sondern beeinflusst auch unsere zwischenmenschlichen Beziehungen positiv – denn echte Präsenz schafft Verbindung auf einer Ebene jenseits von Worten. So wird „Jetzt!“ zu einem Kompass für ein erfüllteres Leben inmitten der täglichen Herausforderungen.

Während ich lese, halte ich nun inne und richte meine Aufmerksamkeit ganz auf den Moment – auf das „Jetzt“. Es ist dieser Augenblick, in dem Vergangenheit und Zukunft für einen Moment zur Ruhe kommen. Mein alter Bekannter, dessen E-Mail heute morgen mich zum Nachdenken bringt, erzählt wie so oft von Ereignissen aus seinen jungen Jahren. Indem ich kurz innehalte, schenke ich mir selbst die Möglichkeit, präsent zu sein – aufmerksam für die Worte meines Bekannten und offen für die eigene innere Stimme.

In diesen Momenten wird mir bewusst, wie kostbar das bewusste Erleben des Jetzt ist – es schenkt mir Klarheit und Ruhe, um die Gedanken des anderen wirklich zu verstehen und gleichzeitig meine eigene Wahrnehmung zu schärfen. So entsteht eine Verbindung, die über Worte hinausgeht und Raum für echtes Miteinander schafft.

Dieses bewusste Innehalten wird zu einer kleinen Praxis, die meinen Alltag bereichert. Es erinnert mich daran, dass das Leben nicht nur aus Vorhaben und Erinnerungen besteht, sondern auch aus dem achtsamen Wahrnehmen des Augenblicks. In dieser Haltung finde ich eine besondere Form der Gelassenheit, die mich stärkt und zugleich verbindet – mit mir selbst und mit anderen. So entwickelt sich aus der scheinbaren Einfachheit des „Jetzt“ eine tiefe Quelle von Kraft und Verständnis.

„Wenn die Nacht hereinbricht und das Land dunkel ist“ – Musik als Trost in düsteren Zeiten

Die Nachrichtenlage kann oft düster sein und mich mit Sorgen und Ängsten belasten. In solchen Momenten finde ich Trost und Ruhe in der Musik. So wie gerade eben, als ich die Nachrichten im TV ansah und dabei an die Bundestagswahl 2025 erinnert wurde. Ich schaltete wieder ab und suchte mir Musik.

Ich weiß nicht warum (es gibt keine Zufälle!!!), aber mir begegnete sogleich ein Song, der mich sofort an den begnadeten Sänger Ben E. King erinnerte. Er hatte mit seinem berühmten Song „Stand By Me“ Generationen von Menschen berührt und tut es immer noch. Sein plötzlicher Tod im Jahr 2015 war ein großer Verlust, doch sein Vermächtnis lebt weiter in den vielen Cover-Versionen seines Liedes.

Besonders die Interpretation von Music Travel Love berührt mein Herz und erinnert mich daran, dass Musik eine universelle Sprache ist, die uns in schweren Zeiten zusammenführt. Gerade in Momenten des Rückzugs und der Reflexion entdecken wir oft neue Facetten der Musik, die uns direkt ins Herz treffen. Die Melodien entfalten eine wohltuende Kraft, die uns nicht nur mit Erinnerungen verbindet, sondern auch dazu anregt, neue Perspektiven zu finden.

Vielleicht ist es die Art und Weise, wie ein bestimmter Beat ein Gefühl von Hoffnung weckt oder wie die Stimme eines Sängers uns das Gefühl gibt, nicht allein zu sein. Ich erinnere mich an Zeiten, in denen ich durch verschiedene Genres gereist bin – von der souligen Leidenschaft eines Marvin Gaye bis hin zu den beruhigenden Klängen eines Ludovico Einaudi – und jede Note hat mir Trost gespendet. Diese Entdeckungsreise der Klänge lehrt uns, dass jeder Künstler eine Geschichte erzählt, die uns trösten und inspirieren kann. So bleibt uns die Musikwelt stets offen, als ein Raum für Heilung und Gemeinschaft.

Gerade in einer Welt voller Unsicherheiten und Herausforderungen ist es wichtig, sich an die Kraft der Musik zu erinnern, die uns Trost spenden und Hoffnung schenken kann. Möge die Musik von Künstlern wie Ben E. King uns auch weiterhin durch dunkle Zeiten begleiten und uns daran erinnern, dass wir gemeinsam stark sind.

Text © chrinolo

Begegnung mit Vincent

Es ist immer wieder faszinierend, wie die nächtliche Stille des Balkons die Gedanken in neue Bahnen lenkt. Um halb drei morgens, wenn die Welt schläft und nur die Sterne am Himmel funkeln, begegnete ich heute einem ganz besonderen Geist: Vincent van Gogh. Während ich nach oben schaute, schien es fast so, als könnte ich die lebendigen Farben seiner Werke in den Sternen erkennen. In der Dunkelheit fand ich mich in seinen Emotionen verloren, die er mit jedem Pinselstrich auf die Leinwand brachte. Es ist erstaunlich, wie Kunst uns über den Tod hinaus verbindet und uns Einblicke in das Seelenleben eines Menschen ermöglicht, der für seine Leidenschaft brannte.

Vincent lehrte mich viel über Hingabe und den Kampf gegen innere Dämonen. Seine Fähigkeit, Schönheit in der Traurigkeit zu finden, inspiriert mich bis heute. Vielleicht nimmst auch Du Dir einmal einen Moment der Stille, um Deinen eigenen Vincent zu entdecken – sei es durch eine Begegnung mit einem Kunstwerk oder einfach durch das Staunen über das Universum. Die Nacht hat viele Geschichten zu erzählen; manchmal müssen wir nur innehalten und zuhören.

Während ich zuhöre beginne ich plötzlich ein Lied zu summen. “Starry Starry Night”. Ich kenne es von Don McLean und es ist wunderschön und berührend.

Die Melodie schwebte in der kühlen Nachtluft und vermischte sich mit den Gedanken, die durch meinen Kopf strömten. Jedes Wort des Songs schien ein Echo von Vincents innerem Kampf zu sein, als wäre der Text direkt aus seiner Seele entstanden. So wie er in seinen Bildern das Leben festhielt, hielt auch McLean das Gefühl von Verlust und Sehnsucht fest, eine Brücke zwischen ihrer beider Welten. In dieser scheinbaren Verbindung spürte ich die Kraft der Kunst, die Grenzen von Zeit und Raum überschreitet. Die Nacht wurde lebendig, als ich mir vorstellte, wie Vincent, schlimmer Kummer zum Trotz, die Schönheit im Lebensrausch fand. Vielleicht standen wir alle auf dem gleichen Balkon, suchend nach Farben und Klängen, die unser Innerstes berühren. Das Universum hatte uns nicht nur nächtliche Stille geschenkt, sondern auch die Möglichkeit zur Reflexion und zur Begegnung mit unseren eigenen Geistern. Und während ich weiter summte, verschmolzen meine Gedanken mit den funkelnden Lichtern am Himmel – ein Erinnerungsstück an ein Leben, das so reich an Emotionen war und in mir das Bedürfnis weckte, meine eigene Kreativität auszudrücken. „Now I understand What you tried to say to me … „

„Und jetzt verstehe ich, was du mir sagen wolltest …..“

Du sagtest: „Es ist Zeit, mal wieder auszuruhen!“

Und Malen ist meine Art von Ausruhen. Genau das werde ich jetzt tun.

„Indem ein Mensch mit den ihm von Natur gegebenen Gaben sich zu verwirklichen sucht, tut er das Höchste und einzig sinnvolle, was er tun kann.“ (Hermann Hesse)

und Pablo Picasso meinte:

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“

So ist es!

Text (außer Zitate) und Malerei  © chrinolo